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Und wie geht es...

... jetzt weiter mit Marianna und Falk? Was arbeitet Marianna? An welcher Krankheit leidet sie? Wird sie Falk wiedersehen? Was sagt ihr dazu? Jajaja, ich weiß, dieser Schmerzwach versucht es immer wieder, seine Leserinnen und Leser zu aktivieren. Aber so richtig scheint er es nicht zu schaffen. Warum nur? Ach, ich probiere es doch unverzagt. Einfach weil ich experimentierfreudig bin und das alles so einen Spaß macht... Und morgen geht es auf die Buchmesse nach Leipzig... Wen von euch Bibliophilen sehe ich denn da?

Der Falk...

...Das Läuten der Türglocke riss ihn aus seinen Träumen. Oh nein, dachte er sich, ich habe meinen Termin völlig vergessen; allerdings ist das, wenn man seine Praxis in der eigenen Wohnung hat, nicht ganz so fatal. Er stolperte zur Tür und betätigte den Summer, damit seine Klienten in das Haus treten konnten. Wer war es noch einmal? Ach ja, er wusste es wieder: Ein kleiner drolliger Junge und seine Mutter, die auf ihn einen weit problematischeren Eindruck machte als der Kleine. „Kommen Sie doch herein!“ forderte er die beiden auf. Er öffnete die Tür zum so genannten Behandlungszimmer und hieß sie, sich zu setzen. „Machen Sie es sich bequem! Fabio, du kannst dich hinsetzen, wohin du möchtest!“ Falk hatte darauf geachtet, dass es möglichst viele verschiedene Sitzmöglichkeiten in diesem Raum gab. Im Grunde genommen waren in diesem Raum nur Sitzmöbel zu finden, Sitzsäcke, Drehstühle, Sessel, ein Schaukelstuhl, eine Recamiere und ein kleiner Tisch, auf dem Bücher und Zeitschriften auslagen. ...

Marianna erschrak...

... Marianna erschrak, als sie feststellte, dass sie jemand beobachtete. Wie lange er wohl schon da saß, ohne dass sie ihn bemerkt hatte? Sie hatte nichts gespürt, überhaupt nichts. Wie sollte sie nun reagieren? Es war merkwürdig, sie war nicht außer sich, wie sie es in so einem Moment sein sollte: er hatte ihre Privatsphäre missachtet, sie aus ihren Träumen geholt, aus ihrer Ruhe, aus einer Geborgenheit und Sicherheit, die sie sonst nie verspürte. Und doch konnte sie ihm nicht böse sein, wie er sie nun mit seinen braunen Augen fixierte, ohne etwas zu sagen. „Wie heißt du?“ fragte sie ihn unvermittelt und Falk erschrak nun seinerseits. „Du bist krank“, platzte es aus ihm heraus. „Hast du etwas Schlimmes?“ wollte er wissen. Marianna wusste nicht, wie sie darauf antworten sollte. Sie schwieg. Wieso diese Frage? Kannte er sie? Wollte er sich über sie lustig machen? Was sollte das alles? Sieht man mir das an? Ich saß doch einfach nur da, verträumt, abwesend, ruhig. Was will er von mir? Si...