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Pacaveli´s Gedanken-Blog: Da liegt er nun

Bild
Nun liegt er da,  auf seinen Knien
 nach unten gebeugt,  sein Bild in der Pfütze
 „komm nur mit, brauchst nicht zu flieh´n!“ 
Zerren, ziehen. An den Armen, die er bräuchte zur Stütze Nun liegt er da, am kalten Asphalt
 nach unten gebeugt, sein Bild in der Pfütze
 „selber Schuld, halt heißt halt!“
 Zerren, ziehen. Leblos, zu gar nichts mehr nütze Nun liegt er da, äußerlich kalt, innerlich leer
 nach unten gebeugt, sieht sein Bild in der Pfütze
 „soll das so bleiben? Los, hoch, hinterher!“
 Rappelt sich auf. Bricht zusammen.  Arme verrenkt, hat keine Stütze. Nun liegt er da, einige lachen,  wenige weinen, andere gähnen 
nach unten gebeugt, das Gesicht in der Pfütze 
„seht ihn euch an, wie arm, ertrunken an Tränen!“
 Verrenkte Arme. Verschenkte Zeit. Ohne Hoffnung. Die ihn einst schützte.

unter grauem beton

Das ist nun eine Premiere, heute gibt es in meinem Blog den ersten Gastbeitrag bzw. Posting-Tausch. Mit Sebastian Deya, der Pacaveli´s Gedanken-Blog schreibt, der unter der URL http://makaveli85.wordpress.com/ zu finden ist, habe ich ausgemacht, dass ich Gedichte von ihm veröffentliche und er seinerseits Gedichte von mir in seinem Blog postet. An dieser Stelle nun mein liebstes seiner spannenden Gedichte:    unter grauem beton auf grauem asphalt die lebenswege durch den alltag auf denen ihre stimmen vom rauen winde verweht ihre seelen liegen unter der oberfläche begraben erblindete spiegel die leeren augen sind stumme zeugen die verzweifelt und ungehört beklagen menschliches schicksal vom leben zertreten liegen sie schutzlos im rauen wind am grauen asphalt die blicke ins dunkel angesichts von tätern hören sie die eigenen schreie in der ferne vom winde verwehte verlorene stimmen sehnen sich so nach einem zu hause wünschen sich nur noch behütete ...