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schmerzwach reist: Naumburg, Dom

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Als ich letzthin mal nicht reiste, saßen Freundinnen von mir mit mir in der Küche, draußen schüttete es Elefanten, drinnen (in der Küche) schütteten wir uns zu: mit Produkten von Rotkäppchen - das musste mal gesagt werden. Und da wir alle "so marketing" sind, recherchierten wir, wie erfolgreich dieses Unternehmen Rotkäppchen ist, und dann kam das eine zum anderen, und eine der Beteiligten sagte, dass Freyburg, wo die Kellerei von Rotkäppchen sei, fünf Kilometer von Naumburg entfernt sei. Sehr schön sei es da! Das vernahm ich gleich darauf. Und dann hielt mein Zug außerplanmäßig in Naumburg, als ich nach Berlin fuhr. Schon da empfand ich das als Zeichen. Dann postete ich das auf Facebook und es kam, wie es kommen musste: mir wurde berichtet, dass da ein Dom sei, den ich doch sehen müsse. Ich liebe ja Dome. Und der ist ganz besonders. Also fuhr auf dem Rückweg von Berlin nach Frankfurt einfach in Naumburg vorbei. So schön sieht es da aus ... (P.S.: Sie wollten nicht, dass je...

schmerzwach reist: Limburg, gläubig

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Ich muss frei sein. Frei sein, frei sein. Nicht immer planen. Das mache ich schon so oft: Veranstaltungen planen, koordinieren, organisieren, Buchprojekte, Anthologien, Netzwerke, dies und das. Immer planen. Reisen ist auch Planen. Aber das möchte ich nicht. Einfach in den Zug setzen. Ohne Plan, wo es hin geht. Auf die Anzeigen am Bahnhof schauen, ein Ziel aussuchen, sich in eine Bahn setzen, irgendwo hinfahren. Aussteigen. Frei sein. Einfach herumlaufen, Eindrücke sammeln. Durchatmen. Spüren.  Es geht nicht um das Fakten sammeln, es ist kein Recherchieren. Recherchieren ist mein täglich Brot - auch davon möchte ich mich befreien. Ich möchte Eindrücke sammeln, mich selbst füllen. Leute anschauen. Atmosphäre schnuppern. Vielleicht verarbeite ich das einmal in einer Geschichte, vielleicht auch nicht.  Ich möchte nichts lernen - und doch tue ich es auf diesen Fahrten ins Irgendwo. Es entsteht ein Bild von Deutschland in mir - wo, etwas sich befindet - ich bekomme eine Orienti...

schmerzwach reist: Speyer

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Nun, Sightseeing war am 9.8. angesagt: Es ging nach Speyer - die Stadt mit dem vielleicht schönsten Dom weit und breit. Und eine Stadt, die sich gerade gestern von ihrer mediterranen Art zeigte. Sonne, Lebensstil, Beschaulichkeit und Geselligkeit.  Der Speyerer Dom wurde im 11.Jahrhundert fertig gestellt. Wir (D., B. und ich) sind über den Westbau auf die Aussichtsplattform gestiegen (60 Meter in der Höhe - puh! Willkommen, Höhenangst! :-)) und hatten von dort einen wunderbaren Ausblick auf Speyer, aufs AKW Philippsburg, auf Bruchsal, auf die schönen Gebäude in Speyer, wie z.B. das Historische Museum der Pfalz, die Dreifaltigkeitskirche etc. Wir durften den Kaisersaal anschauen, der erst seit Oktober 2012 der breiten Öffentlichkeit zugänglich ist - dort befindet sich eine Dauerausstellung mit Fresken des Malers Johann Baptist Schraudolph. Sie zeigen Bildgeschichten zum Leben und Wirken von Bernhard von Clairvaux, dem Erzmärtyrer Stephanus und des Papstes Stephan I.  Danac...