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Posts mit dem Label "Geschichte" werden angezeigt.

Orfeas - ein schönes Projekt mit Fotos und Text

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Vor anderthalb Jahren meldete sich mein alter Freund Timm bei mir und fragte mich, ob ich Lust auf eine Zusammenarbeit mit seinem Kumpel Victor habe. Damals wusste ich noch nicht, auf was es hinauslaufen würde, ich wusste nicht, dass ich mit den Fotos von ihm, aber auch mit diesem Menschen - Victor Kassis - sehr viel anfangen könnte. Das Projekt bestand darin, zu seinen drei Fotoreihen mit jeweils circa zehn Bildern Texte zu schreiben. Dabei war anfangs geplant, für jede Reihe eine andere Geschichte zu verfassen. Doch dann tauchte ORFEAS in meinen Gedanken auf. Ich sah ihn ganz plötzlich vor mir, wie er in den Himmel blickt und mit den Wolken spricht. Orfeas mit seinen acht Jahren muss schnell erwachsen werden, weil seine Mutter schwer depressiv und sein Vater ein Alkoholiker ist und sie beide sich nicht um ihn kümmern. Er ist derjenige, der die Familie zusammenhält, dafür sorgt, dass das Leben immer weiter geht. Ohne ein Wort in der Geschichte sagen zu dürfen, erzählen sie davon,...

Sex Stories: Die Anfälligkeit der Sensation

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Darauf bereitet doch keiner einen vor. Bist du ein Junge, sagen sie dir von früh an, dass du später eine Frau, zwei oder drei Kinder, ein großes Haus mit Garten und am besten einen Hund haben solltest. Mädchen wird gesagt, dass sie so einen Jungen finden sollen. Es wird nicht davon gesprochen, dass du einen anderen Mann finden könntest, und dem Mädchen nicht, dass es eine Frau als Partnerin auswählen könnte. Der Junge könnte vielleicht lieber ein Mädchen, das Mädchen lieber ein Junge sein, doch diese Möglichkeit scheint es nicht zu geben. Nicht in ihren Gedanken. Eltern haben ebenso wenig das Bild vor Augen, dass das Kind asexuell sein und ohne Partner durch das Leben wandeln könnte, noch weniger stellen sie sich eine Verbindung mit mehreren Erwachsenen vor. Hollywood zeigt dieses Bild Mann/Frau/Kind/Haus/Auto, in Liebesromanen liest man das, die Politiker/innen fordern und fördern das, die Stammtische wollen das, die vielen Dummen in den sozialen Netzwerken wollen das – und wen...

schmerzwach feiert: Yihaaaa! Der 1500.Post!

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Ja, das ist der 1500.Post! Das ist Wahnsinn ... Tralalalalala. Unglaublich! Das hätte ich vor fünf Jahren nicht erwartet. Dass ich so lange durchhalte, dass ich so viel schreiben werde - dass schmerzwach so viel "Content" bringt. Und jetzt ist es soweit! Viele Gedanken habe ich mir gemacht: Was könnte der 1500.Post werden? Was schreibe ich? Eine schmerzwache Anekdote? Ein lustiger Beitrag aus einer meiner Reihen - "Kitchen Stories", "Darkroom Diaries", "Queere Videos", "schmerzwach reist ..." etc.? Oder etwas von Muffi? Oder etwas ganz Neues? Eine Innovation? Letztendlich habe ich mich für ein noch nie veröffentlichtes Weihnachtsbild und eine Geschichte aus der dazugehörigen Zeit entschieden. Eine Geschichte, die noch nie in dieser Form veröffentlicht wurden, nur in Teilen - und die ich auch erst sehr selten vor Publikum gelesen habe - man muss etwas scrollen, aber ... :-) Viel Spaß!!!  Rotweissblau R.O.T. Ich sitze in ihrer K...

schmerzwach schreibt: Einfach so!

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Ich denke, dass dieser Schnee das einzig Gute an meinem Pflichtbesuch ist, der macht dieses deprimierende Umfeld wieder ein bisschen wett. Gleich nach dem Aufstehen, noch vor dem Frühstück – ich bekomme sowieso keinen Bissen herunter – stapfe ich durch dieses kalte, weiche Weiß und erfreue mich an den Spuren, die ich hinterlasse. Weiß. Ich laufe bereits eine halbe Stunde, als ich plötzlich merke, dass ich müde werde. So lasse ich mich in den Schnee fallen und markiere einen Schneeengel. Ich erinnere mich daran, wie ich das zum letzten Mal gemacht habe: Mit Betty, auf der Freizeit mit unseren Studienkollegen in der Schweiz. Der Schnee um mich herum glitzert wild und herrlich schön, ich schaue in den klaren blauen Himmel, in meinen Augen blitzt es auf. Betty. Wie sehr vermisse ich dich, Betty. Wie. Sehr. Vermisse. Ich. Dich. Als ich zurückkehre, bekomme ich wieder Ärger mit meiner Mutter. Mein Gott, ich bin 21 Jahre alt und sie schimpft mich aus, weil ich nasse Klamotten habe, sie ...

Blog übergreifender Adventskalender: Weiß wie das Licht

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Karo Stein hat dieses Jahr einen Blog übergreifenden Adventskalender initiiert, an dem ich mich gerne beteilige. Und zwar mit etwas ganz Besonderem, womit euch, liebe Leser*innen ganz selten beglücke: Mit einer Kurzgeschichte, die auch noch unveröffentlicht ist! Viel Spaß damit! :-) http://www.wonderlandmagazine.com/wp-content/uploads/2012/10/logan1.jpg  entnommen - LOGAN LERMAN Weiß wie das Licht Wie weiße T-Shirts, Hosen oder Schuhe in diesem fluoreszierenden Disco-Licht im Dunkeln erstrahlen, so tat Clemens dies in der Menge dieser tanzenden Traube von stylishen Männern, einer hübscher als der nächste. Der schüchterne Julius blickte auf ihn und hatte dabei das Gefühl, dass ein Theater-Spot auf diesen blondgelockten Clemens gerichtet worden sei, auf dass er ihn, nur ihn, bemerkte: Dem Wunderbarsten in dieser wunderbaren Menge. Sein Blick ließ sich nicht mehr von ihm abwenden, jede der Bewegungen des Schwarms kosteten seine Augen aus, die wilden Dance-Moves, die Mimik da...