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Plattenbaugefühle und Shad M. im Hoff-ART Theater

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http://www.myspace.com/shadmmusic/ photos/37349213 Plattenbaugefühle ist ein realistischer Roman, doch er ist nicht autobiografisch! Es gab keinen Jonas, keinen Afyon, keinen Danny. Doch es gibt Vorbilder dafür. Für jede Figur - und trotzdem ist das meiste davon nicht passiert. Geschichten schreiben ist von etwas ausgehen, das ist, und Dinge dazu zu erfinden, die sein könnten. Warum ich das alles schreibe? Um zu erklären, wieso es so erstaunlich ist, dass Shad M. bei der nächsten Plattenbaugefühle-Lesung am 9.12. im Hoff-ART Theater in Darmstadt mit dabei sein wird. Alle Figuren in dem Buch heißen anders. Danny heißt in Wirklichkeit ... (haha, wird nicht verraten ;-)), Aris ist natürlich dem Schulsozialarbeiter Jannis nachempfunden, aber eine Person hat ihren echten Namen beibehalten: der Sänger aus Kranichstein Shad M., der deutschen R´n´B macht. Shad M. ist aber nicht so, wie er im Buch beschrieben wurde. Zum Beispiel hatte er nie diesen Asso-Style mit einrasiertem Playboy-Has...

„Benjamins Gärten“ von Jana Walther

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Es gibt Dinge, die mich besonders freuen. Natürlich gehört dazu, wenn mein Blog von vielen Menschen gelesen wird, und noch mehr, wenn andere Leute glauben, dass es lohnenswert ist, auf meinem Blog zu erscheinen. So schrieb mich vor Kurzem eine talentierte, junge Autorin an und fragte mich, ob ich ihr erstes Buch rezensieren könne. Gerne bot ich ihr an, mir ein Lese-Exemplar  zu schicken. Und ich habe diesen Vorschlag nicht bereut! „Benjamins Gärten“ von Jana Walther ist nämlich ein besonderes Buch. Und damit meine ich nicht die Tatsache, dass eine Frau über eine schwule Liebe schreibt. Sondern sehr viel mehr deswegen, weil es mit seinen knapp 150 Seiten ein dünnes Buch ist. Ganz entgegen des Trends, der zurzeit vorherrscht: dicke Schinken werden gelesen, wenn überhaupt. Benjamin erlebt einen Stillstand. Nachdem seine Eltern verstorben sind, lebt er alleine in seinem Elternhaus, irgendwo in der ostdeutschen Provinz. Er weiß nicht, was er mit seinem Leben anfangen soll, lässt sich ...

Pontikaki kai gataki

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http://www.benm.at/wp-content/uploads/2009/10/Katz-und-Maus.jpg Jetzt unter:  http://schmerzwach.blogspot.com/2011/11/pontikaki-kai-gataki-teil-1.html Er verschläft Erdbeben, seine erste Beziehung, den Tod seiner Oma und sogar seinen eigenen Tod. Eine kurze Geschichte über eine Liebe, die schicksalhaft zu sein scheint. Eine kurze Geschichte über das Erwachsenwerden, das sich Finden und über Beziehungen, die einem vorgelebt werden und die man nachahmt - oder eben nicht. Was ist Schicksal? Was ist Zukunft? Welchen Einfluss haben vorgelebte Beziehungsmuster auf das eigene Beziehungsleben? Wie finde ich meine eigene Identität? Kann ich sie über die Liebe zu einem anderen Menschen finden? Lest eine liebenswerte, nette, wendungsreiche Geschichte dazu hier: http://www.epidu.de/buch/1103/ Über Unterstützung, nette Kommentare, "Scoutings" usw. würde ich mich riesigst freuen. Ich danke euch im Voraus sehr dafür! :-)

Soundtrack of my Life: Lied 19

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Das ultimative Herzschmerzlied Es war immer klar, für uns jedenfalls, unsere Freunde schüttelten nur ungläubig den Kopf - wenn wir drei Jahre zusammen sind, dann trennen wir uns! Es war klar, es war unmissverständlich, es war abgemacht. Am ersten Weihnachtstag des Jahres 1997 war unser Zusammenkommen, also am 25.12.2000 der letzte gemeinsame Tag als Paar. Wir wohnten zusammen, in Karlsruhe, Südweststadt, erste Beziehung, anderthalb Jahre hatten wir eine "Fern"-Beziehung, wenn man das so nennen kann, war ich doch jedes Wochenende "zuhause" in Kehl, um ihn zu sehen, und die gesamten Ferien. Anderthalb Jahre wohnten wir nun zusammen, als die Trennung vollzogen wurde. Trennung? Für mich war es klar, dass wir wieder zusammen kämen. Er nabelte sich jedoch ab. Da wir weiterhin zusammenwohnen wollten, mussten wir uns arrangieren, und das fiel mir schwerer als ihm. Und so ist dieses Herzschmerzlied eher so, dass Dido für ihn - mit seiner Stimme - singt, während ich das anhö...

Ruf mich bei deinem Namen

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Manchmal wird man von einem Buch mit voller Wucht getroffen, man denkt: Oh Mann, wie konnte dieser Autor oder diese Autorin Gefühle mit solch einer Intensität und Authentizität beschreiben?! Man fühlt sich in Bezug auf seine eigenen Sprachfähigkeiten absolut unterbemittelt. Man beginnt sich aber auch zu fragen, ob man vielleicht weniger Tiefe in seinen Gefühlen besitzt als andere Menschen, als Figuren in einem Roman. So ein Buch ist das! Möge dieser Sommer niemals enden… denkt sich die siebzehnjährige Hauptperson Elio. Völlig überraschend trifft ihn die erste große Liebe, die nicht eine Frau ist, sondern der Amerikaner Oliver, der sich für wenige Monate bei Elios Familie eingenistet hat, um an der schönen italienischen Riviera an seinen Studien zu arbeiten. In diesem Sommer schwanken die beiden zwischen Verlangen und Verzweiflung hin und her. Sie suchen nach der absoluten Erfüllung, die ihnen leider nur für sehr kurze Zeit gewährt wird. Wer in „Ruf mich bei deinem Namen“ einen g...

Seifenoper Reloaded -2-

... Setzen wir den Reigen dieser Sex-Clique (und jeder weiß jetzt, warum sie so heißt) mit Steffen fort, der sich zum Ziel machte, mit fl0s Freunden der Reihe nach zu schlafen, nennen können wir da zum Beispiel Axel oder auch Lukas, probierte es bei Manoel, doch irgendwann verliebte er sich in einen Jungen, der nicht zu dieser Clique gehörte, überhaupt nicht zur Szene, und zwar ein Zivildienst-Kollege aus dem Nebenhaus, genannt Marbod, der später jedoch von Georgios becirct wurde, ihm erlag, und nun versuchen die beiden eine „gute“ Beziehung zu führen. Wolfgang, den jungen Österreicher hatte ich vollkommen vergessen: ja, der hatte etwas mit Steffen, auch mit Manoel, fl0 wollte, naja, es ging auch bis zu einem gewissen Punkt, W. verliebte sich in Sebastian, hatte auch einen One-Night-Stand mit ihm, obwohl ihn Georgios oft genug vor diesem Flugbegleiter gewarnt hatte, war dann natürlich sehr enttäuscht, weil er sich etwas anderes erhofft hatte, dieser süße Naivling, der sich so gut mit d...

Am Baggersee...

Aleks hörte mit dem Volleyballspielen auf und rannte ins Wasser. Jonas drehte sich in die andere Richtung, um ihn weiter beobachten zu können, wieder fiel es keinem auf. Geschickt angestellt. Jens und Andreas redeten miteinander, Jonas kriegte nichts davon mit. Macht nichts. „Jonas, du sagst ja heute gar nichts. Was ist los? Du redest doch sonst so viel?“, fragte ihn Jens. „Weiß nicht, hab meinen ruhigen Tag heute.“ Nach einiger Zeit ging Aleks aus dem Wasser. Jonas sagte: „Ich gehe mal wieder zurück zu Sascha und Daniel, die sind schon seit zehn Minuten aus dem Wasser heraus. Bis nachher.“ Auf dem Weg zurück traf er Nadine und Stefanie. „Hallo Jonas!“- „Hallo Nadine und Steffi!“ Er setzte sich zu ihnen. „Ach, habe ich euch eigentlich erzählt, daß ich am Sonntag mit der Ines im Rick´s war? “ Ines war die Erzfeindin von Nadine, die sich sehr darüber aufregte. „Spinnst du, mit der Schlampe ins Rick´s zu gehen? Die ist voll falsch.“- „Naja, ich finde sie nett und süß“, erwiderte Jonas. St...

Wasserglas - Eine Art Fortsetzung von Pimmel zeigen

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Auf dem Tisch lag diese selbst gebrannte CD. „Waterglass tracks“ nannte er sie. Er hatte sich – wie immer – viel Mühe mit dem Design gemacht. Hatte sich lange Tage überlegt, welche Lieder in welcher Reihenfolge er aufnehmen könnte. Es sollten Stücke für jede Stimmung dabei sein. Melancholische, fröhliche, traurige, aggressive, romantische. Sollten von Gruppen sein, die Sebastian mochte, aber auch welche von Bands, die er noch kennen lernen musste. Auf dem Tisch lag sie, bis der Angebetete endlich eintraf. Wir hatten Streit. Wir standen an der Haltestelle, warteten auf die 2. Ich wollte wissen: „Müssen wir am Mittwoch unbedingt ins ... ?“ Er sah mich perplex an. „Wir?“, fragte er irritiert nach. „Sebastian, Florian, du und ich.“ „Du warst da nicht eingeplant, wir drei haben es ausgemacht, uns am Mittwoch zu besaufen. Du bist da nicht dabei.“ Ich wendete mich beleidigt ab. Ich war enttäuscht, und wie immer in solchen Situationen, brannte eine Sicherung in meinem Kopf durch. Ich sc...

Tanzträume...

Die grandiose Tänzerin und fabelhafte Choreografin Pina Bausch verstarb am 30. Juni 2009 unerwartet. Eine große Künstlerin ist damit von uns gegangen. Tagelang waren die Feuilletons der wichtigsten Zeitungen gefüllt mit biografischen Artikeln und großen Lobeshymnen auf ihr künstlerisches Werk. Mit TANZTRÄUME – JUGENDLICHE TANZEN KONTAKTHOF VON PINA BAUSCH können wir nun ab dem 18. März im Kino ihr Vermächtnis bestaunen. Wieso Vermächtnis? Das Stück KONTAKTHOF wurde bereits 1978 in Wuppertal uraufgeführt. „Kontakthof ist ein Ort, an dem man sich trifft, um Kontakt zu suchen. Sich zeigen, sich verwehren. Mit Ängsten. Mit Sehnsüchten. Enttäuschungen, Verzweiflungen. Erste Erfahrungen. Erste Versuche. Zärtlichkeiten und was daraus entstehen kann.“ Das sagte die Künstlerin selbst über das Stück, das sie 1999 noch einmal aufführte. Diesmal als Projekt mit einer ganz besonderen Gruppe von Menschen: Mit Tanzamateuren im Seniorenalter. Es hieß dann KONTAKTHOF. MIT DAMEN UND HERREN ÜBER ´65. Es ...