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Pacaveli´s Gedanken-Blog: Das Leben ist kein Ponyhof...?

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Das Leben ist kein Ponyhof...? Das Leben, ist es kein Ponyhof
 die Tiere scheinen etwas doof
 etwas zu fett, sind etwas klein 
hier wie dort, trittst du nur ein Nimmst einfach deinen Sitz ein 
lässt dich führen, so ist es fein
 geht langsam, immer im Kreis 
der Reiter, der sich sicher weiß Jeder wirkt wie ein Rädchen
 Elternjungenundauchmädchen 
wird so lange einfach gedreht 
bis alles schließlich still steht Sanfte Schläge, so geht es weiter 
für den Reiter, der immer heiter 
langsam dreht sich im Trotte
 hier lockt Geld, dort die Karotte Kreislauf schläfert langsam ein
 musst nur lange genug Teil sein 
macht er dich zum Rädchen, klein
 lässt dich führen, so ist es fein So steckt man in den Kopf uns Stroh 
die im Kreise einschlafen sowieso
 ist nie wieder zu verlassen gemacht
 werden dumm, haben nie selber gedacht Die letzten, die macht man fett 
der Kreis, erscheint so gar nett 
bis man so sehr nach Futter giert 
den Willen auch im Kreis ver...

Pacaveli´s Gedanken-Blog: Da liegt er nun

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Nun liegt er da,  auf seinen Knien
 nach unten gebeugt,  sein Bild in der Pfütze
 „komm nur mit, brauchst nicht zu flieh´n!“ 
Zerren, ziehen. An den Armen, die er bräuchte zur Stütze Nun liegt er da, am kalten Asphalt
 nach unten gebeugt, sein Bild in der Pfütze
 „selber Schuld, halt heißt halt!“
 Zerren, ziehen. Leblos, zu gar nichts mehr nütze Nun liegt er da, äußerlich kalt, innerlich leer
 nach unten gebeugt, sieht sein Bild in der Pfütze
 „soll das so bleiben? Los, hoch, hinterher!“
 Rappelt sich auf. Bricht zusammen.  Arme verrenkt, hat keine Stütze. Nun liegt er da, einige lachen,  wenige weinen, andere gähnen 
nach unten gebeugt, das Gesicht in der Pfütze 
„seht ihn euch an, wie arm, ertrunken an Tränen!“
 Verrenkte Arme. Verschenkte Zeit. Ohne Hoffnung. Die ihn einst schützte.

Pacavelli´s Gedanken Blog: Amphetaminrausch

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Amphetaminrausch Erste Nacht wach, gutes Gefühl, laut, von innen der Krach, folgt schon Tag zwei, immer ein Gedanke, besser schlafen, Nacht ist vorbei, bis Tag drei, mit´m Schlaf ist´s vorbei, keine Kohle, mehr Stoff, egal, wenn ich was leih, reicht bis Tag vier, wie lang bin ich wach? Wo bin ich bloß hier? Fragen, bis Tag fünf hat begonnen, schlechte Laune, alles Gute am Rausch, weg, wie zerronnen, und schon ist´s der sechste Tag, brauche mehr Stoff. Schlafen? Was, wenn ich aufstehen mag? Gekauft. Vernichtet. Tag sieben, höre die Frage. Vergesse sie. Welche Antwort? Hängen geblieben? Wieder wird´s hell, Licht für Tag acht, mehr Stoff. Einmal angefangen, jetzt wird auch weitergemacht, mehr, immer mehr, ist schon Tag neun, kaputt, kein Geld, mehr Stoff würd mich freuen, nachgedacht, wahr gemacht, Tag zehn, völlig verkracht, Körper kann winseln, muss gehen, bis das Herz Mucken macht, genau zu Tag elf, Mitternacht, Herzinfarkt, will mehr Stoff. Der Teufel lacht. Eins im Sinn. Fast umge...

Pacavelli´s Gedanken: Flammende Lieder?

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Flammende Lieder? Zu recht wenn man fordert. Flammende Lieder doch sprechen sich feurig. Schmecken nach oft bieder diese Ausdrücke. Man hört sie wieder und wieder man will entflammen. Brennt´s dann einfach nieder Denn verlangen sie doch nach Leidenschaft des bloßen Wortes purer, mitreißender Kraft die selbst verleiten den Armen weil Stummen wohlklingende Melodie im Kopfe zu summen Die selbst den Tauben können beschwören Herz öffnen. Ohren spitzen. Einfach hinzuhören die jeden beschwören, einfach mit einzustimmen die jeden laden mitzusingen. Egal ihrer Stimmen Dieses zarte, doch unnachgiebige packen das nimmt dein Herz. Nicht einfach am Nacken Melodie die man leise, vielleicht winselnd gar hört die Hoffnungen weckt, dass sie dich ewig betört Ihr braucht sie oft laut. Mit bedrohender Kraft drängt man sie auf. Ohne ihre Leidenschaft ohne zu klingen. Hört man Reden oft schwingen für flammendes Lied? Hört auf euch selbst zu besingen.

Pacavelli´s Gedanken: Gegen die Reste der Welt

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Pacavelli´s Gedanken ist eine neue Reihe auf diesem Blog, in der der fabelhafte Sebastian Deya, den ihr aus meinem Posting-Tausch kennt -  er startete die Aktion mit dem wunderbar tiefsinnigen Gedicht: Unter grauem Beton  - jede Woche eines seiner Gedichte präsentiert. Er bekommt auf meinem Blog seinen eigenen Tag, den Sonntag - den Tag der Sonne und des Besinnens - beginnend mit heute. Warum? Weil er einfach wunderbare Gedichte schreibt, weil er mit seiner Sprache Menschen bewegt, weil er Impulse geben, ja, weil er die Welt verändern kann mit seinen Worten. Ich möchte immer dabei sein, wenn er die Welt verändert  (und er tut es definitiv!) - und ich hoffe, dass möglichst viele meiner Leser_innen nun auch daran Anteil nehmen. Am nächsten Sonntag wird Basti eine kleine Biografie vorlegen, hat er mir versprochen. Vielleicht erklärt er dann auch, warum er mit dem Dichten begonnen hat - obwohl er das gar nicht mehr müsste, wenn man sein erstes Werk aufmerksam liest.  Do...