Im Namen des Kreuzes. Schwarz ermittelt von Peter Probst
In der Spiegel Online gibt es heute einen Artikel über den katholischen Missbrauchsbeauftragten Stephan Ackermann. Obwohl er angeblich eine „Null-Toleranz-Linie“ in dieser Funktion verfolgt, schont er in seinem Bistum Trier sieben als pädophil aufgefallene Pfarrer. Einer von ihnen soll sexuelle Beziehungen zu einem Schüler gehabt haben, zwei weitere sind wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt, sagen die Quellen von Spiegel Online. Die katholische Kirche scheint, so wird dies in dem Artikel angedeutet, eher daran interessiert zu sein, möglichst gut dazustehen. Der Schutz der Opfer und vor allem von potenziellen Opfern steht wohl nicht an oberster Stelle. Dabei ist die Gefahr, die von diesen Männern ausgeht, immens hoch. Mittlerweile sind einige Fälle von jahzehntelangem sexuellen und psychischen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in großen katholischen Institutionen bekannt geworden. Das Canisius Kolleg in Berlin oder die Odenwaldschule hier in Hessen sind...