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Posts mit dem Label "Kriminalroman" werden angezeigt.

Gallus liest ... mit Katja Bohnet und Mary Jemide Kobienia

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Gallus liest ... ... im Quartierspavillon des Quartiersmanagements Gallus.  Wir wollen das Café am Quäkerplatz mit mehr Kunst, Musik und Literatur bespielen. Frauen-Power ist dieses Mal angesagt!  Katja Bohnet, die neue deutsche "Lady of crime" (und Mitglied des Netzwerks Herland – feministischer Realismus in der Kriminalliteratur) wird aus ihrem spannenden Bestseller-Roman "Kerker Kind" lesen und über ihr wunderbares Ermittler-Duo sprechen. „Viktor Saizew und Rosa Lopez, eines der sympathischsten und schillerndsten Ermittlerteams, dem man je zwischen zwei Buchdeckeln begegnete.“ Katja Bohnet war Pazifistin, bevor sie mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann. Ihren ersten Mord verübte sie mit einundvierzig Jahren. Davor eignete sie sich in einer Arztpraxis und einer Anwaltskanzlei nützliche Kenntnisse an. Das Philosophiestudium half ihr wenig, aber es machte sich gut in ihrem Lebenslauf. Besser als ihr Job als Barkeeperin, schlechter als ihre Arbeit a...

Meine Lieblingsbuchhandlung ... mit Nikola Hahn

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Buchmarkt Hbf Frankfurt am Main,  B-Ebene Ach, was fällt mir alles Schönes ein, wenn ich das Wort „Buchhandlung“ höre:   Deckenhohe Regale   aus Holz erscheinen vor meinem Auge, prall gefüllt mit Geschichten, die darauf warten, erlesen zu werden, schmale Gänge in gemütlichen, dusteren Räumen, in denen Staubflusen im Licht tanzen, die das Gefühl geben, eine geheimnisvolle Welt zu betreten, das mystische Land der Fantasie, das verborgen zwischen Buchdeckeln ruht. Alte Bücher, neue Bücher, große, kleine, dicke, dünne, Taschenbücher, Schmuckausgaben: Ein Maximum an gedruckter Vielfalt auf einem Minimum an Raum, der Geruch nach Papier und Bindeleim – das sind die Erinnerungen aus meiner Kindheit, die ich mitnahm ins Erwachsenenleben. Ich träumte sie noch,   als ich längst in hellen, modern eingerichteten Buchhandlungen als Autorin zu Gast war – wie viele schöne Begegnungen gab es dort, wie viele inspirierende, interessante Gespräche durfte ich führen! ...

Schwarze Sonne - ein sel noir Krimi von Felix Mennen

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Krimis habe ich immer schon gerne gelesen, nicht erst seitdem ich Guido Rohms Romane kenne, nur habe ich sie früher selten rezensiert. Neuerdings kriege ich häufiger Rezensions-Anfragen für Kriminalromane - ja, das ist auch schön, aber wie oft werden mir da rätselhafte, spannende Plots versprochen, etwas noch nie Dagewesenes, und das vor allem von Indie-Autor/innen (von denen es wie überall gute und schlechte gibt). Doch wie oft sind diese Thriller dann viel zu langatmig (eine spannende Geschichte kann auch auf 100-200 Seiten erzählt werden), viel zu abstrus, die einzelnen Fäden verheddern sich irgendwo, die Figuren sind klischeehaft und tun voraussehbare Dinge. Ganz anders erging es mir mit "Schwarze Sonne" vom Tatort-Drehbuchautoren Felix Mennen, dessen Roman im wunderbaren Salis Verlag erschienen ist.  Bei Carl Banuschas Eintreffen am Tatort ist nicht nur die Leiche verschwunden; das Phantombild der vermeintlichen Toten im Monbijoupark weist zudem eine große Ähnlichkeit...

Im Namen des Kreuzes. Schwarz ermittelt von Peter Probst

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In der Spiegel Online gibt es heute einen Artikel über den katholischen Missbrauchsbeauftragten Stephan Ackermann. Obwohl er angeblich eine „Null-Toleranz-Linie“ in dieser Funktion verfolgt, schont er in seinem Bistum Trier sieben als pädophil aufgefallene Pfarrer. Einer von ihnen soll sexuelle Beziehungen zu einem Schüler gehabt haben, zwei weitere sind wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt, sagen die Quellen von Spiegel Online. Die katholische Kirche scheint, so wird dies in dem Artikel angedeutet, eher daran interessiert zu sein, möglichst gut dazustehen. Der Schutz der Opfer und vor allem von potenziellen Opfern steht wohl nicht an oberster Stelle. Dabei ist die Gefahr, die von diesen Männern ausgeht, immens hoch. Mittlerweile sind einige Fälle von jahzehntelangem sexuellen und psychischen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in großen katholischen Institutionen bekannt geworden. Das Canisius Kolleg in Berlin oder die Odenwaldschule hier in Hessen sind...

Herz und Fuß von Anne Bax

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Ein merkwürdiges Lesevergnügen bereitete mir Anne Bax... Die Fremdenführerin Charlotte, genannt Charly, arbeitet im Oberhausener Gasometer, das 117 Meter hoch und 68 Meter breit ist. Auf dessen Aussichtsplattform "kann man bis Düsseldorf sehen..." und dort passieren plötzlich merkwürdige Dinge. Charly findet eines Tages auf dem Dach einen tiefgekühlten toten Fuß eines Menschen, an dem neben giftgrünen, potthässlichen Wollsocken auch noch eine rote Rose und ein Zettel mit einem tiefsinnigen Gedicht hängen. Doch das ist nur der Anfang. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Yellow Press, versucht sich einen Reim auf das alles zu machen und nicht verrückt zu werden. Dabei helfen ihr ihre beste Freundin Baby, das genaue Gegenteil von ihr, und ihre Mutter, die sich seit dem tödlichen Autounfall ihres Mannes nur noch höchstens 912 Schritte im Radius per pedes bewegt und ein Internet-Ass ist. Charly hat es nicht leicht, schon gar nicht, als plötzlich eine wunderschöne Journal...

Schmutziger Mord von Olive Feuerbach

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Wer hat den vermeintlich biederen Rentner Otto Korbach in seinem gutbürgerlichen Stadtteil in Baden-Württembergs Hauptstadt Stuttgart bestialisch umgebracht? Vor diese Frage wird die sympathische und resolute Kommissarin Corinna "Coco" Conradt gestellt. So kalt wie das Umfeld des Toten ist - er hat keinen Kontakt mehr zu seinen beiden Kindern, die ihn hassen, er hatte sich von seiner Frau scheiden lassen, als sie in die geschlossene psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurde - so kalt ist auch das Wetter. Die Polizei tappt die ganze Zeit im Dunkeln, während sich immer wieder neue Hypothesen, neue Handlungsstränge finden, die allesamt nicht überzeugend sind. Coco treibt sich in Freibädern herum, in psychiatrischen Anstalten und in Berliner Kaschemmen, in denen sie neue Spielarten der lesbischen Liebe kennenlernt. Gemeinsam mit ihrer Partnerin Judith. Coco ist voller Zweifel an ihrer kriminalistischen Arbeit, denkt über ihre Beziehung, über Sex und Liebe überhaupt. Sie ist ei...

"Töten ist ein Kinderspiel" von Corinna Waffender

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I n der Quer Criminal-Reihe des Querverlags ist erneut ein äußerst spannendes und angesichts des hohen Lesevergnügens zu kurz geratenes Buch erschienen. „Töten ist ein Kinderspiel“ von Corinna Waffender beschreibt den zweiten Fall von Inge Nowak, die in diesem Roman in all ihren Tiefen und Höhen handelt und in einem ganz besonders mysteriösen Fall ermittelt. Die dreiundvierzigjährige Pfarrerin Erika Mangold wird erschossen in einer Kirche in Berlin-Charlottenburg aufgefunden. Sie hinterlässt einen todkranken Ehemann, eine vierzehnjährige Tochter, einen fast erwachsenen Sohn und jede Menge Unklarheiten über sich selbst. Immer tiefer dringt die Hauptkommissarin Inge Nowaks in dieses als bürgerliche Durchschnittsglück getarnte Familiendrama hinein, und findet dabei eine nicht vergessene, sondern verdrängte Leiche im Keller, die geduldig dreiundzwanzig Jahre auf ihre Entdeckung gewartet hat: Welche Rolle spielt der chilenische Jugendfreund Juan Valero, den das Opfer kurz vor ihrem To...

Tag 11 und 12 und so...

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An diesem Tage wäre nun Punkt 11 in der Bücherliste dran, aber nein, mir möchte kein einziges Buch einfallen, das ich mal geliebt geliebt habe, nun jedoch hasse. Nein, kein Roman von Günter Grass liebte ich jemals. ;-) Daher springen wir zu Punkt 12: Ein Buch, das dir jemand empfohlen hat. Hier wiederum gibt es so einige Werke, die ich nennen könnte. Ich entscheide mich für Folgendes: Drei Minuten mit der Wirklichkeit vom Wolfram Fleischhauer. Man höre beim Lesen des Posts: http://bit.ly/1aWOkV Wer hat es mir empfohlen? Die wundervolle Ulrike, ehemalige Stadtteilbibliotheksleiterin in Darmstadt-Kranichstein, die ja bekanntlich an meiner alten Wirkungsstätte in der Ganztagsschule Erich Kästner angrenzte. Sie sagte: Dieses Buch wird dir gefallen. Ich war skeptisch, nahm es trotzdem mit, und ließ es bei der ersten Gelegenheit in der S3 oder S4 liegen. Tja, dann musste ich es neu erwerben für die Bibliothek, da ich mit Uli befreundet war, sagte sie mir, dass ich gerne auch die Taschenbu...