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Liebe/r Kim. Briefroman

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Mein persönlichster Roman, inspiriert von der eigenen Krebserkrankung als Sechzehnjähriger und von der späteren Lektüre der "Leiden des jungen Werther", erscheint heute, am 12.9. - es macht mich glücklich! Und darum geht es: Ein Anruf reißt Kosmás aus dem beschaulichen Gleichgewicht seines Lebens. Bei seinem Neffen wurde Krebs diagnostiziert. Zwanzig Jahre ist es nun her, dass er selbst an einem Weichteilsarkom im Knie litt. Ist das nun Zufall? Erbliche Vorbelastung? Er muss nach Hause und seine Notizen suchen. Jahrelang hatte er vor, sie in den PC einzugeben und auszudrucken, doch alleine die Aussicht, das alles abtippen und noch einmal durchleben zu müssen, ließ seine Stimmung sinken. Könnten diese Seiten auch seinem Neffen helfen und ihm in seiner Bedrohung Beistand leisten? Einen Versuch ist es wert. Kosmás hat den Krebs damals überlebt, und ebenso die Chemotherapie und Bestrahlungen. Woher die Idee kam mit den Tumor zu sprechen, weiß er nicht mehr – damals hat e...

Vielleicht lieber morgen von Stephen Chbosky

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Auf diesen Film habe ich gewartet! Schon sehr lange. Und das Warten hat sich aber so etwas von gelohnt - auch das in der langen Sonntagmittags-Schlange im Metropolis. Schön, dass sich Familien miteinander verabreden, um sich einen Film gemeinsam anzuschauen. ;-) Ich war wirklich froh, dass in diesen Cine Star-Kinos so lang Werbung läuft...  Gebannt saß ich also da. Eines meiner Lieblingsbücher ever wird vom Autoren selbst verfilmt - Wahnsinn! Würde der Film nun alles zerstören? Würde ich traurig aus dem Kino gehen und sagen: Chbosky hat es vermasselt?  Nein!!! Ich saß in diesem Kinositz und weinte. Was ist da alles in mir vorgegangen, während ich da saß, wie viele Assoziationen hatte ich, wie viele schöne Momente der zweifachen Lektüre konnte ich vergegenwärtigen... Ich weinte, aber nicht weil ich traurig war, sondern melancholisch, ich weinte aber auch lachend, ich weinte, weil ich emotional tief berührt wurde, weil ich etwas spürte, weil mir Dinge klar wurden - und weil...