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Mein Bukowski 3/3

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http://www.teamlambchop.de/wp-content/bukowski.jpg ... Als Thees wieder verschwand, führte ich mein altes Leben und vergaß Bukowski, der Virus war sehr kurzzeitig in mir drin gewesen. Und er kehrte erst beim nächsten Besuch von Thees zurück, einige Jahre später – wir hatten beide feste Jobs, die uns beide ankotzten. Diesmal hatte er „Factotum“ dabei, mit Matt Dillon, den ich genauso verehre wie Mickey Rourke, ein Film, der in der Zeit spielte, als der Erfolg Buks noch bei weitem nicht absehbar war. Es passte in diese Zeit, in unsere Umbruchsphase, in die von Thees und mir: wir wollten schreiben, wir wussten endlich, dass es keine Ausreden mehr geben dürfe, dass wir endlich so weit sind, nicht DEN Roman zu schreiben, sondern das, was in uns drin ist und raus muss, ohne diese Bukowski-Attitüde, ohne cool sein zu wollen. Hört sich wahrscheinlich paradox an: Bukowski half uns dabei, nicht Bukowski zu folgen, sondern unser eigenes Ding zu machen. So war das. Und trotzdem: Bukowski war...