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Blog übergreifender Adventskalender: Weiß wie das Licht

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Karo Stein hat dieses Jahr einen Blog übergreifenden Adventskalender initiiert, an dem ich mich gerne beteilige. Und zwar mit etwas ganz Besonderem, womit euch, liebe Leser*innen ganz selten beglücke: Mit einer Kurzgeschichte, die auch noch unveröffentlicht ist! Viel Spaß damit! :-) http://www.wonderlandmagazine.com/wp-content/uploads/2012/10/logan1.jpg  entnommen - LOGAN LERMAN Weiß wie das Licht Wie weiße T-Shirts, Hosen oder Schuhe in diesem fluoreszierenden Disco-Licht im Dunkeln erstrahlen, so tat Clemens dies in der Menge dieser tanzenden Traube von stylishen Männern, einer hübscher als der nächste. Der schüchterne Julius blickte auf ihn und hatte dabei das Gefühl, dass ein Theater-Spot auf diesen blondgelockten Clemens gerichtet worden sei, auf dass er ihn, nur ihn, bemerkte: Dem Wunderbarsten in dieser wunderbaren Menge. Sein Blick ließ sich nicht mehr von ihm abwenden, jede der Bewegungen des Schwarms kosteten seine Augen aus, die wilden Dance-Moves, die Mimik da...

Vielleicht lieber morgen von Stephen Chbosky

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Auf diesen Film habe ich gewartet! Schon sehr lange. Und das Warten hat sich aber so etwas von gelohnt - auch das in der langen Sonntagmittags-Schlange im Metropolis. Schön, dass sich Familien miteinander verabreden, um sich einen Film gemeinsam anzuschauen. ;-) Ich war wirklich froh, dass in diesen Cine Star-Kinos so lang Werbung läuft...  Gebannt saß ich also da. Eines meiner Lieblingsbücher ever wird vom Autoren selbst verfilmt - Wahnsinn! Würde der Film nun alles zerstören? Würde ich traurig aus dem Kino gehen und sagen: Chbosky hat es vermasselt?  Nein!!! Ich saß in diesem Kinositz und weinte. Was ist da alles in mir vorgegangen, während ich da saß, wie viele Assoziationen hatte ich, wie viele schöne Momente der zweifachen Lektüre konnte ich vergegenwärtigen... Ich weinte, aber nicht weil ich traurig war, sondern melancholisch, ich weinte aber auch lachend, ich weinte, weil ich emotional tief berührt wurde, weil ich etwas spürte, weil mir Dinge klar wurden - und weil...

Vielleicht lieber morgen von Stephen Chbosky

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"Vielleicht lieber morgen" von Stephen Chbosky ist bereits 1999 in den Vereinigten Staaten erschienen, dort unter dem viel passenderen und schöneren Titel: " The Perks of Being a Wallflower" (etwa: Die Vorteile ein Mauerblümchen zu sein). Denn es geht um einen Jungen, der vom Mauerblümchen zu einem reifen und "coolen" Jugendlichen heranwächst. Anfang der 2000er wurde der Roman ins Deutsche übersetzt, eine Ausgabe ziert auch das MTV-Symbol, wie man auf dem Bild links sieht. Es wurde also damals sehr hochgepuscht. Und trotzdem blieb es merkwürdig unbekannt in Deutschland. Aber 2012 wird sich das ändern. Bereits jetzt ist es schwer und teuer an Exemplare zu kommen. Vielleicht hat aber der Heyne Verlag schon eine Neuauflage vorbereitet. Denn 2012 kommt die Verfilmung des Stoffs ins Kino. Autor Stephen Chbosky, der bereits seit einigen Jahren Drehbücher schreibt, verantwortet dieses Mal nicht nur das Drehbuch, sondern auch die Regie. Wir dürfen gespannt sein....