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Die stutenbissigen Platzhirsche liegen que(e)r

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Es gibt da so eine Szene, die "quer" ist, und ganz viel für die Genderbewegung gemacht hat. Oder so. ;-) Das war ein schöner Lacher, für den Ruthard Stäblein vom Hessischen Rundfunk bei der Veranstaltung des Studienganges Buch- und Medienpraxis der Goethe-Universität Frankfurt gesorgt hat. Glatt mal ein E bei "queer" weggelassen. Vielleicht waren so kleine Fehlerchen und andere kleine Desaster seiner kurzen Vorbereitungszeit geschuldet - er musste Gregor Steinbrenner kurzfristig ersetzen. Eine schwierige Aufgabe für ihn, vor allem, da er alleine umringt von drei Frauen saß, die a) sehr klug waren und b) nicht so recht wussten, was sie mit seinen "provokanten" Inputs anfangen sollten. Gelegentlich hatte man bei Dr. Julia Voss oder bei Prof. Dr. Sibylla Flügge den Eindruck, dass sie innerlich die Augen verdrehen und sich woanders hinwünschen. Letztere brachte    die Studierende, die nach Aino Kelle vom Holzhausenschlösschen, die einführenden Worte sprach,...

Kitchen Stories TEN

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http://www.startrekrollenspiel.de/mirage/ Archiv/2003/pics/kritik.jpg Was gehört zum Schreiben wie der Schwamm zum Kopf? Die Kritik! Zuhause schreibt man seine Texte, feilt an ihnen, man legt sein Herzblut hinein, man gibt sein Bestes, man saugt sich selbst aus - und dann möchte man etwas dafür zurück haben. Ein Lob, schöne Worte, ein bisschen Aufmerksamkeit, die Aussage, dass man ein Talent sei bzw. Talent habe... „Kritik ist schwer zu ertragen. Besonders wenn sie von einem Freund kommt. Oder von einem Verwandten, einem Bekannten oder einem Fremden...“ sagt   Franklin P. Jones (1887-1929), ein amerikanischer Jurist, ironisch. Meiner Meinung nach ist es besonders schwierig vom Partner kritisiert zu werden, das macht einen fertig. Was das Schreiben angeht: je respektabler der Kritiker ist, ein Autor und Dozent wie Kurt Drawert zum Beispiel, eine bewundernswerte Hanne Kulessa oder Autoren aus der Textwerkstatt, die besonders talentiert sind, desto härter trifft einen die Kritik...

Im Zug nach nirgendwo...

Noch immer 75 Minuten bis nach Frankfurt/Main... Der Zug verspätet sich, verspätet meine Ankunft in den Armen des schönsten Mannes der Welt. Das gefällt mir nicht, habe ich doch schon den vorherigen Zug verpasst hatte und anderthalb Stunden am Leipziger Bahnhof verbringen musste. Und wieso das alles? Weil diese dämlich-langsame Tram von der Messe zum Hauptbahnhof nicht losfuhr, entweder weil sich erst noch alle Menschen in die Wagen stapeln mussten oder aber vielleicht weil sie sich gestapelt hatten und die Tür nicht mehr zuging. Hinterher konnte ich es nicht mehr rekonstruieren. Fakt war mein Zuspätkommen. Und so werde ich wahrscheinlich einschlafen, wenn ich in seinen Armen liege, adhoc sofort. Oder so. Diese Buchmesse hat mich fix und fertig gemacht, dabei hatte ich gar nichts zu tun. Nichts Professionelles. Netzwerke schaffen. Ob das so geklappt hat? Man weiß es nicht. Aber ich kann auch gar nicht mehr darüber nachdenken. Bin einfach zu müde dafür. Apropos Netzwerk: Mein Surfstick ...

Ein faszinierender Romananfang...

Habe ich heute im Laufe des Tages gelesen... Faszinierendes Thema: Es geht um eine Pseudologin; faszinierende Schreibe! Von Anfang an... finde ich. Der Grabstein war umgefallen. Über dem Sterbedatum klebte ein gelber Zettel, und auf dem gelben Zettel stand: "Umfallgefahr!" Ich mußte über die Friedhofsverwaltung lachen. Was hieß "Umfallgefahr"? Der Stein war umgefallen. Doch dann las ich: "Unfallgefahr!" Das schien mir noch absurder als "Umfallgefahr!". Was sollte hier für ein Unfall geschehen? Gibt es einen größeren Unfall als den Tod? Ich lachte auch ein bißchen darüber, daß es ausgerechnet der Grabstein meiner Mutter war, der umgefallen war. Ich hatte meine Mutter nicht beerdigt. Ich hatte auch keinen Grabstein aufgestellt. Das war die Krähe. Ich besuchte das Grab meiner Mutter sehr selten. Plötzlich tauchte ein Mann zwischen den Gräbern auf. Hallo, rief ich, sind Sie von der Friedhofsverwaltung? Nein, antwortete der Mann. Schade, ich dachte......