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Posts mit dem Label "Textwerkstatt Darmstadt" werden angezeigt.

Die Dichtungsfans stellen sich vor: Julia Mantel

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Photo: Thomas Dylan Eaton Julia Mantel, geboren 1974 in Frankfurt am Main, Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg.  Gelegenheitsarbeiten als DJ, Aktensortiererin, Rezeptionistin, Aktfotomodel.  Seit 2000 Konzentration auf Lyrik, Teilnahme u.a. an der Textwerkstatt Darmstadt unter der Leitung von Kurt Drawert.  2005 Gründung des Konzeptlabels "Unvermittelbar":  www.unvermittelbar.de Publikation zweier Lyrikbände: "new poems"  (2008) und "dreh mich nicht um" (2011), beide im Fixpoetry-Verlag/ Horlemann.  U.a. zehn Mal "Gedicht des Tages" bei Hugendubel, Lesungen in Berlin, Hamburg, Wien, Leipzig, Köln,  Darmstadt und in der bayerischen Rhön bei Pit Engstler.  Lebt als Lyrikerin, Strickkünstlerin, Sprecherin und Assistentin/Kuratorin in einer Galerie in Frankfurt-Sachsenhausen.                                 munich voreilig   ...

Talentschmiede EKS?

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In der letzten Woche durfte ich meine Plattenbaugefühle mit ganz besonderen Büchern tauschen. Miriam Eisenhauer war in der Erich Kästner-Schule in Darmstadt (wo Plattenbaugefühle auch spielt) meine Kollegin - und hat nun, genauso wie ich, ein Buch veröffentlicht. Natürlich in ihrem Arbeitsgebiet Ernährungsberatung. Das Prinzip GESund.  Wieder Freude am Essen. Gut essen und trotzdem abnehmen - geht das zusammen? Ja, mit dem neuen Prinzip GESund von Miriam Eisenhauer ist das möglich.  Besser wissen statt schlechtem Gewissen!  Wie man sich gesund ernährt weiß eigentlich jeder. Trotzdem tauchen immer wieder Unsicherheiten auf: "Welche Nährstoffe machen denn nun dick - Fett oder Kohlenhydrate?", "Was darf ich abends essen?" oder "Wie vermeide ich beim Abnehmen den leidigen Jojo-Effekt?". Es gibt unzählige Diäten, Trends oder Weisheiten, und es ist anstrengend, sich mit all den widersprüchlichen und häufig schwer verständlichen Theorien auseinanderzusetzen. R...

SALON BABYLON

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Ich bin sehr gespannt, wirklich sehr gespannt! Da gibt es eine Offene Bühne für Kleinkunst und Literatur  im Gutleut-Viertel - und die muss ich mir unbedingt mal anschauen, denn jeden ersten Sonntagabend im Monat ist da interessantes Programm. Am 4.September ab 20 Uhr zum Beispiel. Da wird die Frankfurter Lyrikerin Martina Weber, die ich über die Textwerkstatt Darmstadt kennengelernt habe, lesen. Und ich freue mich, sie zu hören, denn bei den bisherigen Lesungen von ihr hatte ich keine Zeit. Martina ist hat das erstmals im Jahr 2009 ausgelobte Frankfurter Autorenstipendium erhalten. Mehr über sie kann man auf der fixpoetry-Seite erfahren.  Ein weiterer Bekannter von mir, der auch bei meiner Lesung in Darmstadt mit dabei war, ist Peter Kapp, der Mitglied in der Frankfurter Autorengruppe Plan B. ist und der gerade seinen Erzählband " Kummersdorf " veröffentlicht hat.  Die anderen, die auftreten, kenne ich noch nicht, aber ich bin gespannt auf die Theatergruppe...

Kitchen Stories NINETEEN - zu ambitioniert!

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Die Textwerkstatt Darmstadt goes Odenwald, ein Wochenende lang, um zu lesen, zu schreiben, sich auszutauschen, zu lernen... Wenn ich eine Reizwortgeschichte aufgeben würde, müssten folgende Wörter bzw. Formulierungen zu finden sein: "zitternd heiße Lippen", "zu ambitioniert", Schwimmbadfest, "Angschambemang" (Enjambement!) und Sonnenhof... Nun, Freitag ging es los, durch die lustigsten Dörfer mit den lustigsten Namen. Hutzwiese, Bockenrod, Otzberg... Im schönen Gasthof Sonnenhof sind wir untergekommen, hatten das ganze Haus für uns. Und einen fantastischen Ausblick. Was haben wir da gemacht? Natürlich viel (vor)gelesen. Ich habe Freitag Abend mein erstes Kapitel vom neuen Jugendbuch mit dem Titel "Liebe/r Kim" gelesen - und es kam sehr gut an. Es ist immer wichtig, gerade in der Anfangsphase, ein positives Feedback zu erhalten, um zu erfahren, ob man auf dem richtigen Weg ist. Meine ersten Zeilen wurde berechtigterweise kritisiert  - und ...

Kitchen Stories SEVENTEEN - die Textwerkstatt unterwegs...

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Auf in die schönste und chilligste Stadt Deutschlands . Auch die Textwerkstatt Darmstadt hat erkannt, dass die Bezeichnung auf Heidelberg zutrifft, und sich aufgemacht, sich die spannende Prinzhornsammlung anzuschauen, sich in der besten Eisdiele in Town niederzulassen bzw. am Neckar den Ruderern bei ihren Meisterschaften zuzuschauen. Manche von den wagemutigen Textwerkstättlern sind sogar den Philosophenweg hinauf. :-) Hier ein paar Eindrücke des interessanten Ausflugs: Das Museum Sammlung Prinzhorn ist ein sehr spannendes Museum, in dem Werke des historischen Bestandes (Arbeiten von psychisch kranken Menschen, die Hans Prinzhorn  - ein Kunsthistoriker und Psychiater gesammelt hat) vornehmlich Arbeiten von älteren Künstlern gegenübergestellt werden. Die Ausstellung "Von Kirchner bis heute - Künstler reagieren auf die Sammlung Prinzhorn" ist vom 7.5. bis 14.8. zu sehen. Darunter Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Alfred Kubin, Paul Klee, Max Ernst, Arn...

Kitchen Stories SIXTEEN - der zweite Geburtstag

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Es war die zweite Lesung meines Lebens, in der ich eigene Texte vorlas - und mein zweiter 35. Geburtstag! :-) Wie das kam? Kurt Drawert, Leiter des Zentrums für Literatur, stellte mich dem Publikum vor, wer ich bin, was ich arbeite, was ich sonst so mache, wie und was ich schreibe. Dann plötzlich sagt er: Es gibt nun das erste Mal einen Tusch bei der Lesebühne! Ich sitze leicht verwirrt da, denke: HÄ? Dann spricht Kurt weiter: "Ja, denn heute hat Jannis Geburtstag!" Verwirrt blicke ich ihn an, frage mich: Will Kurt mich verarschen? Wo ist die versteckte Kamera??? Doch nichts, er meint es völlig ernst. Auch Schwester S. schaut mit irritiert an. Was nun machen? Perplex rufe ich aus: Was? Ich? Geburtstag? HEUTE? Wusste ich ja gar nicht! Daraufhin die Antwort Kurts: "Soll ich dir die Email zeigen, in der du mir das geschrieben hast?" Und dann war mir alles sehr viel klarer...  Denn ursprünglich hätte ich tatsächlich bei der Lesebühne am 6.7. - meinem Geburtstag ...

Kitchen Stories FIFTEEN - die zweite Lesung!

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Die Lesebühne ist eine Veranstaltungsreihe der Darmstädter Textwerkstatt. Sie stellt jeweils am ersten Mittwoch im Monat ab 20 Uhr im Literaturhaus, Kasinostraße 3, zwei Autoren mit ihren Arbeiten vor. Die Veranstaltungen haben Werkstattcharakter und bieten neben der Präsentation auch den Diskurs unter der Moderation von Kurt Drawert. Der Eintritt ist frei.   Foto: Maren Bessler / pixelio Zwei Teilnehmer der Darmstädter Textwerkstatt lesen am 4. Mai (Mittwoch): Özlem Özgül Dündar (Wuppertal) stellt ihre zarten, tastenden, sprachskeptischen Gedichte vor, die Zeugnis einer insistierenden Selbstvergewisserung sind. Jannis Plastargias (Frankfurt am Main), der bereits einen Roman für Jugendliche geschrieben hat, liest neue erzählende Prosa. Seine Geschichten umkreisen thematisch die Suche nach einer authentischen Beziehung zu sich und den anderen. Beide sind mit den ersten MERCK-Stipendien der Textwerkstatt ausgezeichnet worden.

Kitchen Stories TEN

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http://www.startrekrollenspiel.de/mirage/ Archiv/2003/pics/kritik.jpg Was gehört zum Schreiben wie der Schwamm zum Kopf? Die Kritik! Zuhause schreibt man seine Texte, feilt an ihnen, man legt sein Herzblut hinein, man gibt sein Bestes, man saugt sich selbst aus - und dann möchte man etwas dafür zurück haben. Ein Lob, schöne Worte, ein bisschen Aufmerksamkeit, die Aussage, dass man ein Talent sei bzw. Talent habe... „Kritik ist schwer zu ertragen. Besonders wenn sie von einem Freund kommt. Oder von einem Verwandten, einem Bekannten oder einem Fremden...“ sagt   Franklin P. Jones (1887-1929), ein amerikanischer Jurist, ironisch. Meiner Meinung nach ist es besonders schwierig vom Partner kritisiert zu werden, das macht einen fertig. Was das Schreiben angeht: je respektabler der Kritiker ist, ein Autor und Dozent wie Kurt Drawert zum Beispiel, eine bewundernswerte Hanne Kulessa oder Autoren aus der Textwerkstatt, die besonders talentiert sind, desto härter trifft einen die Kritik...

Kitchen stories FIVE (in der Kritik)

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Bad News sind besser als gar keine News, will sagen: lieber eine negative, kontroverse Erwähnung in der Zeitung als überhaupt keine. Man denke nur an die ganzen Verrisse von Marcel Reich-Ranicki, Bücher, die sich anschließend ganz gut verkauften, weil jeder wissen wollte, ob das Werk wirklich so schlecht ist, so uninteressant oder so skandalös wie behauptet. Daher ist es allemal besser, dass jemand etwas Gemeines über dich schreibt, dass andere Leser dann ganz anders sehen können, aber zumindest einmal einen Anreiz haben, es zu lesen. Viel schlimmer ist es schließlich, nur erwähnt zu werden, ohne Kommentar, so geschehen hier: http://www.fixpoetry.com/feuilleton/rezensionen/984.html . Hier wird "Die Haltbarkeit des Glücks", die Anthologie der Textwerkstatt, in der zwei meiner Geschichten veröffentlicht wurden, rezensiert. Mein Name wird genannt, im Gegensatz zu dem von Petra Bauernfeind, die genauso in dieser Anthologie auftaucht. Aber während andere der Autoren wenigstens e...

Kitchen stories TWO

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die haltbarkeit unseres glücks ist eine frage sternenklarer gedanken... sagt mein Kollege und Freund Armin Steigenberger. Als Autor versucht man in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht zu werden, so als Zwischenschritt zur Buchveröffentlichung, ein erster Schritt ist die Anthologie "Die Haltbarkeit des Glücks", in dem schöne Texte von guten Autoren zu lesen sind, und auch ich durfte zwei Texte unterbringen... "R.O.T." und "W.E.I.S.S."...  "Ich sitze in ihrer Küche. Mir wird mulmig. Wir haben bisher alles richtig gemacht. Das Blind-Date lief überraschend gut. Mich hat nicht gestört, dass sie dauernd rot wird. Als sie fragte: „Willst du noch zu mir rauf, einen Kaffee trinken?“, wurde ihr Gesicht fleckig und unansehnlich. Ich sitze in ihrer knallroten Küche. Während ich die Wände betrachte, wird mir schummrig. Heiß. Ich bekomme keine Luft. Hechele." Wer sich für diese Anthologie interessiert, kann mir gerne Bescheid geben, dann...

Wie die Textwerkstatt Darmstadt feiert...

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Ein trunkner Dichter leerte Sein Glas auf jeden Zug; Ihn warnte sein Gefährte:  Hör' auf! du hast genug. Bereit, vom Stuhl zu sinken, Sprach der: Du bist nicht klug;  Z u v i e l kann man wohl trinken,  Doch nie trinkt man  g e n u g.“  Gotthold Ephraim Lessing (1729-81) Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem zu essen und zu trinken zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören. Kurt Tucholsky (1890–1935) War ich, wo's Bier zu trinken gab, stellt sich die Frage unterwegs mir: Wenn ich beim Bier geschäkert hab, dann bin ich wohl ein Schäksbier? Heinz Erhardt (1909–1979) Alle Bilder sind vom ehemaligen Textwerkstatt-Absolventen Klaus Brunn! Mehr davon gibt es in seinem lustigen Blog:  http://text-werk-statt.blogspot.com/ Wir lasen uns Texte vor und errieten von wem sie stammen, ein Schauspieler rezitierte neue Gedichte von Kurt Drawert, dieser selbst referierte von seinem Aufenthalt in New York, schön aufgelock...

Murakamis Mahnung

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Der heutige Gastbeitrag, über den ich mich riesig freue, weil ich Haruki Murakami sehr sehr schätze, stammt von Silke Wodniok, einer ganz lieben Kollegin aus der Textwerkstatt Darmstadt (Leitung Kurt Drawert). Silke Wodniok ist 1980 in Darmstadt geboren. Nach dem Studium der Sprachwissenschaft in Mainz, schreibt sie regelmäßige Beiträge für Tageszeitungen und hat eine eigene Sendung „Bücherwurm“ bei Radio Darmstadt. Bisher veröffentlichte sie eine Kurzgeschichte in der Anthologie Niemandsland im Literareon Verlag. Murakamis Mahnung Aomame steht mit dem Taxi im Stau. Sie kommt zu ihrem Termin zu spät, als der Taxifahrer ihr rät, einfach auszusteigen und eine geheime Treppe zu nehmen, verändert das ihr komplettes Leben. Im Laufe der Tage entdeckt sie am Himmel einen zweiten Mond, der etwas kleiner, grün und im Schatten des anderen steht. Zur gleichen Zeit bekommt Tengo, der Mathematiklehrer, der selbst gerne schreibt, von einem Lektor ein attraktives Angebot unterbreitet, das er ...

SCHRIFT-WASSER-ZEICHEN

Der heiligabendliche Gastbeitrag ist aus zweifachem Grunde etwas ganz Besonderes, er stammt von einem Textwerkstatt-Absolventen (2006-2008) (Textwerkstatt unter Kurt Drawert, genauso wie Ulrike Sabine Maier und ich zurzeit), aber vor allem war er zwischen 2005 und 2008 quasi mein Chef - in seiner Funktion als Rektor der Erich Kästner-Schule hat er meinen Arbeitgeber, den ska Darmstadt e.V., beauftragt, die Schulsozialarbeit und die Ganztagsschule zu koordinieren. Und da komme ich dann ins Spiel... Etwas ganz Besonderes ist dieses Gedicht auch, weil es in 2011 im Jahrbuch der Lyrik (nun DVA) erscheinen wird. http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=356976 . Eine Ehre also, dieses sehr schöne und geheimnisvolle Gedicht hier schon vorab veröffentlichen zu dürfen. Mehr Informationen zum Autoren, der nun in Stedesdorf und in Darmstadt wohnt und als freier Autor und auch als Bundesgeschäftsführer der GGG - Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens tätig ist, auf seiner eigenen info...

Die Kurtchen-Szene

Heute etwas ganz Besonderes: die Autorin Ulrike Sabine Maier, meine Kollegin in der Textwerkstatt Darmstadt (Leitung KURT Drawert), geboren 1968 in Sinsheim, Preisträgerin bei Literaturwettbewerben (z.B. in Stockstadt 2007), Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, hat mir ihren kleinen schönen Text über unseren Schreibworkshop (im Juli im Odenwald) zum Veröffentlichen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Kurtchen-Szene   Ich hätte Flaubert nie geliebt.  Die Nachthitze liegt schwer auf den Schultern. Flaschen auf dem Tisch, vorwiegend leere, unzählige. Eine Schweißperle rinnt ihm an den Schläfen entlang. Sein Blick vibriert. Drei Jahre nur davon erzählt und plötzlich lebt sie, die Bovary. Rouen hat keine Leidenschaft, Ru-eng entfacht sie. „Die Kutsche“, ruft er. „Sie fährt ohne Plan und Ziel! Versteht ihr.“ Er zieht uns rein, in die Kutsche mit den vorgezogenen Vorhängen. Die Luft kommt in Wallung, die müden Lider werden aufgerissen, zw...

Ein Tag auf der Buchmesse...

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Eigentlich ist das Thema von Drawert aus der Textwerkstatt ja klar gestellt: Warum schreibe ich? Aber wieso fällt mir keine spannende oder zumnindest halbwegs befriedigende Antwort darauf ein? Ich w eiß es einfach nicht, spätestens heute hatte ich diese Frage bea ntworten wollen, auf meinem ersten Tag auf der Buchmesse, n ur... Keine A hnung, Buch messe ist und ich fühle mich schlecht... Heute wollte ich mir überlegen, wie ich an die Beantwortung der Frage rangehe... und nichts, einfach NICHTS! Ich fühle mich leer, i c h möchte mich ins Bett legen, ich sehe kein en Sinn mehr... This is the end, my friend... Am Ende dieses Literaturt ages... zu viele Bücher, zu viele zermarternde Gedanken, zu viele Fragen... Ging e s um das Alleine sein? Lesenund Schreiben sind Dinge, die man alleine macht , man braucht niemanden dazu. Hinterher ist ein Feed b ac k wichtig, eine Leserschaft, wobei es da egal ist, ob diese dein Buch kau ft und liest oder ob sie den "Content" im Internet rezi...

Textwerkstatt in zwei Wochen...

In zwei Wochen ist es soweit: ein weiteres Treffen der Textwerkstatt, viel Wein, spannende Texte, erhellende Kommentare, und vielleicht auch einmal die Thematisierung von Selbstzweifeln beim Schreiben, das Nicht Anerkannt Werden, das Trotzdem Weiter machen, weil es um die Kreativität geht, um das sich Ausdrücken, das Innovative, um Sinn und Kunst. Das Interessante an dieser Textwerkstatt sind natürlich die Mitglieder, die sich fast schon klar zwischen Lyriker und Prosa-Autoren trennen lassen können. Eine verschwindend geringe Minderheit schreibt beides, bei allen anderen ist das Genre klar umgrenzt. Diese Menschen unterscheiden sich auch in ihrer Art und Vorgehensweise beim Schreiben. Ich schreibe am liebsten Romane! :-) Dazu habe ich eine Textstelle im Kommentar von Francois Bondy zum Roman von Italo Svevo (Zeno Cosini), welcher im Rowohlt Verlag erschienen ist, gefunden: Alberto Moravia, der in der gesamten italienischen Literatur nur zwei echte Romanautoren anerkannte - Manzoni und ...

Im Schreibcamp

Bestimmt habe ich euch schon erzählt, dass ich seit Anfang 2010 Mitglied der Textwerkstatt Darmstadt bin, nein, ich erzähle es nicht, um anzugeben, sondern nur als Intro für die nächsten paar Zeilen, denn... anstatt bei 40 Grad am See zu sitzen, haben 11 Freunde entschieden - nein, nicht bei der Fußball-WM ins Halbfinale zu kommen, das wäre ja auch toll gewesen! - nein, sie haben entschieden, sich mit einem cleveren, talentierten Kursleiter, der etwas vom Schreibhandwerk versteht... Ach, jetzt war der Satz zu lang, also, ein neuer Beginn. 11 Freunde haben sich zusammengesetzt, um von einem weisen Mann beschallt zu werden, Tipps und Tricks fürs kreative Schreiben zu erhalten. Schwitzend lasen sie ihre Texte vor und bekamen Ratschläge, um sie zu optimieren. Allerdings wusste der weise Mann auch von allerlei Theorien. Er wünschte sich ebenso, dass diese 11 Freunde fleißig Übungen machen, denn ohne Fleiß keinen Preis - und den Bachmann-Preis haben ja einige von ihnen angestrebt. Und hier a...