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SWITCH-Kultur: „RotZSchwul“ – Lesung und Zeitzeugengespräch Vernissage: TRESPASSING mit Ataman

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26.05. um 19:00 Switchboard Bar.Café Frankfurt Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt am Main Die SWITCH-Kultur geht auf Zeitreise… Wer die moderne Schwulenbewegung verstehen will, tut gut dran, ihre Anfänge zu erforschen. Die „Rote Zelle Schwul“ bietet die beste Gelegenheit dazu: „RotZSchwul“ war eine Gruppe schwuler Männer in Frankfurt am Main, die in der ersten Hälfte der siebziger Jahre für die Sichtbarmachung von Homosexualität und die Emanzipation von Schwulen kämpfte. Die Gruppe um den Sexualwissenschaftler Martin Dannecker gründete sich nach dem Praunheim-Film 'Nicht der Homosexuelle ist pervers...' und traf sich regelmäßig von 1971 bis 1975. Die Aktivisten organisierten u.a. die erste Homo-Demo in Frankfurt und waren bei der ersten bundesweiten Kundgebung in Münster mit dabei. Jannis Plastargias wird aus seinem Buch vorlesen, er begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, die er in Interviews und anhand zahlreicher Fotografien und Archivmaterial mit der Gegenwart...

RotZSchwul - Der Beginn einer Bewegung - Lesung am 26.01.2016

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Dienstag, 26.01.2016, um 20:00 Café Kurzschlusz/ FH Frankfurt Nibelungenplatz 1 (Gebäude 5, rotes Haus) Die Rote Zelle Schwul – kurz »RotZSchwul« genannt – war eine Gruppe Schwuler in Frankfurt am Main, die in der ersten Hälfte der siebziger Jahre für die Sichtbarmachung von Homosexualität und die Emanzipation bzw. Gleichberechtigung von Schwulen in Deutschland, insbesondere in Frankfurt am Main, kämpfte. Die Gruppe um den Sexualwissenschaftler Martin Dannecker gründete sich nach dem Praunheim-Film »Nicht der Homosexuelle ist pervers ….« und traf sich regelmäßig von 1971 bis 1975. Die Aktivisten organisierten u.a. die erste Homo-Demo der Stadt Frankfurt und waren bei der ersten bundesweiten Kundgebung in Münster mit dabei. Anhand von Interviews, zahlreicher Fotografien und Archivmaterial werden im Buch die damaligen Auseinandersetzungen mit der Gegenwart verknüpft.  Danneckers Kapitalismus-Spruch wirkt bei aller Wahrheit im Vergleich zu heutigen Slogans aus dem schwulenp...

Buchpremiere: RotZSchwul

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Oh jeeeeeeeeeee, das wird mal aufregend! Mit Martin Dannecker auf der Couch. ;-) Da wollte er immer verhindern, dass die RotZSchwul Gruppentherapie, Sitzungen auf der Couch machen ... und dann landet er da mit mir, der über seine Gruppe von damals in einer Art Selbsterfahrung geschrieben hat. Wie das wird? Welche Fragen gestellt werden? Und vor allem welche Antworten gegeben werden? - Schaut und hört selbst in Berlin in der Eisenherz Buchhandlung vorbei, Freitag, 23.10.2015, ab 20.30 Uhr - ihr dürft gespannt sein. Ich bin es auch. Ich weiß absolut nicht, was passieren wird. :-)

Wo war ich und wo bin ich auf der Buchmesse?

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In diesem Posting möchte ich gerne ein paar Termine auf der Buchmesse kundtun, damit ihr mich da treffen könnt - also, falls ihr das überhaupt wollt? Zuerst war ich ja auf  dem Pub 'n' Pub Pop-up, bei dem es einmalig die Gelegenheit zum städteübergreifenden Kennenlernen aller Pub’n’Publer gab. Kalte Getränke standen bereit und für heiße Themen sorgten alle gemeinsam. Katja Böhne, Unternehmenssprecherin der Frankfurter Buchmesse, begrüßte die Teilnehmer/innen eingangs im ORBANISM SPACE auf der #fbm15.  Mittwoch, den 14.Oktober, um 17:30 im  #orbanismspace | Halle 4.1 B 73  In ein paar Stunden werde ich einen indonesischen Autor durch Frankfurt führen, danach werde ich ab 15 Uhr meine astikos-Genossinnen und Genossen treffen. Das wird cool! Wie jedes Jahr werde ich auch dieses Jahr beim  traditionellen Lesbisch-schwulen Sektempfang beim Querverlag sein. Dieses Jahr feiern wir nicht nur das 20jährige Jubiläum des Verlags, sondern auch meine erste Veröffe...

RotZSchwul. Der Beginn einer Bewegung (1971-1975)

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Es gab Momente, in denen ich dachte: Hm, das schaffst du nie! Zu groß erschien mir der Berg -  die vielen Kopien aus dem Archiv, gefühlt eine Million!, die langen Tonbandaufnahmen, die enormen Eindrücke und die Komplexität des Ganzen - ja, er erschien mir unüberwindbar! Ängste trieben mich um, niemals mit dem Buch fertig zu werden. Das erscheint kurios, angesichts der Tatsache, dass es nun 200 Seiten dick ist. Aber zwischendurch dachte mein Betreuer von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, dass ich bei dem vielen Material und bei meiner Herangehensweise einen 1000-Seiten-Wälzer fabrizieren würde. Das verhinderte natürlich mein Lektor und Verleger in Personalunion (Jim Baker vom Querverlag). Zum Glück für die zukünftigen Leser_innen. 1000 Seiten hätte niemand geschafft. ;-) Als allerletzter ich selbst! Denn selten habe ich ein Buch so oft überarbeitet wie dieses. Dachte ich schon bei Liebe/r Kim, dass ich am Rande des Erträglichen stehe, war diese Sisyphus-Arbeit an dem RotZS...

Schmeckt wie Urlaub und macht nicht dick von Andreas Bertram

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Die Hauptfigur Andy kommt uns sehr bekannt vor: Er sucht nach einem Mann fürs Leben. Das ist nicht ganz so einfach, wie viele von uns bestätigen können. Er sieht durchschnittlich aus, hat in der letzten Zeit ein bisschen zu viel Schokolade gegessen und der erfolgreichste und ehrgeizigste Mensch der Welt ist er auch nicht. Er verdient sich eher schlecht als recht seinen Lebensunterhalt mit einer Buchhandlung. Dann hat er auch noch ein Haus geerbt, um dass er sich erst einmal eher kümmern und Geld reinbuttern muss. Er wurde vor nicht allzu langer Zeit von seinem Freund, mit dem er mehr als zwei Jahre zusammen war, verlassen. In dieser Situation wärmt er wieder eine alte Affäre auf, und zwar mit dem  attraktiven Seifenopern-Star Manuel, obwohl dieser ihm vor ein paar Jahren schon einmal das Herz gebrochen hatte. Gleichzeitig lernt er auf kuriose Weise den netten Polizisten Robert kennen, der der perfekte Partner für ihn wäre – wenn Andys Herz nicht immer noch an Manuel hinge. Das wä...

Sehnsucht nach Sonne von Roland Gramling

Donnerstag Nachmittag, Buchmesse, 17 Uhr, Sektempfang, Querverlag, wie immer, jeden verdammten Buchmesse-Donnerstag in Frankfurt. Alle freuen sich schon seit Wochen darauf, vom charmanten und supernetten Jim Baker verwöhnt zu werden und interessante Leute aus der schwullesbischen Verlags-"Szene" kennenzulernen. Diesmal stellt er mit den sympathischen Autoren Roland Gramling, dessen Roman "Sehnsucht nach Sonne" (siehe ein paar Posts zuvor) gerade gelesen habe. Zwei Jahre zuvor: Roland Gramling hatte gerade den Roman "30 Grad" geschrieben und mein Kollege hatte ihn für Radiosub interviewt. Ich fand "30 Grad" in meiner Rezension wohl etwas überambitioniert, weil ich den Verdacht hatte, dass Roland Gramling der Armistead Maupin Frankfurts werden möchte... Ich habe den Verdacht immer noch. Aber zunächst der Plot von 30 Grad, bevor es mit der Fortsetzung weitergeht: Der Fixpunkt des Romans Frankfurt 30 Grad ist Tina Sternheims Wohnhaus in der Ackerpfla...

Ein Tag auf der Buchmesse...

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Eigentlich ist das Thema von Drawert aus der Textwerkstatt ja klar gestellt: Warum schreibe ich? Aber wieso fällt mir keine spannende oder zumnindest halbwegs befriedigende Antwort darauf ein? Ich w eiß es einfach nicht, spätestens heute hatte ich diese Frage bea ntworten wollen, auf meinem ersten Tag auf der Buchmesse, n ur... Keine A hnung, Buch messe ist und ich fühle mich schlecht... Heute wollte ich mir überlegen, wie ich an die Beantwortung der Frage rangehe... und nichts, einfach NICHTS! Ich fühle mich leer, i c h möchte mich ins Bett legen, ich sehe kein en Sinn mehr... This is the end, my friend... Am Ende dieses Literaturt ages... zu viele Bücher, zu viele zermarternde Gedanken, zu viele Fragen... Ging e s um das Alleine sein? Lesenund Schreiben sind Dinge, die man alleine macht , man braucht niemanden dazu. Hinterher ist ein Feed b ac k wichtig, eine Leserschaft, wobei es da egal ist, ob diese dein Buch kau ft und liest oder ob sie den "Content" im Internet rezi...

These zu Beziehungen...

Im neuen Buch von Roland Gramling (Sehnsucht nach Sonne; im Querverlag erschienen) las ich gestern: ... So sorgte sich Meiko, als Bruder und Freund, sehr um sie. Jörg war mit gerade einmal fünfundzwanzig Jahren deutlich jünger als sie. Bei Schwulen mochten Beziehungen mit großen Altersunterschieden funktinieren, doch Meikos Erfahrung nach konnte man diese Tatsache nicht so einfach auf heterosexuelle Beziehungen übertragen. ... Ein Klischee? Empirische Wahrheit? Gründe?