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Posts mit dem Label "Tanzen" werden angezeigt.

Tour de Kultur 16

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Die Tour de Kultur lebt - und zwar vitaler als je zuvor. Alles fing an diesem 10.November mit dem Tanztag Rhein Main an - und mit der Idee von L., an mindestens zwei, wenn nicht sogar drei Kursen davon teilnehmen. So machten wir uns nach Kauf des 5 Euro Tickets also auf, erst einmal einen Hip Hop Kurs bei Miriam zu machen. Talentiert wie wir waren, sah das dann nach 45 Minuten schon so aus: Nein, Scherz! Natürlich nicht! Was anfangs bei L. und mir noch irgendwie nach irgendwas aussah, wurde dann, als wir mehrere Schritte nacheinander ausführen mussten - also eine richtige Choreo - fast ganz aufgehoben. Na ja, bei L. sah es noch immer nach etwas aus, auch wenn sie neue Schritte dazu erfand. Ich hatte größere Schwierigkeiten, ich hatte manchmal das Gefühl, das sich meine Gliedmaßen ineinander verknoteten.  Als dann der Tanzstil "Popping" begann, entschieden wir uns doch für die Bretonischen Tänze, das war eher unser Tempo: Dann gingen wir aber...

Batucada Frankfurt 1/3

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Samstag, 31.1., 21.15 Uhr: Ich liege nackt auf dem kalten Boden, die wahrscheinlich attraktivste Frau der Welt (Wilena) ganz nah neben mir, mehr als 300 Menschen versuchen über uns hinwegzusteigen. Beginn eines Pornos? Nein! Teil einer Performance namens "Batucada" (von Marcelo Evelin), die zu einer krassen Selbsterfahrung für mich wurde. Wir befinden uns in unserem „Abschlussbild“, in dem 41 nackte Tänzer*innen auf dem Bauch liegend, teilweise ineinander verkeilt, den Kopf gen Boden gerichtet, darauf warten, dass die Leute an ihnen vorbei Richtung Ausgang laufen – was nicht ohne Schrammen zu bewerkstelligen ist. Eine Person fällt auf einen unserer Tänzer, er sieht Sterne, sie schiebt es auf das Instrument, das im Weg stand. Bild: Georg Ladanyi, Premiere 30.1. Freitag, 30.1., 19.48 Uhr: Ich erkenne dich, Janni, sagen meine lieben Freundinnen Luise, Dorothee und Lisa. Sie kichern. Selbstverständlich versuche ich sie zu ignorieren bzw. neutral zu bleiben. In unserer Perf...

Blog übergreifender Adventskalender: Weiß wie das Licht

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Karo Stein hat dieses Jahr einen Blog übergreifenden Adventskalender initiiert, an dem ich mich gerne beteilige. Und zwar mit etwas ganz Besonderem, womit euch, liebe Leser*innen ganz selten beglücke: Mit einer Kurzgeschichte, die auch noch unveröffentlicht ist! Viel Spaß damit! :-) http://www.wonderlandmagazine.com/wp-content/uploads/2012/10/logan1.jpg  entnommen - LOGAN LERMAN Weiß wie das Licht Wie weiße T-Shirts, Hosen oder Schuhe in diesem fluoreszierenden Disco-Licht im Dunkeln erstrahlen, so tat Clemens dies in der Menge dieser tanzenden Traube von stylishen Männern, einer hübscher als der nächste. Der schüchterne Julius blickte auf ihn und hatte dabei das Gefühl, dass ein Theater-Spot auf diesen blondgelockten Clemens gerichtet worden sei, auf dass er ihn, nur ihn, bemerkte: Dem Wunderbarsten in dieser wunderbaren Menge. Sein Blick ließ sich nicht mehr von ihm abwenden, jede der Bewegungen des Schwarms kosteten seine Augen aus, die wilden Dance-Moves, die Mimik da...

Soundtrack of my Life: Lied 2

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Ein Lied, bei dem du tanzen musst   How to you say to Deeeeeeeeeeeeeeee-Lite?! Bunte trashige Outfits, bunte trashige Videos, bunte trashige Lieder - Dee Lite waren nicht die einzigen in den TRASH 90ies die übertrieben haben... ;-) Aber "Groove is in the Heart" macht mich einfach tanzen, sobald ich es höre.  Schon vor langer Zeit in Karlsruhe, als DJ Zootboy seine Anfänge an den Mischpulten feierte, er noch keine Anhänger hatte (hat er heute welche? keine Ahnung), war dieses Lied dasjenige, das mich auf die Tanzfläche führte, selbst wenn sonst niemand da stand (das war wohl auch das erklärte Ziel von DJ ZootBoy - mit diesem Lied konnte er mich catchen). Er spielte das Lied und ich bewegte mich spastisch dazu. So ähnlich wie zum Beispiel im Video "Dance" http://schmerzwach.blogspot.com/2010/11/dance.html . Aber dieses Lied erinnert mich auch an eine Fahrt nach Kroatien, nicht sehr lange nach dem Krieg, als ich meine beste Freundin dort besuchen wollte (die nach dem...

Hercules & Love Affair

Hafen 2. Es beginnt damit, dass ich diese Location nicht finde. Zunächst. Steige irgendwo in der Pampa aus. Es ist dunkel. Und kein Main in Sicht. Ich laufe hin und her. Nirgends scheint es richtig zu sein. Dann sehe ich zwei Männer. Ich frage sie. Und ja, sie möchten auch dorthin. So laufe ich also diesen fremden Männern hinterher. Es ist ein Auftrag vom Radio. Ich bin eingesprungen. Klar habe ich schon Lieder von Hercules & Love Affair gehört. Und ich erinnere mich an die Stimme von Antony Hegarty von Antony & The Johnsons. Aber noch nie habe ich ein Video von ihnen gesehen. Ich weiß nicht, wer hinter dieser Band steht. Und ich weiß nicht, ob sie jemand in Frankfurt kennt/mag/schätzt. Der Hafen 2 ist ja nicht gerade groß, aber dafür sehr nett. Ach, was rede ich. Das Eigentliche ist, dass ich ab Konzertbeginn lächeln muss. Nee, es ist wirklich gar nicht so prächtig, so rein musikalisch. Die sonstige Sängerin Nomi Ruiz, wie ich erfahre, ist gar nicht dabei in Offenbach. Sie i...