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Posts mit dem Label "The Forsythe Company" werden angezeigt.

2 + studio album / Tanz-Performance am 18/11/11

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1986. Ein Jahr, viele Erlebnisse, Erinnerungen. Tschernobyl. Libyen. Glasnost. Sandoz. Wackersdorf. Olof Palme. AIDS. Gibt es ein kollektives Gedächtnis? Und wieso 1986? Was spiegelt sich 2011? Fukushima. Libyen und der ganze islamische Raum. Katastrophen. Epidemien. Perspektivwechsel. Occupy. Oder einfach nur, weil die Pet Shop Boys ihr erstes Album herausbrachten? Was bewog Celestine Hennermann und Philipp Bußmann von 2+ für ihre Tanz-Performance im Mousonturm (17.11. Premiere, 18.11. und 19.11.) das Jahr 1986 auszuwählen? Welches war der Grund, die Pet Shop Boys und ihre Lieder in den musikalischen Vordergrund zu stellen?  Und wie kam ich dazu, diese Tanz-Performance zu besuchen? Nun, meine Kehler Freunde sagen ja, dass man in Frankfurt anonym lebt, seine Nachbarn nicht kennt. Man denke nur an DAS . Doch ganz so ist das nicht, mal abgesehen davon, dass ich gar nicht ständig Kontakt mit meinen Nachbarn haben MÖCHTE. Zum Beispiel ist da Philipp, der mit seinem Freund über uns w...

The Defenders - eine Arbeit von William Forsythe

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Bild: Dominik Mentzos (Yoko Ando / Tilman O´Donnell) Eines lässt sich auf jeden Fall immer über die Arbeiten von William Forsythe sagen: Sie stellen eine Herausforderung dar. Und zwar auf ganz unterschiedliche Weise. Im Fall der Frankfurt-Premiere von „The Defenders“ am 30. März bestand diese in einer sehr profanen Problematik: in Rückenschmerzen, verknoteten Füßen, eingeschlafenen Armen, je nachdem wie man sich versuchte zu setzen. Anstatt eines Bühnenbildes hängt bei dieser Aufführung ein weißer Kasten von der Decke des Bockenheimer Depots hinunter. Schwer zu sagen, wie groß dieser ist, fünfzig mal zwanzig Meter vielleicht? Kleiner? Größer? Er hängt sehr weit unten, knapp einen Meter über dem Boden, das lässt sich etwa schätzen. Wieso die Zuschauerinnen und Zuschauer diese körperlichen Qualen erleiden müssen? Weil sie in zwei Reihen vor diesem Kasten Platz finden müssen, die hintere Reihe kann auf einer Bank sitzen, die vordere Reihe sitzt auf dem Boden vor der so genannten Bühne....

John Jasperse

Am Samstag schaute ich mir im Bockenheimer Depot die Frankfurtpremiere von John Jasperses Stück Truth, Revised Histories, Wishful Thinking, And Flat Out Lies, eine Auftragsarbeit der Forsythe Company in Koproduktion mit der John Jasperse Company, an, und ich war hinterher genauso schlau wie vorher. Ich sage es frei heraus: Ich bin am Samstag zu dieser Veranstaltung hin, ohne mich vorzubereiten, wie ich das sonst tue. Die Erklärung dafür ist ganz einfach. Bei den anderen Tanztheatern hatte ich mich im Internet informiert, habe das Programm nach Informationen über das Stück und über die Tänzer durchforstet und mir Gedanken über all das gemacht. Als ich das Stück dann anschaute, verstand ich, worum es ging, konnte das Eine oder Andere deuten, bestimmte Dinge hineininterpretieren. Doch was passiert, wenn ich gar nichts weiß, fragte ich mich. Nichts über den Choreografen, nichts über die Tänzer, nichts über das Stück? Ich sitze also sehr weit hinten im Bockenheimer Depot – übrigens ein sehr...