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Posts mit dem Label "Sonntagabendgefühle" werden angezeigt.

Ey, Lütfiye, nimm´ mich mit, verdammt "güzel" wäre das!

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"Mit ihren philosophisch getränkten kleinen Texten ist Lütfiye Güzel eine literarische Erbin des verstorbenen Dirty-Old-Man Charles Bukowski, der selbst in den finstersten Momenten seines Lebens den Kopf immer noch ein wenig aus dem Wasser halten konnte." Das sagt Thomas Becker in einem Artikel der WAZ Ende Januar 2013. Er hat bereits das schöne neue Buch von Lütfiye Güzel rezensiert. Ich habe es auch schon gelesen und stelle das Buch auf Faustkultur vor. Doch hier möchte ich "Let´s go Güzel" mal bitten, mich mitzunehmen. Warum? Könnt ihr euch noch an den Dirty Dichter Thomas Reich erinnern, der hier oft aufgetaucht ist? Oder an die wunderbare Geschichte Mein Bukowski ? In der habe ich eine halb biografische, halb fiktive Darstellung meiner Beziehung zu Charles Bukowski geschrieben. :-) Lütfiye und ich sind auch literarisch verwandt, selbst wenn unsere Texte vielleicht sehr unterschiedlich sind, aber im Geist ... und auf diesen kommt es ja schließlich an.  ...

Kitchen Stories SIX

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Menschen, die schreiben, sagen oft: Wenn ich doch nur die Möglichkeit hätte, mehr Zeit für das Schreiben zu investieren, dann... ja dann wäre mein Leben sehr viel lebenswerter, glücklicher. Nicht schuften müssen, um Geld zu verdienen und zu überleben, sondern einfach Zeit zur freien Verfügung - und schreiben, schreiben, schreiben...  So einfach ist das natürlich nicht. Wer kennt nicht  diese Situation: Du musst eine Haus-/ Magister-/ Diplomarbeit schreiben... und dir fallen plötzlich so viele Dinge ein, die dich am Schreiben hindern, was du alles unbedingt machen musst, putzen zum Beispiel, einkaufen gehen, schließlich hast du nichts da, und was ist, wenn du während des Arbeitens plötzlich Hunger bekommst oder Durst, nein, dann geht es nicht weiter, und schließlich musst du das jetzt noch schnell machen, bevor du nachher in einen Schreibfluss kommst; und dann ruft dich nach dem Putzen/ Einkaufen auch noch der beste Freund an, der Liebeskummer hat - natürlich musst du dich...

Sonn-Tage wie dieser

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Die Sonne schien heute wohl - aber weil es zu kalt war, bin ich nicht raus. Der ganze Tag lag vor mir, und ich dachte: Nutze ... - nein, ich werde nun nicht das "Carpe diem" herausholen, denn das ist absolut Panne, das machen nur peinliche Möchtegern-Intellektuelle. Aber sagen wir, wie es ist. Sonntag ist zwar zum Gammeln da. Für die meisten Menschen. Doch nicht für mich, ich möchte das nicht wahrhaben. Ich denke mir nur: Sonntag ist ein ganzer Tag lang der Tag vor dem Montag, der der schlimmste Tag der Woche ist, denn da muss man zur Arbeit gehen, etwas, was man sich meiner Meinung nach wirklich sparen könnte. Also, ein ganzer Tag, an dem man so viel sinnvollere Sachen machen könnte. Einen Tag, den man nicht so sinnlos verplembern muss wie den Montag. Ein Tag, der ein guter Tag ist. Was ich alles machen könnte: Das Jugendbuch überarbeiten, eine neue Erzählung schreiben, Texte für die Dissertation lesen und vor allem exzerpieren, zwischendurch Romane lesen, ein wenig gammel...