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Elf Fragen von schmerzwach an die Autorin Waltraud Grampp

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Waltraud Grampp, 1952 in Weinheim an der Bergstraße geboren, träumte erstmals in den sechziger Jahren davon, einen Roman zu schreiben – brachte jedoch nur Kurzgeschichten in Schulheften oder auf losen Blättern (meist handschriftlich) zustande, von denen die meisten in den folgenden Jahren verloren gingen. Vierzig Jahre später, inzwischen längst in Bad Homburg lebend und im Computerzeitalter angekommen, wagte sie einen letzten Versuch. Das Ergebnis war die „Waaseby-Trilogie“, Liebesgeschichten aus dem ländlichen Schleswig-Holstein. Alle drei Bücher wurden 2009-2010 in einem inzwischen liquidierten Mini-Verlag veröffentlicht. 2011 folgte die Veröffentlichung von „VerHEISSung – Käseglockensommer“, ein Roman mit Fantasy-Elementen, der einerseits im Rhein-Main-Gebiet, andererseits in Irland, sowie in einer mystischen Welt spielt. Vor wenigen Tagen erschien die Fortsetzung „VerHEISSung – Sternhagelwinter“, ebenfalls im Noel-Verlag. 1. Wer bist du? Ein unverbesserlicher Optimist. 2. ...

Eigentlich sollte ich dies hier...

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... nicht an solch exponierter Stelle kundtun, doch, nachdem ich schon die Punkte 22 und 23 in der Bücherliste auslasse (welches Buch in meinem Regal hat die wenigsten Seiten, welches die meisten - voll beknackt!), sollte ich wenigstens Punkt 24 abarbeiten: Ein Buch, von dem niemand gedacht hatte, dass du es gelesen hast. Hera Linds "Superweib". Ja, wieso nur? Wieso lese ich ein so genanntes "Frauenbuch"? Nun, zunächst möchte ich sagen, dass ich erstmal grundsätzlich finde, dass man Literatur am besten nicht in Frauen- und Männerliteratur einteilen sollte. Ein gutes Buch müssten beide Geschlechter gerne lesen. Aber ich denke schon, dass sich Frauen sehr viel eher von solcher Literatur angezogen fühlen als Männer. Doch um nicht ganz so unbedarft, so daherzureden, dachte ich, ich mache einmal einen Selbstversuch, und stellte selbst fest, wie doof so ein Buch von Hera Lind ist. Was heißt doof? Ich meine damit für mich nicht spannend oder interessant. Ich fühlte mich...