Der Falk...
...Das Läuten der Türglocke riss ihn aus seinen Träumen. Oh nein, dachte er sich, ich habe meinen Termin völlig vergessen; allerdings ist das, wenn man seine Praxis in der eigenen Wohnung hat, nicht ganz so fatal. Er stolperte zur Tür und betätigte den Summer, damit seine Klienten in das Haus treten konnten. Wer war es noch einmal? Ach ja, er wusste es wieder: Ein kleiner drolliger Junge und seine Mutter, die auf ihn einen weit problematischeren Eindruck machte als der Kleine. „Kommen Sie doch herein!“ forderte er die beiden auf. Er öffnete die Tür zum so genannten Behandlungszimmer und hieß sie, sich zu setzen. „Machen Sie es sich bequem! Fabio, du kannst dich hinsetzen, wohin du möchtest!“ Falk hatte darauf geachtet, dass es möglichst viele verschiedene Sitzmöglichkeiten in diesem Raum gab. Im Grunde genommen waren in diesem Raum nur Sitzmöbel zu finden, Sitzsäcke, Drehstühle, Sessel, ein Schaukelstuhl, eine Recamiere und ein kleiner Tisch, auf dem Bücher und Zeitschriften auslagen. ...