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Der Dieb in dir - die diebische Anekdote

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Nun, in mir ruht nicht sehr viel kriminelles Potenzial, also wirklich nicht, ich verpasse ja sogar meine Züge, weil ich unbedingt ein Ticket für die U-Bahn kaufen muss (für drei Stationen!), und ich kriege sofort schlechtes Gewissen, wenn ich die Regeln nicht einhalte.  Aber ein kleiner Revoluzzer steckt in mir drin, und der bricht manchmal voller Ungeduld aus. Wie zum Beispiel, als ich in München in einem Starbucks in der Nähe des Stacchus war. Selten habe ich Lust auf Kaffee, und wenn, dann mit viel Kokolores und süß und so, also Starbucks ist dafür perfekt, wenn er nicht so kapitalistisch und teuer wäre... Nun, man stelle sich vor: eine Million Touristen wollen gleichzeitig Kaffee holen, verschiedene Schlangen, ich bestelle bei der einen Person, die andere Person schaut verwirrt, ich bezahle nicht, weil ich nicht weiß wieviel und wem, plötzlich schreit ein anderer mit leicht amerikanischem Akzent "Caramel Macchiato" (yeah, käremäl mäggiäiddou) und kein anderer Gast schre...

Mehr vom ABK

Tja, Ostern war ich zuhause, also zuhause im Sinne von bei Muttern und Family zuhause. Alles schön, alles gut! Vor allem weil der schönste Mann der Welt sich pudelwohl gefühlt hat. Und jeden Bauerntrampel-Blödsinn mitgemacht hat. Inklusive "Palmenparty" in Rheinbischofsheim, oder BISCHE wie die Einheimischen sagen. Da war alles geboten: Badisch genau abgezählte und abgefüllte Cocktails mit sparfüchsig wenig Alkohol drin, schlechte Partymusik (ANDREA BERG!), Paartanz und noch mehr Kracher dieser Art. Was ich ihm allerdings vorenthielt: die Bekanntschaft mit dem ABK zu machen. Da gab es nur ein geheimes Treffen, während der schönste Mann der Welt schlief. Denn der ABK muss nach wie vor Inkognito bleiben. Leider blieb daher wenig Zeit zum Austausch und zum Abfragen der gegenwärtigen TOPs der jungen Revoluzzer! Nun, das erste Thema lag ja quasi auf der Hand: OSTERN und der ganze Konsumscheiß darum herum. Wir zählen mal zusammen: WEIHNACHTEN, GEBURTSTAG, OSTERN - gibt es für alle ...

Pimmel zeigen

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Meine Mutter glaubt, dass ich verrückt bin. Verrückt. Ich weiß gar nicht, wie sie darauf kommt! Doch! Ich weiß es! Sie findet nicht gerade normal, dass ich.... ...mit sechs eine ihrer Freundinnen auf den Mund küsste, als diese gerade ihre Kaffeetasse auf den Tisch gesetzt hatte. Meine Erzeugerin war zunächst perplex, entschuldigte sich dann tausend Mal für mein Verhalten, die Geküsste lachte und nahm mich in ihre Arme, allerdings entriss mich meine Alte daraus und brachte mich in mein Zimmer, während ich meiner Angebeteten einen Heiratsantrag zuschrie. Seitdem durfte ich an keinem der Kaffeekränzchen meiner Mutter teilnehmen. ...mit sieben jedem erzählte, dass ich nur noch ein halbes Jahr zu leben hätte, weil ich an einer unheilbaren Krankheit litte. Und mit jedem meine ich wirklich jeden. Wenn wir durch die Stadt bummelten, redete ich wildfremde Leute an, denen ich mein angebliches Todesschicksal aufzwang; meine Mutter schämte sich so sehr für mich, dass sie diese Ausflüge mit mir ...

Ein Feedback - die Antwort des ABK auf den Post

Ihr könnt euch noch an den Post erinnern, den ich dem Alternativen Block Kehl ausgedruckt und geschickt habe. Sehr rasch kam daraufhin eine Antwort: "Lieber Schmerzwach, wie du dich in deinem so genannten Blog nennst! Vielen Dank für das Ausdrucken deines Posts. Er hat mich sehr nachdenklich gemacht. Es versteht sich von selbst, dass wir die Ironie deiner Worte häufig mitkriegen. Natürlich kennen wir das auch schon von den Gesprächen mit dir. Ja, es ist wahr, wir nutzen die Macht des Internets nicht aus. Das Gute ist, dass wir deswegen auch nicht die Gegenteile erfahren. Aber genauso wenig diese ganzen Vorteile, die von den Rechten schamlos genutzt werden. Immer schon wurden neue Mittel als erstes von diesen feigen Opportunisten missbraucht. Das ist so, wird immer so bleiben! Wir sehen uns als eine ganze andere Generation von Weltverbesserern, wir sind eher in der Tradition der Boheme oder der russischen Intelligenzija der Vergangenheit zu verorten. Es ist antiquiert und der weita...