Posts

Posts mit dem Label "Oper Frankfurt" werden angezeigt.

Tour de Kultur 13

Bild
Schon als Kind war ich ein Serien-Junkie. "Hart aber herzlich", "Remington Steele", selbst "Denver-Clan", "Dallas" oder "Falcon Crest" schaute ich mir begeistert an. Später dann "L.A. Law", "Picket Fences" oder "Emergency Room". Ich fand es einfach schön, wenn etwas sich immer weiter und weiter entwickelt, Welten erschaffen werden, die man immer weiterspinnen kann. Hatte ich eine Folge geschaut, wollte ich gleich die nächste sehen. Eine Sucht! Warum erzähle ich das? So begann mein Wochenende am Freitag. Mit einer Serie. Nachdem ich mich von einem lieben Freund und Ex-Mitbewohner in eine stundenlange Diskussion über Blockupy und Anti-Kapitalismus habe verwickeln lassen, wollte ich gerne zuhause bleiben und nicht mehr auf die Party vom Lichter Filmfest ... Ich schaute mir also eine Folge der Serie "Scorpion" an, die auf einer wahren Begebenheit und einem wahren "Charakter" beruht. Ein Geni...

Kitchen Stories TWENTYTWO

Bild
Bereits die Lesung im Lamm hat mir ganz großen Spaß bereitet, die Musik, das Essen, diese vielen lieben Leute, dieses Interesse am Buch und an mir... Aber am 19.11. 11 hatte ich NOCH MEHR Spaß! :-) Es war eine geschlossene Veranstaltung: Ich durfte bei der Langen MedienNacht der JungeMedienjury der Frankfurter Stadtbücherei 2011/ 2012 lesen (die Schirmherren und -damen sind Klaus-Peter Müller von der Commerzbank, Deborah Einspieler von der Oper Frankfurt und Jochen Till, Autor). Ich las vor 41 Jugendlichen zwischen 13 und 16, die vom 19.11. auf den 20.11. da übernachteten und für die ein ganz tolles Programm mit Theater und Gesangs-Contest organisiert wurde. Und auch ich bekam Zeit mit ihnen geschenkt. Und es war wirklich ein Geschenk! Ich war ganz begeistert von den Fragen, die diese Jugendlichen zum Buch, zu meiner Person als Autor des Buches, aber auch zum privaten Jannis gestellt haben. Kluge Erkenntnisse, geschickte Fragen, ein (welt)offenes Gemüt. Es war mir eine Freude. Zwisch...

„Médée“ von Marc-Antoine Charpentier

Bild
op-online.de entnommen Also, hier spricht der Opern-Experte nochmals. ;-) Die Opern-Saison begann mit "Medea" in einer Version von Aribert Reimann und endet mit „Médée“ von Marc-Antoine Charpentier. Gleicher Stoff, aber ganz unter schiedliche Herangehensweisen - und der schönste Mann der Welt und der größte Opernkritiker der Welt (hahahahaha) waren bei beiden mit dabei. Beim letzten Mal über Oper posten, nämlich eben über die Medea  hatte ich ja einen regen Email-Verkehr mit einem der Opernsänger hinterher, es war nett - und ich habe meinen Text geändert, denn ich möchte niemanden unverdientermaßen hier in diesem Blog in die Pfanne hauen. So bin ich nicht. Auf jeden Fall fand ich damals das Bühnenbild ganz toll, die Atmosphäre ebenso, aber mit den Koloraturen konnte ich überhaupt nichts anfangen, mit dem ganzen Stil. Die barocke Version von Charpentier hat mir dafür sehr viel besser gefallen, ihr konnte ich folgen. Wundervoll, was Regisseur David Hermann und Ausstatter Ch...

Oper: Medea in Frankfurt

Nun ja, da habe ich mir ja ganz etwas Tolles ausgedacht, mit dem schönsten Mann der Welt in die Oper zu gehen, in die Oper, ich, wo doch jeder weiß, dass ich echt ein Problem mit Opern habe, im Grunde genommen mit allem, in dem Geschichten gesungen werden, noch schlimmer finde ich Musicals und Musical-Filme, ich meine, wieso müssen die denn alles singen? Reden ist doch viel schöner, naja, man merkt schon, ich bin kein Freund der Oper, kein Freund der Hochkultur. ;-) Für mich muss alles leicht verdaulich sein. Hahaha. Nein, im Ernst. Die Medea schön und gut, schließlich wurde ich über das Buch von Christa Wolf: "Medea.Stimmen" geprüft, ich kenne also die Geschichte, finde sie auch spannend, und überhaupt: ich liebe die griechischen Sagen und die klassischen Dramen, aber gesungen? Und da kommt Aribert Reimann ins Spiel, der den Text von Grillparzer zu dieser Oper geformt hat. Schräge Musik scheint sein Metier zu sein, nicht nur diese ständigen qietschenden Streich-Instrumente, ...