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Posts mit dem Label "Autor" werden angezeigt.

Your Pleasure is our Business 3

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2.1 Was ist ein Hashtag und wie komme ich zu Followern?  Zunächst möchte ich wieder einen Schritt zurück gehen: Anfangs stellte ich fest, dass zwischen Autor und Leser eine Kundenbeziehung besteht. Eine solche Beziehung benötigt Vertrauen und das Gefühl der Authentizität. Der Leser möchte sich ernst genommen fühlen, möchte ein bisschen Privatheit und Persönlichkeit des Autors erhalten, eine Beziehung aufbauen können. Er hat kein Interesse daran zugespammt zu werden, im Gegenteil: Er interessiert sich für etwas, dass ihm vielleicht nur diese eine Person geben kann. Bei Sachbüchern ist das viel leichter zu greifen: Da ist es meist so, dass sich der Leser für ein bestimmtes Fachgebiet interessiert, zum Beispiel für Burnout, Hirnphysiologie oder Direktmarketing, und den Autoren als Experten ansieht. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass diese Leser, wenn sie einem Autoren folgen, gerne mehr Informationen über genau dieses Thema bzw. diesen Fachbereich erhalten möc...

Your Pleasure is our Business 2

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2. Wie baue ich mich selbst als Marke auf?   Wer kennt das nicht als Autor? Man schreibt Erzählungen, man schreibt Romane - und diese möchte man veröffentlicht sehen. Natürlich bei einem renommierten Verlag. Doch wie sollte man das schaffen, so unbekannt, ganz ohne Beziehungen? Der übliche Weg geht wohl über Literaturpreise, Beiträge in Anthologien und Zeitschriften, möglichst mit gutem Namen, über Literatur-Agenten oder eben Beziehungen: Man kennt jemand, der jemand kennt, der in einem Verlag arbeitet. Doch was tut man, wenn das alles nicht funktioniert? Was übrigens nicht unbedingt mit mangelnder Qualität der Texte, die man schreibt, zu tun haben muss. Es gibt Romanciers, die keine Kurzgeschichten schreiben können, oder Menschen, die nichts damit anfangen können, wenn man vier Seiten zum Thema "Wer riskiert, wagt" oder "Frei sein" verfassen soll. So erging es mir. Ich schrieb und schrieb und keiner interessierte sich dafür, keiner wollte es veröffentlichen. Vo...

schmerzwach sucht den Traumjob Teil 2

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Im ersten Teil von schmerzwach sucht den Traumjob  habe ich ein bisschen meine Kompetenzen und Interesse beschrieben. Nun, im zweiten Teil versuche ich einmal anzureißen, was ich in den letzten Jahren alles so getrieben habe. Kritiker*innen können mich danach fragen, ob ich für einen Job überhaupt Zeit habe. :-) Na klar, sage ich, weil ich sehr strukturiert bin, alle meine Aufgaben effizient und zielorientiert abarbeite (und scheinbar schneller als so mancheiner) - so, gut, genug angegeben. Jetzt ein paar der Projekte. In Teil 3 wird es eine Fortsetzung geben. Auf dem Bild oben sieht man mich bei der Frankfurter Sprachwoche 2012, die der Verein sprich! e.V. organisiert - da bin ich der zweite Vorstand. Unser Verein hat das Ziel, benachteiligte Kinder, Jugendliche und ihre Familien "zum Sprechen" zu bringen, mit anderen Worten Sprach- und Leseförderung. Wir versuchen dabei neue Wege zu gehen - und vor allem zu den Leuten hin, da wo sie sich befinden. Auf dem Bild oben sitz...

Elf Fragen von schmerzwach an den Autoren Lutz Kreutzer

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... Nach meiner Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften ging ich 1990 mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung in der Tasche nach Wien. ... Ich wurde Assistent des obersten Direktors der Geologischen Bundesanstalt und erster Deutscher im Bundesdient am Forschungsministerium. Ich gründete in Wien das erste Büro für Öffentlichkeitsarbeit im wissenschaftlichen Staatsdienst.  Es folgten Zusammenarbeit mit Rundfunk, Fernsehen und Zeitschriften. Seither mache ich hauptberuflich PR für Technik und Wissenschaft. Als Hochschullehrer habe ich Marktentwicklung gelehrt. Als Manager korrespondiere ich heute mit der ganzen Welt. Das kann bisweilen sehr komisch sein. Irgendwann dachte ich: Sachbücher und Fachpublikationen kann ja jeder, und ich sah auf den Berg bedruckten Papiers, der vor mir lag (jede Menge wissenschaftlicher Kram).  In Wien schrieb ich meinen ersten Roman “Schröders Verdacht“, der die internationale Müll-Mafia auseinandernimmt.  In...

Schmerzwach feiert die 200.000

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Heute vormittag nun ist es geschehen, seitdem die Klicks auf dem Blog gezählt werden (vor genau zwei Jahren), sind es sage und schreibe mehr als 200.000 Klicks, über die ich mich erfreuen kann! Yes! Ich danke euch natürlich allen sehr!!!  "Einer der wichtigsten Teile im Leben eines Autors ist es, direkt mit seinen Lesern in Kontakt zu treten. Dadurch versteht man sich selbst besser", sagte Paolo Coelho jüngst in einem Interview in der Zeit. Ich bin Blogger - aber Blogger wurde ich deswegen, weil ich Autor bin, und weil ich als Autor gelesen werden möchte. Als ich am 6.12.09 begann, hatte ich noch keinen Verlagsvertrag in der Tasche. Ich wusste auch nicht, wie ich am besten Selfpublishing betreiben könnte. Das habe ich nun alles gelernt. Durch den Blog. Coelho sagt, dass er immer Zeit für das Facebooken, Twittern und Skypen hat - und auch jeder Autor sollte Zeit dafür finden. Tue ich! Facebook und Twitter habe ich nur deswegen so in den Fokus genommen, weil ich blogge. Wie s...

Elf Fragen von schmerzwach an den Autoren Tino Kempe

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Der Berliner Autor Tino Kempe wurde am 18.12. im Dorf Ottersleben bei Magdeburg geboren. Mit 14 Jahren schrieb er erste Gedichte und Songtexte. Inspiriert von diversen Filmen, wagte er sich mit 16 Jahren erstmalig an ein Drehbuch. 2011 erweckte er seine Internetserie „MARVIN“ zum Leben und ging somit erstmalig mit einem Projekt unter seinem eigenen Namen an die Öffentlichkeit. Es folgten unter „Tino Kempe“ die mystische Kurzgeschichte „Raum und Zeit“ und die Erzählung „Eine kleine Weihnachtsgeschichte“ in Zusammenarbeit mit Heidi Dahlsen. Als Dankeschön an seine Fans schrieb er eine Bonusfolge von „MARVIN“ mit dem Titel „Der betrunkene Weihnachtsbaum“. Weitere Informationen auf facebook.com/TinosSeite und facebook.com/marvinsanfrage .  1. Wer bist du? Diese Frage habe ich einem Fahrkartenkontrolleur auch mal gestellt. Seine Antwort war: „Der Schuldenmacher, wenn ich nicht gleich das Ticket sehe.“ Nun, ich bin ein Mensch, der die nüchtern, ironischen Seiten des Lebens sie...

Kitchen stories ONE

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Kitchen stories Der schönste Mann der Welt hat mich und mein „Arbeitszimmer“ in die Küche verfrachtet. Jetzt darbe ich hier mit meinem Laptop, dem Drucker und dem viel zu schwachen Licht, denn hatte ich es schon erwähnt: Wir haben so ein kleines Lichtquellen-Problem in unserem Haushalt. Naja, und eigentlich darbe ich auch überhaupt nicht, denn Essen und Trinken ist ja immer in der Nähe, so dass der Arbeits- und der Lebensgenuss ungeahnte Ausmaße annimmt, allerdings auch mein Gewicht, ja, leider. Kitchen stories also ist die neue Reihe in meinem Blog, und in dieser Reihe schreibe ich nun über meinen „Kampf“, den täglichen Versuchen, etwas Literarisches zu schreiben, etwas, das von Belang ist, von Bedeutung. Und ich schreibe über meine Zweifel, über das Veröffentlicht werden wollen, über das Bloggen, die Aufmerksamkeit, die mein Schreiben auf sich ziehen soll, denn nur ein Autor, dessen Texte Verbreitung, ja, viele Leser_innen finden, kann sich Schriftsteller nennen. Und ein Schr...

Autorenschaft...

In der Literaturwissenschaft heißt es stets, dass man den Erzähler (die Hauptfigur) in einem Roman nicht mit dem Autoren verwechseln darf. Ersterer äußert eventuell extreme Ansichten, die vielleicht nicht zu billigen sind, die Letzterer in dieser Form vielleicht nicht einmal im Ansatz denkt, doch sie sind für das Konstrukt "Hauptfigur" wichtig bzw. für die Erzählung. So ähnlich ist das mit "Schmerzwach" auch. Natürlich ist diese Figur "Schmerzwach" nicht mit Jannis identisch. Manchmal nimmt sie Anleihen, ja, natürlich gibt es "den schönsten Mann der Welt" tatsächlich, und er ist wahrlich der schönste Mann der Welt, aber viele Dinge sind dazuerfunden, von anderen erzählt worden, oder manchmal sind sie eins zu eins so geschehen, doch in ganz fernen Zeiten, die nicht mehr relevant sind, weil sie vorbei sind. Manchmal verschwimmen Realität und Fiktion so ineinander, dass nicht mal enge Freunde wissen, ob die Geschichte wahr oder falsch ist, nicht mal...