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Der ABK und die Integrationisten

Natürlich bin ich auch deswegen ein beliebter Diskussionspartner des ABK, weil ich in einem speziellen Bereich arbeite... Genauer möchte ich es ja auch nicht äußern, weil es ja jetzt nicht um mich geht, sondern um den ABK und dessen Ansichten. Nur zur Erklärung, warum sie sich so gerne bei mir auskotzen, wenn die Mitglieder vom ABK abends nach der Arbeit noch telefonieren wollen. Wie man leicht erraten kann, arbeiten die Leute vom ABK im sozialen Bereich und möchten dementsprechend die Welt verändern. Allesamt arbeiten vor allem mit Menschen, die eine Migrationsbiographie bzw. einen Migrationshinweis haben, wie es ganz modern heißt. Mit Sozialarbeitern zu tun zu haben, sagen sie, ist schon scheißanstrengend an sich. Problem: es muss Vorbesprechungen zu Vorbesprechungen geben. Bevor ein Flyer gestaltet werden kann, muss man fünf Vorbereitungstreffen einberufen, um zu überlegen, was drauf soll, welche Zielgruppe, welcher Termin, welcher Ort etc... Das an sich ist ja schon schlimm genug, ...

Alles easy oder was?

Eine gute Woche ist es bereits her... Die OP ging gut. Doch es gibt Gründe, wieso man noch eine Weile krank geschrieben wird. Die Schmerzen. Ja, die Schmerzen hören erst viel später auf, rauben einem die Nächte, machen einen müde. Aber ich möchte nicht jammern. Alles ist gut. Der schönste Mann der Welt wohnt fast schon bei mir. Und ich wundere mich. Alles, was im letzten Jahr noch so schwierig mit demjenigen war, den ich nie wieder erwähnen darf, ist plötzlich ganz einfach. Es gibt keine Konflikte, keine Reibereien. Das erste Mal in meinem Leben freue ich mich, nachts neben einem Mann zu liegen. Kam es bei C., ehemals große Liebe immerhin, noch dazu, dass wir uns nachts oder am frühsten Morgen verwünscht haben, bin ich bald soweit, dass ich nicht mehr ohne den schönsten Mann der Welt einschlafen kann. Kam es bei demjenigen ohne Namen und mit Erwähnungsverbot ständig zu Streitigkeiten wegen Kleinigkeiten, kann ich mir das bei dem schönsten Mann der Welt gar nicht vorstellen, wahre Komm...

Jetzt mal im Ernst...

Also, ich fühle mich gerade so, als wäre die ganze Welt gegen mich. Als hätten sich alle Kräfte gegen mich verschworen. Und warum? Ganz simple, banale Kleinigkeiten, die mir den letzten Nerv rauben! Die das gar nicht dürften, es aber tun. Zum Beispiel mein Laptop. Meine Festplatte hat es zerfetzt. Nachdem ich jetzt tagelang so gut wie nicht ins Internet konnte (10000 Neustarts führten dazu, dass ich jeden Tag einmal für ein oder zwei Stunden eine Verbindung erreichen konnte, die nicht gleich wieder zerbarst), nahm ich mir ein Herz und ging zum Saturn. Was ich nicht bedachte: da ich so verzweifelt mit diesem Gerät kämpfte, habe ich vergessen noch einmal eine aktuelle Sicherheitskopie zu machen. Na, super! Im ersten Moment fiel es mir noch nicht auf... Jajajaja, so viele Dinge, die ich schreibe, setze ich ja hier rein oder schicke es an andere Leute. Aber es gibt ein paar Texte, die noch nicht fertig waren, also noch nicht auf irgendeinem elektronischen Weg außer meiner eigenen Festplatt...