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schmerzwach reist: Potsdam, Griechenland

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In Potsdam war ich tatsächlich noch nie - trotz so vieler Besuche in Berlin. In oder am Wannsee, ja, da war ich schon mal - ein herrlicher Nachmittag damals. Mit einem spannenden jungen Mann. Aber das ist eine andere Geschichte. Ich hatte einen Termin in Berlin Schöneberg, ebenfalls mit einem spannenden Mann, etwas weniger jung allerdings, und geschäftlich - und dann setzte ich mich einfach in die Bahn, stieg am Zoo um und fuhr direkt nach Potsdam weiter, keine 20 Minuten ging das. Und dann war ich im griechischen Potsdam. Nein, echt. Irgendwie musste ich bei diesen vielen Statuen, bei dieser Architektur-Kunst immer an das antike Griechenland denken. Keine Ahnung. War so ein Gefühl. Und plötzlich schien die Sonne so grell, die Menschen waren so gut gelaunt, alle wie im Urlaub, ich auch. Und ich fühlte mich wohl. Ich lief wieder. Wie immer. Wieder so weit. Dieser Schlosspark von Sanssouci ist ja riiiiiiiiesengroß und wuuuuuuunderschön. Oh Mann, dieses Projekt "schmerzwach reist...

Der Schmerzwach-Lesezirkel INTERAKTIV - tschick3

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Ich mag ja Roadmovies und ich mag noch mehr Roadnovels. :-) Es ist die Beatgeneration, die mit ihren Roadnovels für Furore sorgte, Jack Kerouac, der bisexuelle Heroe der Beatniks mit "On the Road" zum Beispiel, der Roman, der 2010 neu aufgelegt wurde. Aber auch in Deutschland gibt es gute Nachfolger: besonders gefallen hat mir dabei Selim Özdogans Roman "Nirgendwo und Hormone" .  Eine Roadnovel ist auch Tschick. Auf den Seiten 100-150 fahren sie nun also los, in Richtung Walachei. Und landen in Brandenburg. Ob sie da jemals wieder herauskommen? Ich meine, der Roman ist ja dann nur noch 100 Seiten weit... Vielleicht gefallen mir deswegen Roadnovels - weil die Personen niemals den geraden Weg gehen und selten dort ankommen, wo sie vorher vor hatten anzukommen. Ich in meiner Orientierungslosigkeit bin ja genauso. :-) Ich nehme Herrndorf diese Figuren nach wie vor ab, Tschick, der mir immer sympathischer wird, aber auch Maik. Ich mag sie. Und ich bin jetzt schon traur...

STADT LAND FLUSS

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http://www.salzgeber.de/kino/plakate/SLF.jpg Das Mal Seh´n Kino im schönen Nordend Frankfurts hat ein feines Programm und die Edition Salzgeber hat einige ganz besondere und empfehlenswerte Filme im Angebot – eine sehr gute Kombination also. Das zeigt sich auch bei STADT LAND FLUSS, einem semidokumentarischen Film von Benjamin Cantu, der ab morgen dort läuft. In seinem ersten Langfilm erzählt der Regisseur einerseits dokumentarisch von der Agrargenossenschaft "Der Märker" in Jänickendorf bei Luckenwalde. Er gewährt dabei Einblicke in Arbeitsvorgänge im 60 km südlich von Berlin gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb. Er lässt sowohl eine Betreuerin zu Wort kommen, die ihre Lehrlinge auf das Berufsleben vorbereitet, als auch diese selbst. Darin eingebettet hat er eine Coming-Out Geschichte: vom schüchternen Außenseiter Marko, der von einem echten Schauspieler namens Lukas Steltner dargestellt wird, und der etwas offenere Abiturient Jacob, dessen Rolle Kai-Michael Müller sp...