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Blogparade: Liebes Tagebuch EINS

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In seinem Blog  schmerzwach  forderte Jannis Ende November dazu auf, in unseren alten Tagebüchern zu stöbern, Fotos davon zu machen und daraus zu zitieren. Ich halte das für eine wunderbare Idee, daher folge ich seinem Aufruf gerne. Seit 1986 schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig Tagebücher, bis heute, ich erwähnte es schon. Im Gegensatz zu heute, wo man gar nicht genug Leser haben kann für seine Blogs, Tweets und so weiter, hatte ich damals eine geradezu panische Angst, jemand könnte mein Tagebuch lesen. Daher schrieb ich in deutscher Sütterlin-Schreibschrift, die ich mir kurz zuvor selbst beigebracht hatte. Die Schrift habe ich bis heute beibehalten, denn auch heute noch möchte ich nicht alles, was den Weg in mein Tagebuch findet, von anderen gelesen wissen, zumal das meiste eh höchst uninteressant sein dürfte. Zur Sache nun: Der nachfolgende Eintrag ist vom 29.11.1992. Ich war mal wieder verliebt (das waren immer die Zeiten, wo meine Tagebücher Hochkonjunktur hatt...

Carstens Weihnachtsgedanken: Kann man Weihnachten nicht abschaffen?

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Carsten vom stancerblog hat schon im letzten Jahr seine Meinung zu Weihnachten gebloggt, den ich hier noch einmal re-bloggen möchte, vielleicht erkennen sich einige darin wieder...  Könnte man auch gerne abschaffen: Alle Jahre wieder! http://stancerblog.blog.de/2011/12/26/frohes-fest-12355672/ Somit ist Weihnachten 2011 also überstanden, ja so muss man es wohl sagen, die Geschenke sind verteilt, die Braten gegessen. Der Heiligabend zu zweit zu Hause war sehr schön, fast "besinnlich", bin ich versucht zu schreiben, mit sehr gutem Essen und viel Wein, hinterher traditionell hoch zum Nachbarn, noch mehr Wein, dafür weniger besinnlich, schließlich nahezu volltrunken ins Bett; was dort noch geschah, entzieht sich meiner genaueren Erinnerung. Sonntag dann das übliche Pflichtprogramm: mit Kater und leichter Verspätung ins Auto, durch trübes Nieselwetter, passend zur Laune, nach Ostwestfalen, erst zur Schwiegerfamilie, wieder essen und Wein trinken, um 22 Uhr völlig erschöp...

Blog-Parade: Liebe Sprichwörter - 2

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www.welt.de entnommen Wir lernten uns kennen auf der legendären schwulen Wanderung, die jedes Jahr zu Himmelfahrt durch das Lipperland führt. Noch auf dem Parkplatz in Detmold sprach er mich an, wie er mir später gestand, hatte er mich mit jemandem verwechselt. Egal: wir unterhielten uns gut den Tag lang, abends brachte er mich nach Hause, kam auf den bekannten Kaffee mit hoch, wir schauten einen eigenartigen Film im Fernsehen, von dem ich jedoch so gut wie nichts mitbekam, weil ich zu sehr mit ihm beschäftigt war, schließlich blieb er über Nacht. Am nächsten Morgen, nach einer viel zu kurzen Nacht, musste ich arbeiten, er war noch Student. Meine Laune war mies, wie üblich morgens vor neun, am liebsten kein Wort sprechen, seine Laune hingegen schien bestens, er quatschte unentwegt. Ich musste los zur Arbeit, er fuhr nach Hause, war schön mit dir, man sieht sich, ich konnte eine weitere Kerbe in meinen imaginären Bettpfosten ritzen. Meine letzte feste Beziehung lag über ein Jahr...

Blog-Parade: Wovon sollen wir träumen? Teil 2

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Wovon sollen wir träumen? habe ich in meiner Blog-Parade gefragt - und fünf Blogger_innen haben sich die Mühe gemacht, diese Frage auf ihren Blogs zu beantworten. Es sind ganz unterschiedliche Texte entstanden, spannend sind sie alle. Hilke-Gesa Bussmann   hat einen wundervollen Text über "literarische Träume" geschrieben, über die Liebe zu Büchern und über die Zukunft dieses Mediums, über Social Media und Autor_innen, über den Zusammenhalt zwischen Autor_innen und Verlagen usw. Einfach auf ihren Namen klicken und den Text lesen. :-) Das Leben ist kein Ponyhof??? Das sieht Michael Lüdeke aber ganz anders in seinem Blog-Beitrag "Das Leben ist ein Ponyhof" - seine spannenden Teil-Überschriften: "Das Wort ´muss´ muss nicht mehr", "´Aus den Augen´ ist nicht mehr ´aus dem Sinn´" oder "Albernheit ist nichts, das einem Erwachsenen peinlich sein muss". Carsten Kubicki vom stancer-Blog schreibt, dass er wunschlos glücklich ist, aber wenn... we...

Letzte Runde

Meinen geschätzten Freund Carsten alias Stancer kennt ihr ja aus mehreren Post-Täuschen, zuletzt beeindruckte er mit "Treue - eine Frage der Definition" auf diesem Blog. Nun hat er ein neues Blog eröffnet. Letzte Runde heißt das gute Stück und darin wird er seinen gleichnamigen Roman veröffentlichen. Als Teaser werde ich euch nun sein Vorwort und sein erstes Kapitel präsentieren. Wer nach mehr lechzt, drückt einfach auf den Link weiter oben. :-)  Das Vorwort  Hier das Ergebnis jahrelangen Schaffens, nochmals gründlich überarbeitet: Meine Geschichte "Letzte Runde". Für einen Roman zu kurz, für eine Kurzgeschichte zu lang, also irgendwas dazwischen. Der geneigte Leser möge bitte beachten: 1.) Die Geschichte ist nicht, ich betone, NICHT autobiografisch. Ausnahme: der erste Satz. 2.) Die Geschichte ist nicht jugendfrei; Jugendliche unter achtzehn Jahren sollten sie daher nur unter Aufsicht der Erziehungsberechtigten lesen, diese können dabei eventuell noch wa...

Ich müsste mal was schreiben

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Ein weiterer Gastbeitrag meines Freundes Carsten vom stancer-blog , der sich gerade genauso wie ich mit der Frage nach dem Warum des Schreibens und dem Wer liest das Ganze beschäftigt. Ich möchte insbesondere auf diesen Post hier  http://stancerblog.blog.de/2011/02/14/montagserkenntnis-hobbyschreibers-10593597/ hinweisen, der unter anderem mir gewidmet ist. Im Posting-Tausch antwortet er quasi auf meinen Posting Kitchen Stories SIX  (wenn auch im Voraus ;-)). Viel Spaß damit! Vor einiger Zeit ließ ich mich hier über meine Freude am Schreiben auf der einen und über meine saumäßige Schreibdisziplin auf der anderen Seite aus. Was hat sich seitdem geändert? Nichts. Jedenfalls nichts in Richtung einer erkennbaren Verbesserung. Obwohl, ich schreibe seit einigen Monaten sehr regelmäßig und relativ viel: kurze Texte, nicht länger als 140 Zeichen, die sogar eine gewisse Leserschaft finden und von dieser zuweilen mit einem gelben Sternchen bedacht werden, Sie wissen was ich meine. ...

Besuch

So, nachdem ich gestern im http://stancerblog.blog.de/ bei Carsten einen Gast-Auftritt hatte: http://stancerblog.blog.de/2010/12/07/schmerzwach-pimmel-zeigen-10138252/ , habe ich mir heute seinen bereits im August erschienenen Post "Besuch" ausgesucht. Wieso? Weil ich ihn ultra-witzig finde und ... weil... ich mich wiedererkenne darin. ;-) Aber seht selbst! Viel Spaß wünsche ich euch dabei! „Besuch ist etwas Wunderbares, zum einen wenn er kommt, zum anderen, wenn er wieder geht.“ Ich weiß nicht, von wem dieser kluge Satz stammt, jedenfalls birgt er viel Wahrheit in sich, vor allem der zweite Teilsatz. Sagen Sie es bitte nicht weiter, aber im Grunde meines Herzens mag ich keinen Besuch, weder in aktiver noch in passiver Form, sprich, weder nehme ich anderer Leute Gastfreundschaft gerne länger in Anspruch, noch verfüge ich selbst über eine ausgeprägte solche. Im Gegensatz zu meinem Nachbarn, der augenscheinlich an Einsamkeit verdorrte, hätte er nicht fast allabendlich...