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QUEERER POP-UP BARABEND #2

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http://www.negrophonic.com/wp-content/uploads/2011/11/eastman.jpg QUEERER POP-UP BARABEND #2 04.12.20-24 UHR ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~ KADDA & BROTHA AM KASSETTENRECORDER 21 UHR ROMY & THE KITCHEN UNPLUGGED ROMY & THE KITCHEN ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~ IM WASCHSALON MOSELSTRASSE 17 Es ist ein Experiment ... Wird es funktionieren? Oder im Chaos enden? Und was wollen wir eigentlich damit bezwecken? Wer ist eigentlich wir? Ich werde weiterhin viele Fragen offen lassen - noch einige Zeit. Wir (und wer das wir ist nicht wirklich wichtig) möchten, dass sich möglichst viele Menschen anschließen. Woran anschließen? Wem anschließen? Zwei Ideen haben wir dazu: Ein Strang ist das Begriffsfeld "queer" - wir wollen queere Räume schaffen. Queer heißt nun hier, dass alle Geschlechter einbezogen sind: Frauen, Männer, Transsexuelle, Intersexuelle, Genderqueere ... dass alle sexuellen Spielarten einbezogen sind: ...

schmerzwach liest: Eigentlich bin ich ja der ... ähem ... Gehandicapte?!

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Der wunderbare Moderator Fabian Stanco Letztens auf dem Poetry Slam mit dem Thema "Inklusion" las ich diesen Text vor: „Bist du schwul, oder was?!“, schrie Ali seinen Mitschüler Mehmet an. Letzterer hatte aus Versehen ein bisschen Cola auf ersteren geschüttet, nicht viel, gerade mal so, dass das Mobiltelefon etwas nass wurde. Ich schaute Ali streng an. „Oh, das habe ich nicht so gemeint, PlastaMasta, ich habe nichts gegen Schwule, das weißt du, Alda!“,   wirft er mir nun entgegen. Ich schaue wieder streng. „Also, nicht Alda, oh Mann, Alda ist doch jetzt nicht schlimm.“ Ich lächele ihn unschuldig an. Solche Situationen erlebte ich damals oft, als Pädagoge. Irgendetwas war schwul – dann fiel der Person, die das Wort benutzte, auf, dass ich in der Nähe war, und dann nahm sie es sofort zurück. Ich war doch cool. Und das Wort „schwul“ habe man einfach so benutzt. Meine Homosexualität wurde irgendwann „normal“, nicht der Rede wert ... Übrigens: P...

Der etwas andere Rundgang von Kultours

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Christian Setzepfandt Erneuter Wintereinbruch in Frankfurt. Es ist saukalt und dämmert. Montag Abend. Einer, den man am liebsten auf der Couch oder im Bett dick eingemummelt verbringen würde. Wir treffen uns am Kino El Dorado, neben dem ehemaligen Luckys. Ich bin als Erster da und frage mich, wer wohl noch so verrückt ist bei dem Wetter zu diesem schwullesbischen Stadtrundgang mitzugehen... Letztendlich sind wir knapp fünfzehn Personen, alle in Stiefeln, Schals und dicken Mützen, alle Ü35, ob Zufall oder nicht. Vielleicht interessieren sich die Jungen nicht für die Geschichte der Homosexuellen in Frankfurt? Eine Vermutung. Ich wohnte lange Zeit schon in Frankfurt, als ich erfuhr, dass am Klaus-Mann-Platz ein Mahnmal steht, dass an die Verfolgung und Ermordung Homosexueller im Dritten Reich erinnern soll: Der Frankfurter Engel . Viele laufen an diesem Engel vorbei, ohne darüber nachzudenken, wie es dazu kommt, dass sich die Statue da befindet und was ihre Bedeutung ist. Rosemarie Tr...

StadtteilHistoriker 2012 - Informelles Treffen EINS am 29/01/13

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Stiftung Polytechnische Gesellschaft Nein, es sind keine "Stammtische", sondern "Informelle Treffen". :-) Ich bin ja einer der 25 StadtteilHistoriker der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt und werde nun regelmäßige Veranstaltungen in diesem Rahmen besuchen - worauf ich mich sehr freue. Nach dem "Tag der Geschichte" am 9.12. haben wir uns jetzt das erste Mal getroffen. Es war aufregend und natürlich spannend, da wir ja alle auf sehr unterschiedlichem Stand sind und aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen. Bei mir wird das alles ein schmaler Grat zwischen literarischer und historischer Bearbeitung meines Themas werden. Und ein bisschen auch eine Zusammenführung einiger meiner Hauptthemen der letzten Zeit.  Das Ziel des ersten Treffens war neben einer Einführung zu den Tätigkeiten der Polytechnischen von Frau Dr. Uhsadel ein erstes Feedback über unsere Arbeit - mit welchen Problemen und Fragen wir uns z.B. gerade beschäftigen. Dabei ...

Im Palast des schönsten Schmetterlings von Peter Nathschläger

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Peter Nathschläger ist auf eine spannende und gleichsam sehr verstörende Geschichte im Kuba nach der Revolution gestoßen.  Im Jahr 2011 wurden bei Renovierungsarbeiten Notizbücher eines schwulen Teenagers gefunden, die derjenige 1964 in Kuba, kurz nach dem Battista-Regime, geschrieben hatte, bevor er sich umbrachte. Der Autor arbeitete diese Geschichte auf, und stellte eine Verbindung zu einem anderen Selbstmord her. Dieser fand erst im Sommer 2010 statt: Ein Mann ertrank dabei an der Küste Havannas. Das Wasser verbindet die beiden Hauptfiguren: Der Junge war in Cojimar von den Klippen in die Fluten gesprungen, wohl wissend, dass er das nicht an dieser Stelle nicht in diesem Moment tun durfte...  Es ist die Geschichte zweier Brüder. Gerardo, der die Notizbücher geschrieben hat, ist der jüngere von beiden. Er wird von allen geliebt und verehrt. Mädchen wie Jungen möchten mit ihm zusammen sein, er ist hübsch, er ist unbeschwert, hat immer ein Lächeln auf den Lippen - und ist...

Haben Sie jemals einen Rückfall erlitten?

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Wie wichtig es ist, das Thema Coming-out in einem Jugendbuch einzubinden, insbesondere, wenn darin auch noch eine erste Liebe zwischen einem deutschen und einem türkischen Jungen vorkommt, zeigte sich beim Literatürk-Festival 2012. Ich durfte Donnerstag (4.10. übrigens am Jubiläum der Veröffentlichung) in Essen im Gymnasium Nord-Ost lesen und mit etwa 90 Jugendlichen diskutieren... "(...) Ich war heute bei Ihrer Lesung am Nord-Ost-Gymnasium dabei und würde gerne noch etwas sagen.  Zuerst einmal Respekt, dass Sie es geschafft haben, ein eigenes Buch rauszubringen. (...) Dann sind mir heute die vielen Kommentare aufgefallen und ich musste mich echt zurückhalten. Es geht einfach nicht in meinen Kopf, wie Homosexualität für einige unnormal sein kann oder wie man es mit einer Krankheit vergleichen kann, bei der man dann irgendwann wieder 'normal' wird.  Ich wünschte, viel mehr Leute würden offener damit umgehen und endlich mal verstehen, dass alle Menschen gleich ...

Call me Kuchu - Ein Film, der traurig und wütend macht

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Kuchu werden in Uganda Schwule genannt. Kuchu. Uganda ist eines der homophobsten Länder der Erde. Man könnte fast darüber lachen, dass der Westen dieses absurde Christentum nach Uganda brachte - und diese Menschen dort nun christlicher als alle anderen zusammen sind. "Christlicher" - man sollte schon Anführungsstriche setzen. Denn es ist das Christentum des Hasses, der Dummheit, der Intoleranz und Ungerechtigkeit. Ein sehr mutiger Bischoff (Christopher Senyonjo), der nicht die Meinung der Staatskirche vertritt und deswegen täglich angefeindet wird, drückt es so aus: Jesus liebt ALLE Menschen. Doch die Kirche ruft zur Gewalt gegen Homosexuelle auf, denn homosexuell sein halten sie für unnatürlich. Und Teile des homophoben Parlaments dieses Staates versuchen schon seit Jahren das strengste Anti-Homosexuellen-Gesetz der Welt durchzukriegen, scheitern aber immer wieder daran, weil dann doch befürchtet wird, dass sich wichtige Partner wie die USA von Uganda abwenden. Nicht nur ...

Bullenklöten von Ralf König - Sonderausgabe

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Zwanzig Jahre ist es her. 1992. Da wurde die erste Ausgabe von "Bullenklöten" im eigens dafür gegründeten Männerschwarm Verlag aus Hamburg veröffentlicht. Männerschwarm war bis dahin nur eine Buchhandlung gewesen, in der Ralf König schon signiert hatte und die er daher kannte. Nach seinem Erfolg "Der bewegte Mann" aus dem Jahr 1987, der damals im Rowohlt Verlag erschienen war, wollte nun Ralf König wieder weg vom Mainstream, er wollte etwas schaffen, was "für die Szene" war und in ihr blieb. So klopfte er bei Männerschwarm an. Die 5000 schnell gedruckten Exemplare waren bald vergriffen. So folgten recht bald die nächsten 45.000 Bücher, die ebenfalls sofort Käufer fanden. Das war die Geburtsstunde des Männerschwarm Verlages - in dem nicht nur die Bücher von Ralf König veröffentlicht werden, sondern mittlerweile Hunderte von Büchern in verschiedenen Sparten, sei es Erotik, Comic, SM, Belletristik, aber auch viele Sachbücher, gerade solche Reihen wie die Bi...

CSD Frankfurt 2012 - Was soll´s?

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Jeder Mensch ist politisch, selbst wenn er ausdrücklich behauptet nicht politisch zu sein, keine Ahnung davon zu haben und sich nicht dafür zu interessieren. Denn es ist quasi eine "politische" Entscheidung, sich vordergründig gegen Politik zu entscheiden, gegen politische Parteien oder eine dezidierte Meinung. Ich möchte sogar so weit gehen zu sagen, dass ein bestimmter Lebensstil bereits eine politische Entscheidung ist. Und auf den CSD zu gehen ist demnach ebenso eine politische Entscheidung, denn es sagt: Ich bin schwul und zeige mich. Ich bin lesbisch und möchte zu den anderen stehen, die in meiner Lage sind. Ich bin bi, Transgender, Cross Dresser oder whatever und stehe für mich und für uns alle ein. Kann man das sagen? Ich stelle diese Hypothese zumindest auf. :-) Ich wurde nach einer Einschätzung des CSD 2012 gefragt. Für mich war es wichtig, etwas auf dem CSD zu machen, was mit ehrenamtlichen Engagement zu tun hat, und vor allem mit der AIDS-Hilfe. Für Radiosub ha...