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Fantasy Filmfest 2011 - Fear Good Movies

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Gerade ist es zu Ende gegangen, mein Lieblings-Filmfestival in Frankfurt: das Fantasy Filmfest 2011 mit dem Motto "Fear Good Movies", eine Woche lang (vom 24.8. bis 31.8.) lief ein ganz buntes, abwechslungsreiches Programm, Fantasy, Horror, Psychothriller, Abenteuer, Anime, von allem etwas dabei. Leider hatte ich nur Zeit, Geld (immerhin kostet eine einzelne Karte 9 Euro! und für Filme in 3D 12 Euro!), Energie (meistens Originalversion, bei nicht-englischen Filmen Original mit englischen Untertiteln) und vor allem auch Nerven (mit gefühlten tausend Menschen beim Eröffnungsfilm vor dem Kinosaal gestanden - der vorherige Film hatte wegen technischen Defekts Verspätung, und es gibt dummerweise keine Platzkarten!).  "Don´t be afraid of the Dark" hieß der Eröffnungsfilm des FFF, mit dem hervorragenden Guy Pearce, einer gut darstellenden Katie Holmes, einem kleinen Mädchen namens Bailee Madison, das so überzeugend spielte, das man ihre Rolle hassen konnte - und vielen...

Evil - In the Time of Heroes

Es war ein stressiger Tag, muss man sagen, arbeiten, zur Textwerkstatt nach Darmstadt fahren, und dann um kurz vor Mitternacht ins Kino, um meinen dritten Film beim Fantasyfilmfest anzuschauen. Evil - In the Time of Heroes, oder wie er auf Grieschich heißt: To kako - Stin epochi ton iroon. Im Jahre 2005 sorgte die anarchische Splatter-Komödie "Evil - To Kako" aus Griechenland bei Genre-Fans für Furore. Ich meine, das war der erste Splatter-Film aus Hellas, so etwas gab es noch nie. Nun ist Regisseur Yorgos Noussias mit einem Sequel zurück, das dort ansetzt, wo das Original endete. Jenny, Marina, Meletis und Vakirtzis stehen hilflos den Zombiehorden gegenüber, die in Griechenland wüten. Aber die Freunde erhalten Hilfe aus der Antike, in Form des Helden Prophitis. .. Und dieser Held wird von Billy Zane dargestellt, den ich überaus hassenswert finde, schon immer, schon seit ..., ach, egal, schon immer eben. In diesem Film von 2009 verstand ich ihn meist nicht. Hahaha. Wir schaut...

Chatroom

Noch etwas, was man an Sonntagen meiden sollte: große Kinos wie das Cinestar Metropolis. Riesenschlangen. Viele Kinder. Anstrengend. Doch wollten wir ganz gechillt, den Film "Symbol" anschauen. Na, dumm gelaufen, die Schlange war so groß und wir so knapp dran, dass es aussichtslos war. Also, Planänderung. Wenn schon Kultur, dann richtig, dachten wir. Und was machten wir. MMK. Ins Museum gehen. Auch dort nicht viel besser. Sonntag. Museumsuferfest. Aktionen. Vorbereitungen auf die neuen Ausstellungen. Auch hier mit anderen Worten: grauenhaft. Vor allem downstairs, in front of the washing rooms, puuuuuuuuuuuuh. Wie kann man den Menschenhass noch weiter vorantreiben, fragten wir uns? Au ja, lass McDonalds gehen. ;-) Fantastisch! Danach schauten wir erneut im Metropolis vorbei. Ja, wir hatten gerade die Baisse nach der Hausse erwischt, sehr gut. Also, Karten für den Film "Chatroom" von Hideo Nakato aus dem Jahr 2010, der nach einem Roman bzw. Theaterstück von Enda Walsh...

Metropia

"Metropia" war nun also der erste Film, den ich beim Fantasy Filmfest sehen konnte und durfte. Es hat sich gelohnt, es hat sich wahrlich gelohnt, diesen etwas anderen Animationsfilm anzuschauen. "Metropia" spielt in nicht allzu ferner Zukunft. Die Ölreserven der Welt sind nahezu erschöpft und Europas Städte sind durch eine gigantische U-Bahn miteinander verbunden. Als der Stockholmer Roger eine dieser Bahnen betritt, hört er plötzlich eine fremde Stimme in seinem Kopf. Er hofft, dass die mysteriöse Nina ihm helfen kann, dem unheimlichen Gespinst der Bahnen zu entkommen, aber je weiter sie reisen, umso mehr wird Roger in eine Intrige involviert. Der bekannte Graffiti-Künstler Tarik Saleh hat hier einen besonders düsteren Film geschaffen, der eine ganz bedrückende Atmosphäre erschafft, gleichzeitig fühlt man sich weit entfernt von dem Geschehen und gleichzeitig in den Film eingesogen. In einem aufwändigen Verfahren hat Tarik Saleh Fotos, die von seinen Kollegen, dem F...

Fantasy Filmfest

Natürlich: Frankfurt ist nicht Berlin, das weiß jeder, Frankfurt ist quasi Provinz, wirklich nicht groß, und so in der Kunstszene nicht unbedingt TOP of the POPS, aber na gut, klein aber fein darf es manchmal auch sein. Vielleicht gibt es auch nicht so viele Filmfeste, vor allem nicht so große in Berlin, aber allemal mehr als in anderen Städten Deutschlands. Und: Man kann aus allem das beste machen! Erfreuen wir uns daran, was wir haben. Zum Beispiel auch das Fantasy Filmfest im Cinestar Metropolis am Eschenheimer Tor, zufällig zu meiner Freude in meiner Nachbarschaft. Es findet ab dem 25.8. bis zum 1.9. statt. Mehr dazu auf http://www.fantasyfilmfest.com/ Ich werde mir den ein oder anderen Film anschauen. Besonders gespannt bin ich zum Beispiel auf: "Chatroom", ein Film aus Großbritannien (2010) von dem Regisseur Hideo Nakata. Er läuft Sonntag (29.8) um 17 Uhr. Hideo Nakata hat übrigens "The Ring" gedreht. Spannung und Grusel ist also vorprogrammiert, vor allem, we...