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Ostergrüße aus Kehl am Rhein

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So, ich hatte also keine Ausrede an diesem Ostersonntag Morgen: Die Sonne schien, es war warm, noch früh genug, der Osterhase musste die Ostergeschenke verstecken, die Hunde waren auch nicht da! Ich musste also joggen gehen! So begann mein Weg, der steinig und schwer war. ;-) Hier ein paar schöne Impressionen aus einer schönen Gegend Deutschlands: KEHL am RHEIN... Und das Joggen war durch die Dokumentation auch weniger langweilig. :-)))

Der Leser - Teil 1

Einen Tag nicht zu reden ist nicht so schlimm wie einen Tag nicht zu lesen. Es hat etwas Beruhigendes an sich. Stundenlang unterwegs sein, viele Menschen sehen, doch mit keinem von ihnen ein Wort wechseln. Allenfalls ein kleines Nicken beim Betreten eines Ladens, ein winziges Lächeln beim Aufschauen in der Straßenbahn. Heute morgen wachte ich zu früh auf. Die Baldriantropfen waren Schuld daran. Ich schlafe früh ein, welch Segen!, aber morgens liege ich dann die Decke hin und her wälzend, ständig neue Schlafpositionen ausprobierend im Bett und stehe bald entnervt auf. Ich ging joggen. Immer die gleiche Strecke. In einen Park, in dem keine Hunde erlaubt sind. Das ist wichtig, denn die stören mein Seelenheil. Die machen mich nervös. Dann muss ich das Joggen abbrechen, Endorphine werden nicht ausgeschüttet, ich habe schlechte Laune, fühle mich einsam und unglücklich, möchte mich umbringen. So nicht, mein Lieber, und ich rede wohlgemerkt nicht laut mit mir selbst. Das habe ich nie gemacht....