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„Médée“ von Marc-Antoine Charpentier

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op-online.de entnommen Also, hier spricht der Opern-Experte nochmals. ;-) Die Opern-Saison begann mit "Medea" in einer Version von Aribert Reimann und endet mit „Médée“ von Marc-Antoine Charpentier. Gleicher Stoff, aber ganz unter schiedliche Herangehensweisen - und der schönste Mann der Welt und der größte Opernkritiker der Welt (hahahahaha) waren bei beiden mit dabei. Beim letzten Mal über Oper posten, nämlich eben über die Medea  hatte ich ja einen regen Email-Verkehr mit einem der Opernsänger hinterher, es war nett - und ich habe meinen Text geändert, denn ich möchte niemanden unverdientermaßen hier in diesem Blog in die Pfanne hauen. So bin ich nicht. Auf jeden Fall fand ich damals das Bühnenbild ganz toll, die Atmosphäre ebenso, aber mit den Koloraturen konnte ich überhaupt nichts anfangen, mit dem ganzen Stil. Die barocke Version von Charpentier hat mir dafür sehr viel besser gefallen, ihr konnte ich folgen. Wundervoll, was Regisseur David Hermann und Ausstatter Ch...

Oper: Medea in Frankfurt

Nun ja, da habe ich mir ja ganz etwas Tolles ausgedacht, mit dem schönsten Mann der Welt in die Oper zu gehen, in die Oper, ich, wo doch jeder weiß, dass ich echt ein Problem mit Opern habe, im Grunde genommen mit allem, in dem Geschichten gesungen werden, noch schlimmer finde ich Musicals und Musical-Filme, ich meine, wieso müssen die denn alles singen? Reden ist doch viel schöner, naja, man merkt schon, ich bin kein Freund der Oper, kein Freund der Hochkultur. ;-) Für mich muss alles leicht verdaulich sein. Hahaha. Nein, im Ernst. Die Medea schön und gut, schließlich wurde ich über das Buch von Christa Wolf: "Medea.Stimmen" geprüft, ich kenne also die Geschichte, finde sie auch spannend, und überhaupt: ich liebe die griechischen Sagen und die klassischen Dramen, aber gesungen? Und da kommt Aribert Reimann ins Spiel, der den Text von Grillparzer zu dieser Oper geformt hat. Schräge Musik scheint sein Metier zu sein, nicht nur diese ständigen qietschenden Streich-Instrumente, ...