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Posts mit dem Label "Tagebuch schreiben" werden angezeigt.

3. Diary Slam: Wir brauchen Männer!

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Der Diary Slam erlebt gerade einen wahren HYPE. Kürzlich erst im NDR Bücherjournal  http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/buecherjournal/media/buecherjournal443.html , davor beim SWR , bei dem man auch Eindrücke vom ersten Diary Slam in Karlsruhe bekommt (den ich ja auch moderiert habe). Blogs schreiben drüber, die Likes steigen auf der Diary Slam Fanpage . Und auch wir organisieren den nächsten Diary Slam in Frankfurt. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass uns Männer fehlen. Ich für meinen Teil leide sowieso immer an Männermangel (ähem!), aber nachdem Bäm, der beim letzten Mal so grandios aus seinem Smartphone las, diesmal wahrscheinlich nicht dabei sein wird (der Schuft ist nach Berlin gezogen), haben wir nur einen Mann dabei (der ist allerdings superwitzig, trotzdem). Also, ihr lieben Tagebuchschreiber, wenn ihr aus der Gegend kommt, dann traut euch zu unserem Diary Slam und lest vor. Die Atmosphäre wird erneut super sein! Das verspreche ich. Das letzte Mal waren fast hun...

Blogparade: Liebes Tagebuch SECHS

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Ist es heutzutage noch üblich ein  Tagebuch  zu schreiben? Haben Kinder und Jugendliche tatsächlich noch diese hübschen, mit einem kleinen Schloss verriegelten Bücher in ihren Zimmern versteckt, denen sie sich anvertrauen und die sie Seite für Seite mit Ihren Gedanken füllen? Blog statt Tagebuch? Immer wieder erlebe ich, dass Blogs als „Online-Tagebücher“ bezeichnet werden. Eine sehr unzutreffende Bezeichnung, wie ich finde. Es gibt natürlich Menschen, die Ihren Blog als eine Art öffentliches Tagebuch nutzen, doch die meisten Blogger sind sich bewusst, dass theoretisch die ganze Welt ihr Blog lesen kann und nutzen ihre Seite deshalb für journalistische, informative oder lyrische Texte. In ein Tagebuch gehören private Notizen, die intimsten Gedanken und Gefühle und natürlich auch Geheimnisse – und die haben auf einem Weblog nun wirklich nichts zu suchen. Liebes Tagebuch… Als ich neun Jahre alt war habe ich zu Weihnachten ein Tagebuch geschenkt bekommen. Und ich habe...

Blogparade: Liebes Tagebuch FÜNF

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Montag, 22.07. 2002. Da war ich 10 Jahre alt, als ich mein erstes Tagebuch begonnen habe. Ein Pimboli-Tagebuch. Pimboli war ein Bär und praktisch der kleinere und weniger bekannte Bruder von Diddl. Aus irgendeinem Grund begann ich darum jeden Eintrag nicht mit "Liebes Tagebuch", sondern mit "Lieber Pimboli". Schon spannend so ein altes Buch in die Hand zu nehmen und es zu lesen. Es kommt einem oft gar nicht so vor, als ob man da seine eigene Geschichte lesen würde. So fremd scheint einem manchmal die Person die da vor einigen Jahren ihre Gedanken verewigt hat. Oft findet man sich selbst peinlich, manchmal kann man einfach nur darüber lachen und ab und zu auch staunen. Der erste Eintrag begann wie folgt: Lieber Pimboli! Den ganzen Tag konnte ich es kaum erwarten bis wir endlich mit S. und L. zum Pferdehof drei Linden in Sonntag fuhren. Die zwei und ich werden dort eine Woche bleiben. Als wir um ca. 4 Uhr beim Pferdehof ankamen, waren schon fast alle Kinder dort ve...

Blogparade: Liebes Tagebuch VIER

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Tagebuch schreiben war mir immer ein Bedürfnis. Jemanden meinen Kummer, meine Freude anvertrauen, ohne bewertet zu werden. Mich “ausquatschen” zu können, ohne einen erhobenen Zeigefinger zu sehen. Oder um bestimmte Momente nicht zu vergessen. Heute – mit 45 Jahren – habe ich elf Tagebücher in gedruckter und geschriebener Form. Sie gehören zu den kostbarsten Besitzen, die ich habe. Angefangen habe ich mit einem Schulheft. Da war ich vielleicht acht oder neun Jahre alt. Die Einträge waren damals natürlich nicht lang. In etwa so: “Heute war ich in der Schule” oder “Heute war ich im Garten”. Das änderte sich dann im Teenie-Alter, als Mitmenschen interessanter wurden. Oder ich schriftlich überlegte, warum ich manche Leute doof fand. Oder ich mich ungerecht behandelt fühlte. Mein Tagebuch war meine beste Freundin. Irgendwann – ich glaube, ich war dreizehn oder vierzehn – fand meine Oma (bei der ich gewohnt habe) diese Tagebücher und hat sie gelesen. Das war das vorläufige Ende mein...

Blogparade: Liebes Tagebuch DREI

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Stefan Herz_Polaroid (copyright by Stefan Herz) Jannis Plastargias vom Blog  Schmerzwach.blogspot.de  hat andere Blogger dazu aufgerufen, Bilder oder Texte von ihren Tagebüchern zu veröffentlichen bzw. einen Beitrag zum Thema Tagebuch zu schreiben. Auch ich habe mir Gedanken zu dem Thema “Tagebuch” gemacht. Ich muss gestehen, ich habe niemals ein Tagebuch geschrieben, aus purer Angst, dass ein „Familienkontrollfreak“ es entdecken und auswerten könnte. Leider war das wirklich so, trotz dem Bestreben meine Gedanken in Worte zu fassen und niederzuschreiben. Nicht umsonst sagt man ja, dass es meistens hilft klare Gedanken zu fassen um wichtige und richtige Entscheidungen zu treffen. Heutzutage praktizieren das viel zu viele Menschen über die Öffentlichkeit, hemmungslos über Twitter, Facebook oder andere Medien, ohne sich darüber klar zu werden, dass sie damit ihre eigene Privatsphäre beeinträchtigen oder sich sogar lächerlich zu machen. Da lobe ich mir schon das kleine Bü...

Blogparade: Liebes Tagebuch ZWEI

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Via „Blog-Zug“ wurde ich auf die Blogparade von „ Schmerzwach “ aufmerksam und entschied mich erfreut dass ich UNBEDINGT Teilnehmen muss. Ich habe es tatsächlich etwas vor mich hergeschoben, fand immer ausreden WARUM es heute ganz bestimmt nicht geht – aber jetzt ist das vorbei, heute habe ich es getan. Meinen ersten Beitrag für eine Blogparade verfasst – Fotos geschossen, ja da staun ich jetzt aber wirklich etwas über mich selbst. Es geht um das Thema „ Liebes Tagebuch “. Ich habe während meiner Teenager Zeit viele Tagebücher gefüllt. Die meisten Einträge waren lächerlich. Banal, wenn ich so heute drüber nachdenke – war ich ziemlich tief versunken in einer Pfütze voll mit Selbstmitleid und Hass auf andere und auf mich selbst. Ich war kein leichter Jugendlicher, schon allein weil ich stets überzeugt war alles und jeder war und ist gegen mich. Tja, also füllte ich natürlich besonders viele Tagebücher, meist waren es irgendwelche Tagebücher mit Diddl ( oh Gott, damals war diese h...

Blogparade: Liebes Tagebuch EINS

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In seinem Blog  schmerzwach  forderte Jannis Ende November dazu auf, in unseren alten Tagebüchern zu stöbern, Fotos davon zu machen und daraus zu zitieren. Ich halte das für eine wunderbare Idee, daher folge ich seinem Aufruf gerne. Seit 1986 schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig Tagebücher, bis heute, ich erwähnte es schon. Im Gegensatz zu heute, wo man gar nicht genug Leser haben kann für seine Blogs, Tweets und so weiter, hatte ich damals eine geradezu panische Angst, jemand könnte mein Tagebuch lesen. Daher schrieb ich in deutscher Sütterlin-Schreibschrift, die ich mir kurz zuvor selbst beigebracht hatte. Die Schrift habe ich bis heute beibehalten, denn auch heute noch möchte ich nicht alles, was den Weg in mein Tagebuch findet, von anderen gelesen wissen, zumal das meiste eh höchst uninteressant sein dürfte. Zur Sache nun: Der nachfolgende Eintrag ist vom 29.11.1992. Ich war mal wieder verliebt (das waren immer die Zeiten, wo meine Tagebücher Hochkonjunktur hatt...