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Posts mit dem Label "Cruising" werden angezeigt.

Darkroom Diaries - 9 -

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Sie liefen über die Wiese, beide zogen sich neben Schuhen auch ihre Unterwäsche wieder an, wenn man nackt läuft, ist es ja noch etwas anderes als nackt auf der Wiese zu liegen, es war ihnen unangenehm. An ein paar auf der Wiese liegenden Handtücher und Männern vorbei ins Dickicht. Kleine Pfade waren in dieser dicht bepflanzten Bauminsel eingetreten... Sie folgten diesen Wegen und trafen zunächst auf einen Mann, der nackt rumstand, einen Ständer hatte und auf etwas wartete. Ein bisschen weiter hinten sahen sie dann die beiden Männer, die sie vorhin ins Dickicht haben gehen sehen. Sie trieben es miteinander. Armin war ganz aufgeregt, Jott A. unheimlich erregt. Was sollen wir machen? fragten beide mit ihren Blicken. In ihren Pants zeichneten sich ihre dicken Schwengel ab... Sie zogen sie aus. Und in diesem Moment spürten sie den anderen Mann hinter sich, der seine Hände ausstreckte und Armin berühren wollte. Der schreckte zunächst zurück, ließ es aber dann zu, als Jott A. ihn aufmuntern...

Darkroom Diaries - 8 -

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Sie sitzen beide im Grüneburgpark in Frankfurt, endlich Frühling, draußen sitzen, am besten nackt und einfach nur die wärmenden Sonnenstrahlen genießen. Jott A. erklärt Armin, dass dieser Teil des Grüneburgparks "Tuntengrill" genannt wird, Armin schaut sich um und sagt: "Achso, deswegen liegen hier fast nur Männer, und dann auch noch gerne nackt..." Jott A. fordert seinen Freund - ja, sind sie nun tatsächlich ein Paar - auf, diese Männer einmal zu beobachten, vor allem den, der gerade aufsteht. Armin sieht, wie dieser nackte Mann seine Schuhe anzieht, nur diese, und in Richtung Bauminsel geht, die hinter ihm liegt. Na, er wird wohl pissen gehen, denkt er sich. Er möchte seinen Blick abwenden, gelangweilt, doch Jott A. fordert ihn auf, weiter zu beobachten. Ein zweiter Mann steht auf, läuft ebenfalls in die Baum- und Sträucherinsel hinein. Auch er kehrt nicht zurück, minutenlang. Armin schaut Jott A. fragend an. Na, was denkst du? fragt ihn der. Cruising-Area? Ja, ...

„Der Garten der toten Bäume“ von Jossi Avni

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„Diese Stille – weißes Todesraunen fallenden Schnees. Es gibt keine schönere Musik als das Pochen der weichen Berührung dieser dicht gesponnenen Tropfen, die die feuchte, nächtliche Erde kosen. Mach mir die kleine Katze, flüstere ich ins Kissen, und ich höre Andreas´ genießerische Zunge miauend an meinem Ohrläppchen und meinem Hals lecken. Ich stöhne, genüsslich an die Wand gepresst, und Andreas kichert mir das Kichern der bösen Hexe zu, das mich immer zum Lachen bringt, und bedeckt mich mit seinen Küssen.“ Rasch wird deutlich, worum es in diesem Roman in fünfzehn Episoden geht: um eine stilistisch schöne Sprache, um Bilder, die sich jeder gut vorstellen kann, um Sehnsucht, um die Liebe, die jeder sich erhofft. Doch selten ist sie zu sehen wie hier, in ihrer genussvollen Variante. In allen Geschichten steht eine Figur im Mittelpunkt, die sich unglücklich in jemanden verliebt – teils genießt sie kurze Zeit das Glück in der Zweisamkeit, um dann abermals verlassen zu werden. Teils wird d...