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Posts mit dem Label "Work-Life-Balance" werden angezeigt.

Jahresrückblick 2017

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Das Jahr 2017 hat mit Entschleunigung in Marokko begonnen, mit dem Wunsch, das mit der Work-Life-Balance richtig hinzubekommen. Und mit dem Ziel, immer mal wieder Challenges einzugehen, Herausforderungen anzugehen und aus der Komfortzone herauszutreten. Zum Beispiel läutete ich 2017 mit einem Neujahrsschwimmen im kalten atlantischen Ozean ein.  Das ganze Jahr über sorgte ich mich darum, neue Orte kennenzulernen, Auszeiten einzuplanen und zu genießen (siehe später Urlaube), aber auch immer wieder auf neue Situationen zu treffen, Herausforderungen anzunehmen (beruflich zum Beispiel - auch dazu mehr weiter unten). Dieses Jahr schaffte ich es endlich einmal, mich beim Projekt "Stadtlabor" zu beteiligen. Ein Grund war natürlich auch, dass wir einen Film drehen wollten. Wir waren sieben Arbeitsgruppen, die gemeinsam mit Julian Vogel und  Érica  Abreu sieben kurze einminütige, tonlose Videos über Frankfurt drehen sollten - Themen waren dabei Ökonomie, Ökol...

Kurzurlaub in Belgien - Tag 1

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Es ist - ich sage es jetzt einfach, wie es einfach ist - mehr als zwanzig Jahre her. Damals hatte ich mir ein Radiohead Konzert in Straßburg angeschaut. Davor holte ich gemeinsam mit meinem Kumpel Bier, in der Schlange stand der schönste Junge auf der ganzen Welt, da war ich mir damals sicher - und redete mit seiner Schwester auf Griechisch. Plötzlich blickte er mich an und fragte auf Französisch nach Feuer. Ich hatte keines, verwickelte ihn aber trotzdem in ein Gespräch (todesmutig auf Griechisch), dabei stellte sich heraus, dass er 19 war und in Brüssel wohnte. Man kann sich die Herzchen in meinen Äugchen vorstellen. Ich stellte mir immer vor: du gehst nach Brüssel und dann triffst du diesen jungen Mann wieder - das ist dein Schicksal! Doch weder sah ich ihn nochmal auf dem Konzert, noch schaffte ich es jemals nach Brüssel zu kommen. Leider!  Mehr als zwanzig Jahre später bin ich nun auf diesem Work-Life-Balance-Trip, habe mir fest vorgenommen, relaxt durch das Leben zu gehen....

Kurzurlaub in Frankfurt

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In den letzten Monaten war ich sehr damit beschäftigt, herauszufinden, wie ich eine gescheite Work-Life-Balance hinbekomme. Das war ja auch ein Grund dafür, diesen Bildungsurlaub mit dem Yoga auf der Burg zu machen. Zusätzlich hatte ich - neben den üblichen Team-Supervisionen - noch meine Einzel-Supervisionen, weil ich das Gefühl hatte, a) die Traumata meiner Klient*innen nicht nur mitzufühlen, sondern auch mitzuerleben, b) plötzlich verwirrt war, wohin mein Leben hinsoll: mehr Engagement im sozialen Bereich? Was ist mit der Kultur? Kann ich das noch besser miteinander in Einklang bringen? und c) fühlte ich einfach so eine Müdigkeit bzw. Erschöpfung, die ich lange nicht mehr hatte. Ich musste einen Weg finden, mich wieder ins rechte Lot zu setzen. Und eine Methode war, mehr Freiräume für mich zu installieren, in denen ich einfach NICHTS mache. Kein Brotjob, kein Projekt, nichts mit dem Verlag, nichts mit Schreiben, sondern einfach abhängen, Chillen - ein Kurzurlaub quasi. D...