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Keine Kommunikation für einen Tag - als neues "Ritual"

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Rituale. Ein mittlerweile nicht mehr ganz so trendiges Wort wie noch vor zwei drei Jahren. Rituale brauchen wir in unserem Leben. Rituale, die uns das Leben in einer sich immer rasanter verändernden Welt vereinfachen. Rituale sind etwas Regelmäßiges, etwas, das Sicherheit gibt, worüber man nicht nachdenken muss, sondern irgendwann automatisch macht. Man muss nicht immer wieder neu darüber nachdenken, sondern macht es immer wieder, fühlt sich geborgen, weiß, was es tut.  Das häufigste Problem im modernen Leben: Überforderung. Ja, diese Überforderung führt häufig zum Ausbrennen, bis hin zum waschechten "Burn-out", der uns ganz zum Erlahmen bringt. Erschöpfung, ein Phänomen, das immer mehr Menschen kennen in einer Welt, in der es immer eine Option, etwas zu tun gibt. In einer Welt, in der wir dauer-erreichbar sein müssen, ständig Emails, Whatsapp-, Facebook- oder Twitter-Nachrichten beantworten, in denen wir permanent auf unsere Smartphones, Tablets und Laptops schauen. Ein ...

Your Pleasure is our Business 4

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Ein weiterer großer Unterschied ist, dass die Timeline bei Twitter sehr viel informativer ist, gerade an Weihnachten oder bei Fußball-Weltmeisterschaften - bei solchen Gelegenheiten ist die Timeline bei Facebook einfach voll mit Weihnachtsgrüßen und Kommentaren zu den Spielen. Nicht so bei Twitter, das vielfältiger ist. Wie gesagt: Twitter ist etwas für Nerds und Geeks, nicht unbedingt für solche Autoren wie mich, die immer schon Schwierigkeiten hatten, bei solchen Dingen durchzusteigen. Wochen habe ich gebraucht, um herauszufinden, dass es einen so genannten Follow Friday gibt, mit dem Hashtag #ff kenntlich gemacht, an dem man seinen Followern besonders lieb gewonnene (Ver)Folger empfiehlt. Um dieses "Lob" zu erhalten, muss man sich natürlich erst einmal regelmäßig beteiligen und kluge Dinge twittern.  Aber in den ersten Wochen rauschte diese Timeline bei Twitter an mir vorbei und ich fragte mich, wie diese anderen Menschen in 140 Zeichen so kluge Sachen schreiben ko...

Your Pleasure is our Business 3

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2.1 Was ist ein Hashtag und wie komme ich zu Followern?  Zunächst möchte ich wieder einen Schritt zurück gehen: Anfangs stellte ich fest, dass zwischen Autor und Leser eine Kundenbeziehung besteht. Eine solche Beziehung benötigt Vertrauen und das Gefühl der Authentizität. Der Leser möchte sich ernst genommen fühlen, möchte ein bisschen Privatheit und Persönlichkeit des Autors erhalten, eine Beziehung aufbauen können. Er hat kein Interesse daran zugespammt zu werden, im Gegenteil: Er interessiert sich für etwas, dass ihm vielleicht nur diese eine Person geben kann. Bei Sachbüchern ist das viel leichter zu greifen: Da ist es meist so, dass sich der Leser für ein bestimmtes Fachgebiet interessiert, zum Beispiel für Burnout, Hirnphysiologie oder Direktmarketing, und den Autoren als Experten ansieht. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass diese Leser, wenn sie einem Autoren folgen, gerne mehr Informationen über genau dieses Thema bzw. diesen Fachbereich erhalten möc...

OccupyGezi

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Seit Tagen verfolgte ich bereits das Treiben in der Türkei und postete dazu Bilder, Videos, Informationen auf Facebook. Das bescherte mir die Anfrage vom webmagazin etwas dazu zu schreiben. Einfach war dies nicht für mich, aber lest selbst nach - ich bin froh, dass ich gerade auch von Menschen, die gerade mittendrin (in Istanbul) sind, ein gutes Feedback dafür erhalten habe.  http://webmagazin.de/social/OccupyGezi-oder-wie-ich-dank-Facebook-Co-zum-Paranoiker-wurde-Gastkommentar

Communication Camp 02

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Alle Bilder Copyright Communication Camp (T.R. Krebs und Birte Fey) Freitag und Samstag war ich auf dem zweiten Communication Camp in Darmstadt. Wir trafen uns in der Hochschule Darmstadt, es war sehr inspirierend und ich habe viele spannende, nette Menschen kennengelernt... Was ist denn das Communication Camp? Veranstaltungen zu Themen im Social Web, Internet und Online-Kommunikation gibt es wie Sand am Meer. Bei Twittwochs und Barcamps diskutieren kreative Köpfe regelmäßig über die spannendsten Neuheiten der digitalen Welt. Fünf Online-PR-Studenten aus Darmstadt reichte Diskutieren alleine nicht aus. Gemeinsam mit der Agentur für Online-Kommunikation quäntchen + glück riefen sie Anfang 2012 das Communication Camp ins Leben. „Weniger reden, mehr machen“ ist das ehrgeizige Ziel des Projekts. Reale Probleme analysieren, Lösungen erarbeiten und umsetzen – das ist das Konzept des Communication Camps. Von der direkten Umsetzung profitieren kulturelle und sozial engagierte Einrichtu...

Elf Fragen von Schmerzwach an die Autorin Hilke-Gesa Bußmann

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Hilke-Gesa Bußmann wurde im Januar 1990 im hohen Norden Deutschlands geboren.  Nach ihrem Abitur im Jahr 2009 am Ulricianum-Gynasium in Aurich, zog sie ins Rhein-Main-Gebiet, um an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main das Studium der Germanistik, Theater,- Film- und Medienwissenschaft und Pädagogik aufzunehmen. Mit diesem Studium hat sie ihre Leidenschaft, die Literatur, zum Beruf gemacht. Tag für Tag beschäftigt sie sich mit der Literatur bekannter Autorengrößen und auch der eigenen Literatur.  Bereits im Alter von 16 Jahren konnte sie erste literarische Erfolge vorweisen: Sie gewann beim Odenwälder-Krimipreis mit den Titeln “Mord im Kartoffelacker” (2006) und “Lämmer schwimmen nicht” (2008) Auszeichnungen. Im Jahr 2011 veröffentlichte sie ihren Debütroman mit dem Titel “Lieb mich!”  im AAVAA-Verlag in Berlin. Neben dem eigentlichen Schreiben von Literatur beschäftigt sie sich auch mit verschiedensten Literaturprozessen. Neben dem Prinzip klassischer Verlagsa...

Leipziger Buchmesse 2012 - das Autorencamp

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Das erste Mal sollte es dieses Autorencamp bei der Leipziger Buchmesse geben, ein Barcamp für alle die, die sich für die Zukunft des Schreibens interessieren, für all die Autor_innen, die im Bereich Social Media etwas dazulernen möchten - etwas, worauf moderne Schriftsteller_innen nicht mehr verzichten können... Franz Patzig hat uns alle gerufen, dem Ruf sind aber leider nicht allzu viele gefolgt... Es gab auch Sponsoren... Neben der Leipziger Buchmesse, triboox, uschtrin und BOD... daher auch Verköstigung (eine gute Sache, wenn man bedenkt, dass eine kleine Flasche Wasser oder Cola 3,50 Euro gekostet hat undso...). Man beachte das Schild rechts... ;-) Das Autorencamp muss sich etablieren, anders als das Buchcamp in Frankfurt, das total überlaufen ist, anders als viele Barcamps, die Franz Patzig schon organisiert hat, in denen es 450 Plätze gab und schon am ersten Anmeldetag 450 auf der Warteliste standen, weil die Teilnehmerliste schon geschlossen werden musste. Am Sam...

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http://www.piepmatz-verlag.de/bucher/ lesebluten-zwischen-zeilen-2011/ Naja, so wirklich, nein, so wirklich verstehe ich es nicht, denn ich bin ein Digitaler Dandy und Digitale Dandys sehen das sowieso etwas anders! Aber na gut! Andere Menschen sind nicht wie ich - damit muss ich wohl zurechtkommen, selbst wenn das bedeutet, dass ich leicht schizophren werden und meine Persönlichkeit aufspalten muss. So geschehen bei Facebook. Nun gibt es ein Blog-Profil in diesem Medium: Ich heiße da SCHMERZ WACH - und der Nutzername ist Herr Woody. ;-) Hier könnt ihr mich adden: vorausgesetzt ihr könnt STÄNDIGE NERVIGE Blog-Werbung ertragen. ;-) DAS ist nämlich der Hintergrund. Freunde (und ich meine tatsächliche Real Life-Freunde) entfreunden mich, weil sie diese ständige schmerzwach-Werbung abnervt. Verstehe ich einerseits, doch andererseits auch wieder nicht. Denn: wieso scrollt man da nicht drüber??? Und welche Auffassung hat man denn von Social Media? Ganz offensichtlich nicht die, die ...