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Posts mit dem Label "Literaturrezension" werden angezeigt.

Bloggerinnen und Blogger gesucht!

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Immer mehr Bücher werden veröffentlicht, immer mehr Autorinnen und Autoren buhlen um die Gunst der Leserinnen und Leser - und natürlich der Rezensentinnen und Rezensenten. Wir versuchen Aufmerksamkeit zu erheischen, wo immer wir können. Nicht, weil wir aufmerksamkeitsgeil sind, sondern weil wir natürlich den Wunsch haben, dass unsere Bücher von möglichst vielen Menschen gelesen werden. Dafür schreiben wir, dafür setzen wir uns stundenlang, tagelang, monatelang, ja, jahrelang hin, schreiben uns die Finger wund, machen Nächte durch, dafür ackern wir bis wir kurz vor dem Burnout stehen... - nein, nein, ich will nicht jammern! Wir haben es uns so ausgesucht. Wir wollen das! Es ist unsere Leidenschaft! Bücher! Und diese Leidenschaft eint uns mit den Literatur-Bloggerinnen und -Bloggern!  Wer eine Mobi- oder Epub-Datei von mir haben möchte, um die beiden Werke hier zu rezensieren, möge sich gerne bei mir unter: jannis.plastargias@googlemail.com melden. Es wird ein vielleicht zu kurzes ...

Der Kanal von Lee Rourke

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Langeweile zu haben oder gar ein Langweiler zu sein war sehr lange Zeit verpönt, es haftete an allen Menschen ein Makel, die mit Langeweile zu tun hatten. Bereits Kindern wird eingetrichtert, dass sie niemals Langeweile haben sollten, immer beschäftigt sein, immer etwas tun. Das Nichtstun, dass still sitzen und an gar nichts denken wird nur Greisinnen und Greisen zugestanden - und wenn diese agil sind, nicht einmal denen... Man musste das nicht großartig reflektieren. Doch in der gegenwärtigen Kultur bekommt die Langeweile plötzlich einen neuen Platz, sie ist en Vogue. In der Novemberausgabe des Merkur erschien ein Essay zum Thema Langeweile, der Popjournalist Simon Reynolds schrieb in seinem Buch "Retromania" darüber und auch Philipp Wüschner machte sich in "Die Entdeckung der Langeweile - Über eine subversive Laune der Philosophie" darüber Gedanken. In der taz-Ausgabe vom 13.12.2011 schrieb Aram Lintzel über dieses Kultur-Phänomen und nannte noch weitere Beispie...

Murakamis Mahnung

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Der heutige Gastbeitrag, über den ich mich riesig freue, weil ich Haruki Murakami sehr sehr schätze, stammt von Silke Wodniok, einer ganz lieben Kollegin aus der Textwerkstatt Darmstadt (Leitung Kurt Drawert). Silke Wodniok ist 1980 in Darmstadt geboren. Nach dem Studium der Sprachwissenschaft in Mainz, schreibt sie regelmäßige Beiträge für Tageszeitungen und hat eine eigene Sendung „Bücherwurm“ bei Radio Darmstadt. Bisher veröffentlichte sie eine Kurzgeschichte in der Anthologie Niemandsland im Literareon Verlag. Murakamis Mahnung Aomame steht mit dem Taxi im Stau. Sie kommt zu ihrem Termin zu spät, als der Taxifahrer ihr rät, einfach auszusteigen und eine geheime Treppe zu nehmen, verändert das ihr komplettes Leben. Im Laufe der Tage entdeckt sie am Himmel einen zweiten Mond, der etwas kleiner, grün und im Schatten des anderen steht. Zur gleichen Zeit bekommt Tengo, der Mathematiklehrer, der selbst gerne schreibt, von einem Lektor ein attraktives Angebot unterbreitet, das er ...