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Lavendelblues von Petra van Cronenburg

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Den Blog von P etra van Cronenburg lese ich ja regelmäßig, wirklich, ungelogen. Macht Spaß und ich bin immer neidisch, weil sie so viel Ahnung hat - hätte ich auch gerne. Aber das sind ein paar Jahre Erfahrung mehr - und ganz schön viel Klugheit. Einen literarischen Text hatte ich noch nie von ihr gelesen - und dann war da eine Gratis-Ebook-Aktion, von der sie immer im Blog erzählt hatte, und ich dachte: So, jetzt aber! Ich besorgte mir Lavendelblues und dachte zunächst: Na, das wirste wahrscheinlich niemals lesen! Ein "Frauenbuch"!  Alle reden von Krise, aber die Freundinnen Dahlia und Estelle wagen trotzdem zu träumen. Dabei sind die Widerstände groß: Dahlia will ihren geliebten, aber unrentablen Romantikladen retten. Und Jazzsängerin Estelle möchte endlich wieder mit Seele singen statt auf zweifelhaften Firmen-Events. Die beiden brauchen eine Auszeit. Als sie ihre Freundin Bruni in Südfrankreich überraschen, sind sie allerdings enttäuscht. Das Paradies, von dem ihne...

Eigentlich sollte ich dies hier...

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... nicht an solch exponierter Stelle kundtun, doch, nachdem ich schon die Punkte 22 und 23 in der Bücherliste auslasse (welches Buch in meinem Regal hat die wenigsten Seiten, welches die meisten - voll beknackt!), sollte ich wenigstens Punkt 24 abarbeiten: Ein Buch, von dem niemand gedacht hatte, dass du es gelesen hast. Hera Linds "Superweib". Ja, wieso nur? Wieso lese ich ein so genanntes "Frauenbuch"? Nun, zunächst möchte ich sagen, dass ich erstmal grundsätzlich finde, dass man Literatur am besten nicht in Frauen- und Männerliteratur einteilen sollte. Ein gutes Buch müssten beide Geschlechter gerne lesen. Aber ich denke schon, dass sich Frauen sehr viel eher von solcher Literatur angezogen fühlen als Männer. Doch um nicht ganz so unbedarft, so daherzureden, dachte ich, ich mache einmal einen Selbstversuch, und stellte selbst fest, wie doof so ein Buch von Hera Lind ist. Was heißt doof? Ich meine damit für mich nicht spannend oder interessant. Ich fühlte mich...