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Posts mit dem Label "Anekdote" werden angezeigt.

Meine Erlebnisse als Pädagoge (26-30)

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Meine Erlebnisse als Pädagoge (26): Da staunten wir nicht schlecht. Mein Kommilitone Andreas und ich standen in unserem zweiten Praktikum zusammen auf dem Schulhof und quatschten. Es kam ein Schüler namens Kevin aus der 10.Klasse auf uns zu, der uns bat, uns anders hinzustellen. So und so, ne, zeigte er. Wir so leicht erstaunt: Ähm, okay. Aber wieso eigentlich? Seine Antwort: Wissen Sie, dann sind wir da hinten in der Raucherecke von Ihnen verdeckt, dann sehen uns unsere Lehr ... er nicht. Aha! sagten wir. Und er: Naja, Sie sind ja noch jung, sie verstehen das ja, Wahrscheinlich rauchen Sie selbst. Ich so: Nein! Meine Erlebnisse als Pädagoge (27): Ich traf also Kevin wieder, einige Zeit danach, wir waren beiden nicht mehr auf dieser Schule. Es war ziemlich spät am Abend, irgendeine Feierlichkeit war am ZKM in Karlsruhe. Meine Freunde und ich gingen zur Tanke, hatten Lust auf Schoki, vermutlich war auch Alkohol im Spiel. Plötzlich stand Kevin vor mir. Ich fragte ihn: Hast du ...

Meine Erlebnisse als Pädagoge (21-25):

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Meine Erlebnisse als Pädagoge (21): Noch als Student arbeitete ich im Schülercafe einer Karlsruher Hauptschule. Eines Tages sprach mich ein Mädchen aus der 8. Klasse an: "Jannis, hast du eigentlich eine Freundin?"  Natürlich war meine Antwort: Nein. Eine Woche später traf sie mich dort wieder, ich hatte einen Knutschfleck.  Sie schaute mich ernst an, sagte: "Letzte Woche habe ich dich gefragt, ob du eine Freundin hast." Ich: "Ja?" Sie: "Und du hast gesagt: nein. Und jetzt hast du einen Knutschfleck! Wie geht das?" Ich muss schmunzeln, die Jungs kichern.  Die Sozialarbeiterin mischt sich ein: "Ja, denk mal darüber nach, liebe ..." und muss ebenso schmunzeln. Die Schülerin grübelt. Die Sozialarbeiterin helfend: "Was könnte das bedeuten?" Die Jungs schütteln lachend den Kopf. Die Schülerin: "Hä? Ich checks net!" Meine Erlebnisse als Pädagoge (22): Die Episode mit dem Bäckersjungen erinnerte mich auch a...

Meine Erlebnisse als Pädagoge (16-20):

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Meine Erlebnisse als Pädagoge (16): "Spiel doch mit deiner Freundin im Sandkasten", sagte ich einem Mädchen im Kindergarten.  Die Antwort: "Meine Mutter hat gesagt, ich darf das neue Kleid nicht dreckig machen." Ich, stets genervt von solchen Eltern, erwiderte lächelnd: "Dann sag deiner Mutter, dass sie dir keine neuen Kleider anziehen soll, wenn sie dich in den Kindergarten schickt. Und jetzt mach dich dreckig! Mit schönem Gruß später an zuhause."  Ich war übrigens nach jedem Arbeiten reif für die Dusche und meine Klamotten musste ich in die Wäsche tun. Als ich eines Tages mit dreckigen Herbstblättern beworfen wurde, stiftete ich die Kinder an, nicht nur mich, sondern auch die Leiterin des Kindergartens zu bewerfen. Zuerst trauten sie sich nicht. Ich provozierte sie. Dann taten sie es hinterrücks. Die Leiterin schrie. Ich lachte. Meine Erlebnisse als Pädagoge (17): Eines Tages war ich mit viel zu vielen Schüler/innen im Freibad. Ich beobachtete...

Meine Erlebnisse als Pädagoge (11-15)

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Meine Erlebnisse als Pädagoge (11): Ich war mal bei einem Praktikum an der gleichen Grundschule wie mein Lieblingsneffe. In einer großen Pause sprang er um mich herum und ich sah, dass der Schnürsenkel an seinem rechten Schuh offen war. Ich bedeutete ihm mit Zeichen, dass er ihn zubinden sollte, aber er lachte nur. Ich sagte: Komm her! Und dann band ich ihn halt zu, ich bin ja schließlich ein konsequenter Pädagoge.  Am Mittag hatten wir eine Konferenz und es wurde über Maßnahmen geredet, wie man "wilde Jungs" etwas zähmen könnte. Ich war leicht irritiert (ihr wisst schon, ich denke: Kinder sind halt da, um laut und nervig zu sein, das ist ihr Job!) Da schaut mich meine anleitende Lehrerin an und sagt: "Sie spricht von Schülern wie dem, dem du heute morgen den Schnürsenkel zugebunden hast!" Ich lächle sie an: "Das war übrigens mein Neffe!" Sie sagt nur: "Oh!" und schaut peinlich berührt nach vorne. Meine Erlebnisse als Pädagoge (12): I...

Meine Erlebnisse als Pädagoge (6-10)

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Meine Erlebnisse als Pädagoge (6): "Herr Plastikgras, bitte zum Hausmeister kommen! Schnell!" So schallte es durch die Schulflure. Ich saß unschuldig im Büro der Schulsozialarbeit und dachte: Whuuuuut?! Meine Kollegin schaute mich belustigt an: "Was hast du denn jetzt schon wieder ausgefressen, Jannis?!" - "Äh, nix!"  Eine Regel gab es an dieser Schule: Leg dich niemals mit Frau K. aus dem Sekretariat an - und niemals mit Werner, dem Hausmeister. Ich raste also über den Schulhof, immer mit Überlegungen, was ich falsch gemacht haben könnte. Die Schlüssel-Krise: erledigt! Die Sporthallen-Krise: Nein, damit hatte Werner nix zu tun, war aber auch schon erledigt! Hm ... Vollgeschwitzt gelangte ich an die Türe seines Raums, klopfte. Er strahlte mich an, der Werner, und ich fragte: "Was ist denn passiert?"  Und er lächelte mich glücklich an: "Plastikgras! Hahaha. Das habe ich mir lustig ausgedacht, gell. Haha. Nichts ist! Warum bist du eigen...

Meine Erlebnisse als Pädagoge (1-5)

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Meine Erlebnisse als Pädagoge (1): Ein schwuler Pädagoge (ich) macht einen Ausflug mit seinen Schüler/innen (7.Klasse) in die Moschee nach Darmstadt. Ein vorwitziger Schüler (Muslim) meldet sich und fragt die Dame, die die Führung macht: "Wie ist das eigentlich mit Homosexualität im Islam?" Sie schaut ihn irritiert und unsicher an, sagt dann so etwas wie: "Ja, also im Koran steht, dass das verboten ist, also ..."  Schaut mich der belustigte Schüler an und meint: "Pech gehabt, was, Jannis?!" Ich verdrehe die Augen und denke amüsiert: Mistkerl!  Später sitzen wir im Freizeitraum der Moschee-Gemeinde, die Kinder spielen, die Dame wendet sich an mich, sagt: "Also, vorhin, also, das tut mir Leid, also, das ist ja nicht meine persönliche Meinung, ich habe gegen diese Leute nichts." Und ich denke: Lady, das macht es jetzt nicht besser. Aber sage: "Schon gut! War sonst eine sehr informative Führung, danke!" und lächle sie allerliebst an. ...

Das Eis und der Bundesgrenzschutz

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Ich war jung und brauchte das Geld oder so etwas in der Art... Auf einer PH/FH-Party in Karlsruhe gab ich mir so ziemlich die Kante, ich weiß gar nicht, was ich da so alles getrieben habe bis vier Uhr morgens, aber auf jeden Fall habe ich Nuria getroffen, die ich seit dieser Nacht nie wieder gesehen habe. Allerdings weiß ich nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt. ;-) Wir wohnten in ganz unterschiedlichen Richtungen, aber da sie eine Frau und ich nicht nur hackedicht, sondern - wahrscheinlich deswegen - ein Gentleman, wollte ich sie ein Stück Richtung Oststadt (in Karlsruhe) begleiten. Auch gar nicht so ungewöhnlich, dass der Schlossgarten, der ja auf dem Weg zwischen PH/FH und Oststadt lag, zugesperrt war, auch nicht ungewöhnlich, dass zwei Leute über diesen dämlichen Zaun klettern. Ungewöhnlich allerdings, dass da übeall Zelte waren. Wie wir später erfuhren fand gerade ein Afrikanisches Zeltfestival statt. Wir waren betrunken, daher nicht verwunderlich, dass Nuria in eines dieser ...

Eine katholische Anekdote

Also, meine Lieben, diese Umfragen mache ich ja nicht umsonst, nein, nein, das soll ja eine richtige Interaktion zwischen den Leser/-innen und mir werden, nicht wahr?! Daher lege ich viel Wert darauf und richte mich danach. Ab morgen gibt es den "Soundtrack of my Life" (Wunsch nach mehr Musik), einen Film im Schnee habe ich für euch gedreht, eine Fortsetzungsgeschichte gibt es die Tage auch. Und nun die unvermeidliche Anekdote! Noch ein Wort dazu: Wer mich besser kennt, liest nun nicht weiter, diese Anekdote gehört zu meinen Top Five der meist erzählten Geschichten... Ich habe in Karlsruhe studiert, und man muss sagen: es war chaotisch ohne Ende, dieses dämliche Lehramtsstudium. Noch dazu scheine ich in einer besonders experimentellen und verplanten Phase dort Studierender gewesen zu sein. In meinem fünften Semester gab es drei verschiedene Studienordnungen, wobei ich noch die ganz alte als die meine nennen konnte, ist ja jetzt auch nur Nebenthema. Auf jeden Fall musste ich...