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Der ABK und die Integrationisten

Natürlich bin ich auch deswegen ein beliebter Diskussionspartner des ABK, weil ich in einem speziellen Bereich arbeite... Genauer möchte ich es ja auch nicht äußern, weil es ja jetzt nicht um mich geht, sondern um den ABK und dessen Ansichten. Nur zur Erklärung, warum sie sich so gerne bei mir auskotzen, wenn die Mitglieder vom ABK abends nach der Arbeit noch telefonieren wollen. Wie man leicht erraten kann, arbeiten die Leute vom ABK im sozialen Bereich und möchten dementsprechend die Welt verändern. Allesamt arbeiten vor allem mit Menschen, die eine Migrationsbiographie bzw. einen Migrationshinweis haben, wie es ganz modern heißt. Mit Sozialarbeitern zu tun zu haben, sagen sie, ist schon scheißanstrengend an sich. Problem: es muss Vorbesprechungen zu Vorbesprechungen geben. Bevor ein Flyer gestaltet werden kann, muss man fünf Vorbereitungstreffen einberufen, um zu überlegen, was drauf soll, welche Zielgruppe, welcher Termin, welcher Ort etc... Das an sich ist ja schon schlimm genug, ...

Die Merkwürdigkeiten hören nicht auf...

Als ich auf der Krebsstation von Pfaundler in der Uni-Kinderklinik Patient war - ja, lange ist es her und gerade auch nicht weiter wichtig - schaffte ich etwas noch nie Dagewesenes: Als einziger Patient ever wurde ich zum Gegenstand der Diskussion einer Gesamt-Pfleger/-innen-Sitzung, denn in der Regel besprach man sich über grundlegende Dinge, nicht über Klienten, die ja bekanntlich nur auf einer Station bekannt sind, doch mein grenzenloser Expansionsdrang (;-)), das damals ein aufblühendes Pflänzchen war, und meine Networking-Talente griffen damals schon. Zunächst begann es damit, dass ich die Krankenpflegerinnen auf der Neurologie unterstützte, weil ich mich um einen besonders schwierigen Patienten kümmerte: Stefan, gerade einmal 6 Jahre alt, er hatte mich auf meinem Weg zur Eingangstür erwischt und mit Wasserbomben klatschnass gespritzt. Ich wäre nicht ich, auch damals nicht, wenn ich das nicht positiv bewertet hätte, und so war ich zwei Wochen lang seine Bezugsperson. Doch nicht nu...