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Posts mit dem Label "Liebesgeschichte" werden angezeigt.

NANCY PANCY HAIRY MARY - Crowdfunding

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NANCY PANCY HAIRY MARY ist eine Liebesgeschichte von zwei GAY SERIEN KILLER, die homophobe Menschen umbringen. Hier den  TRAILER  anschauen.  Warum schwule Serien-Killer? In diesem deutsch-australischen Serien-Killer-Film geht es um die Frage, was ist stärker: Hass oder Liebe? Wir alle kennen Nachrichten-Berichte über Hasskriminalität gegen Schwule & Lesben. Doch wie sind die Reaktionen bei Hasskriminalität gegen Heterosexuelle – also bei Verbrechen aus Hass gegen Homophobie? Wir brauchen Deine Unterstützung! CROWDFUNDING heißt viele geben einen kleinen Teil. Der Berlinale-Film IRON SKY wurde so mit mehreren Millionen finanziert. Außerdem bekommen wir so schon im Vorfeld FANS für das Projekt. Das SPENDEN ist wie ZOCKEN in VEGAS? Teaser Trailer  Regisseur Christoph Scheermann am Set Denn die Spenden werden erst dann von der Kreditkarte abgebucht, wenn wir unser Ziel erreicht haben – sozusagen eine Garantie, dass mit dem Geld wirklich ein ...

Darkroom Diaries - 7-

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Jott A. und Armin also. In Frankfurt. Ein ganzes Wochenende lang. Wie mag diese Amour fou, wie man sie durchaus angesichts des Kennenlernens im Darkroom nennen könnte, wohl weitergehen? Ist eine Liebe tragfähig, die im Darkroom begonnen und in einem Bett in Kreuzberg weitergeführt wurde? Fragen über Fragen. Auch Armin möchte so vieles wissen! Wirst du mir Frankfurt zeigen? fragt er, und ich meine nicht die Darkrooms hier. Wirst du mich deinen Freunden vorstellen? Wirst du mit mir essen gehen? Wirst du mich in Berlin besuchen kommen am nächsten Wochenende?  Jott A. ist ganz mulmig zumute, als ihn Armin anblickt, er hatte bisher nur Affären, die Darkrooms, Pornokinos und Cruising Parks waren seine Welt, für eine Beziehung schien er nicht gemacht. Und dann kommt ein solcher Mensch, der ihn auf die "herkömmliche" Art kennenlernte, im Darkroom, der Heimat Jott A.´s, und möchte etwas "Herkömmliches". Doch diese beiden "Herkömmliche" passen nicht zusammen. Irg...

Liebesgeschichte in 11 Liedern - Teil 11

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Lied 11: Turin Brakes – Fishing for a Dream Ich schleppte mich durch den Tag, arbeitete nicht, müsste mich aber um viele Dinge kümmern. Ich musste mich krankschreiben lassen, sonst würde ich zu all dem nicht kommen. Ich vermisste das ziellose Umherziehen mit den beiden Brasilianern. Vermisste das megalomane Madrid, vermisste die vertraulichen Gespräche mit Tom. Malte mir Szenarien aus, wie ich für längere Zeit nach Madrid kommen könnte, suchte mir Flüge bei Opodo aus, nach Madrid, nach Brasilia… Stellte mir vor, wie ich im Lotto gewinne. Meinen Job kündigen, nach Madrid aufbrechen, nicht bei Tom wohnen, sondern in einem schönen Hotel im Zentrum. Und dann mit João nach Brasilia reisen. Ich nahm das Mobiltelefon in die Hand. Hola Tom. Wo bist du? Du wirst es nicht glauben, ich bin gerade mit Luc in der Stadt rumgelaufen und da saßen João und Arturo auf einer Bank, Luc konnte gar nicht glauben, dass es Zufall war, er meinte, ich hätte mich sicher verabredet mit ihnen. Habe ich aber nicht...

Liebesgeschichte in 11 Liedern - Teil 9 -

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Lied 9: Golec uOrkiestra – Crazy is my life Ein letztes Mal mit der Metro fahren. Am liebsten wollte ich weinen. An den Flughafen kommen. Dort war ich genervt, ich brauchte Ewigkeiten bis ich den richtigen Schalter fand. Nach zwanzig Minuten rief ich Tom an. Er ging nicht dran. Plötzlich stand er vor mir und lief auf mich zu. Wo ist der verdammte Germanwings- Schalter? fragte ich. Schau nach rechts, erwiderte er. Okay. Es war zehn nach sechs. Ich checkte mich ein. Die Jungs sollten um sechs hier sein. Tom und ich warteten.  Wir können sie sowieso nicht erreichen, sie haben kein Mobiltelefon. Wir kauften uns etwas zum Trinken, Tom ging eine rauchen. Wir setzten uns. Toms Mobiltelefon klingelte. Arturo: wir finden euch nicht. Ich war glücklich. Sie hatten es versucht. Sie waren hier. Um viertel vor sieben trafen sie auf uns. Ich hatte noch zehn Minuten, dann musste ich durch die Kontrolle. Ich werde im Flugzeug weinen. You are so crazy. Ich möchte nicht weg, nicht weg, nicht weg. I...

Liebesgeschichte in 11 Liedern - Teil 8 -

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Lied 8: Salome de Bahia – Outro lugar Ich stand morgens auf. Traurig. Deprimiert sogar. Mein letzter Tag. Ich wollte nicht weg. Ich wollte hier bleiben. In Atoche an den Bahnhof gehen, um in den „Tropen“ zu sitzen, in den Retiropark, um Boot zu fahren, shoppen, in Chueca tanzen gehen. Arm in Arm mit João durch die Straßen ziehen. Doch ich hatte ein mulmiges Gefühl. Würde ich sie treffen heute? Würde er anrufen? Ich nahm mir vor, mich fertig zu machen und erst einmal meine Besorgungen zu erledigen. Er wollte um zwölf anrufen. Es war eins. Shit. Ich hatte ihm die falsche Vorwahl gegeben. Ich rief Tom an: hey, Arturo hat doch deine richtige Nummer, oder? Wir haben João gestern die falsche Vorwahl gegeben. Ohje, sagte er, ob die das merken? Ich weiß nicht. Leite sie an mich weiter, falls sie sich bei dir melden. Leichte Panik machte sich breit. Ich ging in den Burger King, in dem wir tags zuvor gemeinsam waren. Ich musste etwas essen. Nicht mehr hungern. Beim Essen kam mir die Idee, den...

Liebesgeschichte in 11 Liedern - Teil 6 -

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Lied 6: Jovanotti – L´ ombelico del Mundo Wir saßen auf einer Bank in der Gran Via. Ein Mann lief vorbei. Rotzte auf die Straße. João sagte, he is a pig. What is pig called in german? Schwein. Que? Schwein. Okay. Schafein. Schwein! Jjjwein. What is pig called in portugues? Porko (Pochko). Pochko. What is in german: he is a pig. Er ist ein Schwein. Oh god! It´ so difficult! Germany is so difficult. Yeah. Ich lachte. Yeah? João lachte. Ea its ain Schawein. Buen, João. You laugh at me. No, I don´ t.  Wir schauten uns die Leute an, redeten dabei Portugiesisch, Englisch, Deutsch und natürlich Spanisch. Mit Arturo, dem Knutscher, redete ich zwischendurch Französisch. Ich fühlte mich so wohl mit ihnen. Ich kannte sie nicht, sprach nicht ihre Sprache, liebte diese aber doch. Wenn Arturo Portugiesisch sprach, hörte es sich so poetisch an, ich mochte das. Und João konnte alles sagen, mittlerweile versank ich in seinen braunen Augen, diesen braunen Augen. Ich schaute ihn immer wieder an, d...

Liebesgeschichte in 11 Liedern - Teil 4 -

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Lied 4: Soulstice – The Reason Es war merkwürdig, in Madrid zu sein. Ich machte ein Auf und Ab mit – so viele Gefühle. Schwankte zwischen Sich-Zurückgewiesen-Fühlen und Geborgenheit, zwischen Entspannt-Sein und Panik. Ich liebte Madrid, ich liebte die alten Gebäude, die vielen großen Parks, die vielen Menschen, die großen Straßen, die verrückte Metro, die teilweise so labyrinthartig war, ich liebte die Atmosphäre, ich liebte die andere Mentalität, den anderen Lebensrhythmus. Ein weiterer Tag, an dem Tom sich mir ganz widmen konnte. Ich wollte ihn genießen. Sobald ich loslassen konnte, keine Erwartungen an ihn hatte, konnten wir viel lachen, waren ein Dreamteam. Doch es war so schwer.  Jetzt sah ich ihn wieder vor mir, war ihm nahe. Und meine Gefühle schwappten über, meine Bedürfnisse, meine Lust, ihn zu berühren, Sex mit ihm zu haben. Ich hatte seit Monaten keinen Sex mehr gehabt, das letzte Mal mit ihm. Ich wusste gar nicht, ob ich es mit einem anderen machen könnte. Sobald ich ...

Liebesgeschichte in 11 Liedern - Teil 1 -

Schaue ich mir die Umfragewerte bisher an, dann liege ich nun mit dieser neuen Fortsetzungsgeschichte ganz richtig: a) es ist ein Reisebericht, b) es geht um schöne Männer und die Liebe (Homosexualität), c) Musik spielt eine große Rolle - was auch zum Soundtrack of my Life (der anderen aktuellen Reihe passt), d) ist es literarisch geschrieben und e) sind es eigentlich kleine aneinandergereihte Anekdoten aus einem Urlaub. Also viel Spaß mit der Liebesgeschichte in 11 Liedern! Man höre dazu: http://www.youtube.com/watch?v=9hZftgET4GI . Lied 1: I Am Kloot – Avenue of Hope Ich musste mich auf eine Bank setzen und weinen. Ich war durch den Retiro Park gelaufen, der riesengroß ist, alleine, saß am Wasser, schaute mir den Glaspalast an, in dem eine Ausstellung von Tobias Rehberger zu sehen war, allerdings nicht an diesem Tag, und plötzlich begann es tröpfchenweise zu regnen. Da ich mich nicht auskannte und nicht wusste, wie ich wieder zum Ausgang kommen könnte, lief ich einem Mann, der m...

SMS Lyrik

diese woche zeit für … was trinken gehen … ausstellung besuchen … schneespaziergang … sinnloses bahnfahren… mit mir? mit dir… jederzeit… überallhin… morgen mittag? im park mit unseren fußstapfen neugefallenen schnee einweihen… 16 uhr? 16 uhr passt gut… :-) werde vor dem eingang auf dich warten, dick eingemummelt in flauschigen schals, mit einer dickfelligen mütze… ich werde dich nicht warten lassen... möchte nicht einen eiszapfen daten ;-) und danach eine heiße schokolade für uns zwei… yummie der schnee rieselte auf uns herab, du hieltest mich ganz fest… dann haben wir uns geküsst... es war mein schönster kuss bisher… und wie es dann begann zu stürmen und wir fast weggeweht wurden, als wir uns küssten! der schönste kuss – und der aufregendste! :-) konnte die ganze nacht nicht schlafen, weil ich immer daran denken musste… heute abend kino in einem pärchensitz? möchtest du? deine nächste wache nacht könnten wir gemeinsam verbringen… unsere plattensammlungen durchhören und u...

Falk ist verliebt... in Marianna

...Als er sich auf seinen Drahtesel schwang, wurde es ihm immer mehr zu einer sicheren Erkenntnis, dass er nur wegen Marianna hier gewesen war, es hatte ihn etwas an diesen Ort getrieben, um für sie da zu sein, und das machte ihn fröhlich. Seinen Körper durchfluteten Glückshormone und er fühlte sich beseelt und kraftvoll. Allerdings auch gedankenvoll: Was war dieses Etwas? Schicksal? Gott? Er hatte Lust, in die Bibliothek zu fahren und mehr darüber zu erfahren. Schließlich: was gab es Schöneres als an einen Ort zu gehen, an dem es viele Bücher zu allen Themen gab, die die Menschheit interessierte. Auch deswegen mochte er Großstädte: üblicherweise gab es einfach mehr Möglichkeiten, Bücher auszuleihen, mehr Bibliotheken, größere Vielfalt, Spezialisierung. Er liebte es durch Bibliotheken zu streifen, viele verschiedene Bücher in die Hand zu nehmen, sich hineinzulesen, um zu entscheiden, welche Werke er mit nach Hause nehmen könnte, um sich die nächsten Tage oder gar Wochen damit zu vergnü...

Marianna und Falk...

...Sie löste sich abrupt von ihm, und ohne ihn anzuschauen, flüsterte sie: „Ich möchte jetzt nach Hause gehen.“ Wie ein kleines schüchternes Mädchen, dachte er sich. Sie sieht in diesem Moment so verletzlich aus. Noch verletzlicher als gerade eben, als sie so herzzerreißend schluchzte. Vor anderen weinen zu können ist eine Stärke, sagte er sich, genauso wie anderen offenen Blickes eine vielleicht für das Gegenüber ungeliebte Entscheidung kundzutun. Das erste kann sie, wieso aber nicht das zweite? Er schaute sie an und fragte: „Möchtest du mir nicht erzählen, was dich bedrückt?“ Doch sie stand rasch auf, und mit einer Geste, die besagen sollte: kein weiteres Wort mehr – die Hand abfällig nach unten schleudernd – zog sie von dannen. Weil er sie nicht verlieren wollte, lief er ihr schleunigst hinterher und rief dabei: „Falk heiße ich, Falk!“ Sie drehte sich nicht um, als sie ihm entgegnete: „Freut mich! Mein Name ist Marianna!“ Er schaffte es kaum noch hinterher, da sie sich sehr beeilte....