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Posts mit dem Label "über das Schreiben" werden angezeigt.

Warum ich schreibe - Guido Rohm

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Notizen zum Thema Als ich klein war, lebte wir in bitterer Armut. Ich fragte mich oft, warum es keine süße war. Süße Armut hätte uns wenigstens geschmeckt. Wir wären ihr vermutlich treu geblieben, denn wer will schon süße Armut hängenlassen, vor allem, wenn er ein Junge ist. Aber sie war nun einmal bitter. Und so verzogen wir, meine zehn Brüder und ich, oft das Gesicht, wenn uns Mama zwang, in die Armut zu beißen. Das wäre immer noch besser, als ins Gras zu beißen, sagte sie. Ins Gras bissen eine Menge Leute. Wir sahen sie, wenn uns Mama in den Kindergarten brachte, in dem ich aufwuchs. (Kindergärten, die sind ein ganz eigenes Thema. Dieses ständige Gießen und Düngen, man wird umgetopft, steht in der Sonne, im Schatten, und das einzig, damit man wächst, wächst, wächst, als gäbe es sonst kein anderes Ziel im Leben.) Ich erzähle das, damit sie einen Einblick in mein Leben bekommen, in die Art und Weise, in der ich erzogen wurde. All diese Dinge spielen eine Rolle, w...

Kitchen Stories SEVEN

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In Kitchen Stories SIX  konnte man es bereits sehen: da saß ich nicht in der Küche und mein alter Laptop hat auch ausgedient: die fiftynine ist voll im MAC-Fieber, nun gehöre auch ich zur "gruseligen" APPLE-Familie. Aber dies soll nicht das Thema dieses Postings werden! Sondern.... Die Beschäftigung mit der Frage "Warum schreibe ich?" bzw. "Für wen schreibe ich? Warum sollen die Menschen meine Texte lesen?". Ich möchte es kurz einmal anders angehen als sonst. In Über Universen hatte ich mich ja schon mit der Thematik befasst... Diesmal gehe ich den esoterischen Weg: Krishnamurti sagte, dass Selbstverwirklichung eine Fluchtmöglichkeit für die Menschen darstelle, Selbstwirklichkeit sei nichts anderes als die Reaktion auf die Außenwelt, sie ist "nichts als das Bemühen, der Reaktion auf diese Außenwelt Ausdruck zu geben - Selbstverwirklichung durch die Kunst, die Wissenschaft, durch verschiedene Formen des Handelns." Dabei meint er nicht, dass Ku...

Ich müsste mal was schreiben

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Ein weiterer Gastbeitrag meines Freundes Carsten vom stancer-blog , der sich gerade genauso wie ich mit der Frage nach dem Warum des Schreibens und dem Wer liest das Ganze beschäftigt. Ich möchte insbesondere auf diesen Post hier  http://stancerblog.blog.de/2011/02/14/montagserkenntnis-hobbyschreibers-10593597/ hinweisen, der unter anderem mir gewidmet ist. Im Posting-Tausch antwortet er quasi auf meinen Posting Kitchen Stories SIX  (wenn auch im Voraus ;-)). Viel Spaß damit! Vor einiger Zeit ließ ich mich hier über meine Freude am Schreiben auf der einen und über meine saumäßige Schreibdisziplin auf der anderen Seite aus. Was hat sich seitdem geändert? Nichts. Jedenfalls nichts in Richtung einer erkennbaren Verbesserung. Obwohl, ich schreibe seit einigen Monaten sehr regelmäßig und relativ viel: kurze Texte, nicht länger als 140 Zeichen, die sogar eine gewisse Leserschaft finden und von dieser zuweilen mit einem gelben Sternchen bedacht werden, Sie wissen was ich meine. ...

Kitchen stories FOUR (Das bin doch ICH)