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Dominik Schmidts Gedanken: Nebula

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Durch den Nebel sieht man nichts mehr, Nur die verschleierten Scheine der Laternen, Und die Straßen, verlassen von jederlei Menschenseele, Dennoch greif ich weiterhin nach den Sternen. Sterne? Sie sind so trüb zu sehen, Trüb? Ja! Der Nebel blockiert, Blockiert? Er verhindert, dass wir verstehen, Verstehen? Ja... DASS ER STIRBT. Du magst nur glauben was du siehst, Doch wies ihm geht, ist dir eine fremde Welt, Eine falsche Fährte ist es - die du riechst, Letzen Endes siehst du nur, wie er fällt. Trauer und Missgunst trägt dein Herz, Suchst nach dem Trost und der Liebe, Tränen erklimmen das Gesicht, Doch erfährst du nur Hass... und Schmerz. http://schmerzwach.blogspot.com/2011/10/dominik-schmidts-gedanken-tage-wochen.html

Dominik Schmidts Gedanken: Alles in Scherben

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Um mich herum,  Es bringt mich um,  Alles in Scherben,  Dein Schicksal werd ich erben,  Um zu entkommen,  Wurd' mir die Last genommen,  Doch Zweifel die mich plagen,  Und aus mir herausragen!  Ohne dich mein Licht,  Angst, die mich bricht,  Ein zu hoher Preis,  Alles reist.   Getauft im Blut,  Zeigt sich dein Mut,  Mit reinem Herzen,  Doch besiedelt mit Schmerzen.   Geflohen aus der Realität,  Ist es leider zu spät,  Ich bin dort geblieben,  Um erneut zu lieben,  Doch muss ich zurück,  Oder ich werd' verrückt. http://schmerzwach.blogspot.com/2011/09/dominik-schmidts-gedanken-vergangen.html

Feiertage - die letzte

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Dienstag, der 16.9.2003: Tag der Ängste Warum habe ich nur solche Ängste? Warum habe ich so viel Angst vor der Prüfung am Freitag? Warum schaffe ich es nicht, diese Zusammenfassung in Interkultureller Kommunikation zu machen? Warum kriege ich stattdessen Weinkrämpfe? Fühle mich leer, überfordert… Mittwoch, der 17.9..2003: Tag des Weinens Diese Prüfungsangst ist kaum in den Griff zu kriegen – ich weine heute andauernd, jammere, wünsche mir nie wieder eine Prüfung haben zu müssen: ich setze mich selbst so unter Druck, dass ich ganz überfordert bin – und mich leer und unwissend und unbeholfen fühle. Ich komme mir die ganze Zeit wie ein Versager vor und will das alles nicht mehr, beginne mich dann nach Umarmungen zu sehen, nach C., nach Hilfe, nach Erlösung von den Qualen. Ich bin fast gelähmt vor Angst und Trauer. Mittwoch, der 24.9.2003: Tag des Schlapp-Seins Habe heute das erste Mal Insidon genommen. Fühle mich deswegen schlapp oder weil ich so früh aufgestanden bin? Die letzten „F...

Der Arzt (Part Three)

„Wie ein Psychotherapeut?“ möchte ich wissen. „Ja, wie ein Psychotherapeut,“ antwortet er, „und am besten schicken Sie mir Ihre Aufzeichnungen per Email, und wenn ich glaube, dass Sie reif für ein Gespräch sind, machen wir elektronisch einen Termin miteinander aus, für Sie opfere ich gerne einmal meine Freizeit.“ „Oh,“ ertönt es aus meinem Mund, „wie komme ich zu dieser Ehre?“ „Sie interessieren mich, wie gesagt. Wenn Sie nicht mein Patient wären ...“ „War das eine Anmache?“ frage ich perplex. „Jetzt tun Sie doch nicht so unschuldig, wir sind beide erwachsen,“ sagt er mit einem Lächeln, das recht zweideutig anmutet. „Ja, und der eine von uns beiden ist sehr viel erwachsener als der andere,“ dringt lauter als ich es beabsichtigt hatte aus mir heraus. „Sie haben es wirklich im Griff, wirklich jedem, der Sie mag, einen verbalen Fausthieb zu verpassen,“ meint er, „zum Glück mag ich Kratzbürsten.“ So ein Idiot! Der tut gerade so, als hätte er mich durchschaut. Und ich hasse nichts mehr als ...