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The Road to Baku 2012 - Erinnerungen zweiter Teil

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Im zweiten Teil der Erinnerungen möchte ich mit dem wundervollen Alexander Rybak, der 2009 für Norwegen gewann, sehr souverän - und vor mir vorhergesagt (was allerdings keine große Leistung war - so erwartbar). Auch wenn der eine oder die andere dieses Lied nervig fand, mir macht auch heute noch richtig gute Laune, wenn nicht sogar märchenhafte. :-) Eine tolle Erinnerung! Sehr viel schräger nun Titel Nummer Zwei dieser Auswahl, der Beitrag Spaniens im Jahr 1983, als der ESC in München stattfand (dank Nicole). Remedios Amaya sang barfüßig und mit nicht gerade schönem Kleid (dafür aber coolem Stirnband): "¿Quién maneja mi barca?". Die meines Erachtens wunderbare Flamenco-Sängerin leidet ganz schön für sich hin - ich habe das Lied bestimmt schon Tausend Mal gehört, frage mich aber ernstlich, wie sie mit Null Punkten Letzte werden konnte. Lettland! Was ist da im Jahr 2000 nur passiert? Sie haben eine lustige Band aufgestellt, die sich Bra...

Karlsruhe

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Karlsruhe. Da habe ich einmal gewohnt. Sogar mehrere Jahre lang. Glücklich. Mehr oder weniger. Ein paar Depressionen, ein paar Panik-Anfälle. Aber im großen und ganzen doch ganz zufrieden. Nette Leute kennengelernt, Idioten ebenso. Menschen, an die ich mich sehr gerne erinnere, Menschen, die ich am liebsten vergäße. Studiert habe ich da auch noch, so nebenher, wenig aufregend irgendwie, naja, manchmal schon, wenn ich mit meiner verrückten Kommilitonin J. in der PH saß, den Kommilitoninnen witzige Namen gab, "Eiskaltes Händchen", "AV-Mädchen" (mit ihr hatten wir das Seminar "AV-Medien in der Grundschule", "Doppelkinn ohne Kinn", "das Model" (wahlweise auch "der Stricher") usw. Oft im H & M gewesen, daher dort auch Leute kennengelernt. Viel gefeiert, gerne auch mit Schwulen und Lesben. Kann man die Zeit so zusammenfassen? Weiß nicht! Ich tue es einmal versuchsweise. Was ist heute davon übrig geblieben? Sonntag war ich nach l...

Freunde...

Plötzlich stand sie vor mir! Eine junge hübsche Frau. Eine hübsche Frau, deren Gesicht ich kannte. Gut sogar, kann ich behaupten. Sie war einst meine Nachbarin gewesen. Alte Zeiten. Meine Nachbarin. Und Schwester vom schönsten Jungen der Straße. Nennen wir ihn Simon. Er heißt anders. Soll aber unerkannt bleiben. Simon also. Meine Lieblingskollegin Jema schleppte mich mal wieder in diesen H & M, in den alten, wie wir sagten. Ich sah Simon ein Hemd befühlen und schalte mich bereits in diesem Moment selbst. Verdammt! sagte ich mir. So jemanden wie ihn sprichst du nie an. Wieso nicht?! Schwächling, nannte ich mich, Idiot, Versager! Ich beobachtete ihn noch eine Weile unschlüssig. Als wir im zweiten H & M der Stadt, dem Neuen, waren, wollte Jemas Schwester Sonja etwas anprobieren. Wir gingen mit und standen vor der Umkleide. Neben uns stand ein langer Kerl, nennen wir ihn der Einfachheit halber Frederik. Simon kommt aus der Umkleide neben Sonja heraus, trägt ein Long-Sleeve. Es sieh...