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Ausschnitt aus "Christoffer" von Thomas Reich

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Rückblickend redete er sich ein, dass er harmlos die Strecke hätte entlangfahren können, ohne Zwischenfälle. Ohne Aussetzer. Doch wie schon oft erwies sich die Gelegenheit als besonders günstig, buchstäblich unwiderstehlich. Er fuhr gerade durch eine kleine Ortschaft Richtung Bundesstraße, als er Melanie Deuner am Straßenrand sah. Nach Manier der Anhalterinnen streckte sie den Daumen raus. Der Zufall wollte es, dass auf ihrem Schild Nürnberg stand. Der Zufall konnte grausam sein. Christoffer der Kavalier. Er konnte die junge Frau nicht einfach so stehen lassen. Er setzte den Blinker & fuhr rechts ran. „Sie haben Glück, junge Frau, ich fahre auch nach Nürnberg. Springen sie rein.“ „Soll ich meine Reisetasche auf den Rücksitz legen?“ „Moment. Ich mach mal den Kofferraum auf.“ Christoffer verstaute ihre Tasche. Die Türen schlossen sich für sie wie ein Sargdeckel. „Ich heiße Melanie, und du?“ „Sascha.“ Im Radio sprach jemand vom Wetter. Es sollte schlechter werden. Möglich...

Plattenbaugefühle - ab 4.10. im Buchhandel erhältlich

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http://www.groessenwahn-verlag.de/linked/leseprobe%20plattenbaugef%FChle.pdf

Der 500. Post ist für alle die...

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... die gerne in diesem Blog schmökern. Und zwar jetzt seit genau anderthalb Jahren (seit dem 6.12.09), seit rund 57.000 Klicks und eben 499 Beiträgen, die so ganz unterschiedlicher Natur sind, wie ihr alle wisst, mal abgehoben, mal trashig, mal anspruchsvoll, mal trivial, mal moralisch, mal pornös. Ich möchte euch dafür belohnen, dass ihr so fleißig in meinem Blog lest, denn es berührt mich, macht mich stolz und glücklich, jede/r einzelne/r Leser_in freut mich. Also... Was wünscht ihr euch? Was müsst ihr tun?  1) Einen Kommentar schreiben, entweder hier oder - wenn anonymer gewünscht - über Facebook, in dem man kurz schreibt, seit wann man das Blog liest und warum. ( http://www.facebook.com/schmerzwach  - und wenn der- oder diejenige nicht verlinkt ist, kurz eine Freundesanfrage starten)  2. In diesem Kommentar angeben, was man gerne geschenkt bekommen möchte. a) Ein Buch, das eher queer ist, b) ein Buch, das heteronormativ ist oder c) ein Posting, das einem/r gewidmet...

Bücherliste - dieletzte...

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Die letzten zwei Punkte auf der Bücherliste sind: Warum zur Hölle wurde dieses Buch nicht verfilmt? Die Antwort lauert hier: http://schmerzwach.blogspot.com/2010/11/ein-buch-bei-dem-ich-nur-lachen-kann.html - wieso? Wenn ich die anderen Kandidaten, z.B. Benedict Wells oder Finn-Ole Heinrich (Bücher: http://www.diogenes.ch/leser/katalog/a-z/b/9783257240221/buch bzw. http://www.finnoleheinrich.de/gestern_war_auch_schon_ein_tag.php ) , mir wünschte, riskierte ich wieder so einen gewollt komische, aber nicht gelungene Umsetzung des Stoffs. Aber die Skandinavier können witzige, lakonische Filme drehen, daher: Verfilmt den Doppler von Erlend Loe !!! :-) Und als letzter Punkt auf der Liste, bevor ich ab morgen meine Liederliste "Soundtrack of my Life" beginne,  bleibt mir noch: Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast!  Diese Wahl fiel nicht zu schwer, denn in jüngeren Jahren, als ich noch in Karlsruhe mit A. zusammengewohnt habe, haben wir beide das Buch "Die Mitte ...

Tag 11 und 12 und so...

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An diesem Tage wäre nun Punkt 11 in der Bücherliste dran, aber nein, mir möchte kein einziges Buch einfallen, das ich mal geliebt geliebt habe, nun jedoch hasse. Nein, kein Roman von Günter Grass liebte ich jemals. ;-) Daher springen wir zu Punkt 12: Ein Buch, das dir jemand empfohlen hat. Hier wiederum gibt es so einige Werke, die ich nennen könnte. Ich entscheide mich für Folgendes: Drei Minuten mit der Wirklichkeit vom Wolfram Fleischhauer. Man höre beim Lesen des Posts: http://bit.ly/1aWOkV Wer hat es mir empfohlen? Die wundervolle Ulrike, ehemalige Stadtteilbibliotheksleiterin in Darmstadt-Kranichstein, die ja bekanntlich an meiner alten Wirkungsstätte in der Ganztagsschule Erich Kästner angrenzte. Sie sagte: Dieses Buch wird dir gefallen. Ich war skeptisch, nahm es trotzdem mit, und ließ es bei der ersten Gelegenheit in der S3 oder S4 liegen. Tja, dann musste ich es neu erwerben für die Bibliothek, da ich mit Uli befreundet war, sagte sie mir, dass ich gerne auch die Taschenbu...

is a blog - Bücherliste

In den nächsten Tagen werde ich eine Aufgabe bewältigen, die mir via http://www.isabelbogdan.de/2010/10/06/die-bucherliste/ gestellt wurde. Vielleicht werde ich an einem Tag mehrere Fragen beantworten, vielleicht manchmal auch keine, aber abgearbeitet werden sie. Hoffe, dass ihr Spaß daran findet! :-) Die Bücherfragenliste Ein Gespen Stöckchen geht um im Bloggerland: die Bücherfragenliste. Nun schreibe ich hier ohnehin über alle Bücher, die ich lese, und einen Teil dieser Fragen kann ich gar nicht beantworten, aber sei’s drum. I’ll do my very best. Und verlinke dann, wenn ich etwas beantwortet habe, jeweils hier den entsprechenden Eintrag. Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes lesen willst Tag 3 – Dein Lieblingsbuch Tag 4 – Dein Hassbuch Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht) Tag 7 (vormittags) – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert T...

Kultur der Lüge...

Als Nachschlag zum Buch von Andrea Karime, die auf Seite 158 von der Kultur der Lüge in arabischen Staaten spricht, hier ein Artikel aus der Zeit: http://www.zeit.de/2005/45/Unsere_Waehrung_ist_die_Luege Dies ist ein Gespräch mit dem syrischen Künstler Ahmad Moualla, der vom Leben in Syrien schreibt.... Moualla: Es gibt einen ganz spezifischen syrischen Nationalcharakter. Nehmen Sie das Beispiel Alkohol. In Saudi-Arabien existieren klare Regeln, dort ist Alkohol verboten. In Syrien wird durchaus Alkohol ausgeschenkt - aber nur in manchen Lokalen. Offiziell braucht man eine Lizenz, aber wenn sich niemand beklagt, geht es auch ohne. Niemand durchschaut das System wirklich. Allerdings: Im Umkreis von 600 Metern um eine Moschee ist Alkohol verboten. Es genügt also, dass die Fundamentalisten immer neue Moscheen bauen, um den Alkohol de facto zu beseitigen. Die Religion wird bei uns individuell gehandhabt - wie ein Anzug, den man sich schneidern lässt. Gleichzeitig hat sich eine K...

Eine etwas andere Rezension zu "Ruhm" von Kehlmann

In einem Internetforum kann man folgende „Postings“ lesen: „... seine vermessung ist - 'gähn', manche welche es gelesen hatten war es arg langweilig und langatmig geraten. fazit: es stört nicht wenn man seine bücher nicht gelesen hat!“ – „nanu? also ich kennen niemanden der dieses buch als langweilig bezeichnet hätte. eher das gegenteil ist der fall, typisches in-einem-durchles-buch-wenn-man-nicht-schlafen-und-arbeiten müsste...“ – „ich bin beinahe gestorben vor Langeweile. ich habs nie zu Ende gelesen. hype, hype.“ – „ich fands auch todlangweilig.“ – „Intellektualität als Autismus? Ohne mich.“ – „Sie greifen mMn zu hoch, Kulturindustrie bleibt, was sie ist. Herr Kehlmann ist aber ein Phänomen: Er ist der erste Unterhaltungsschriftsteller, der sich in jedem Interview mit Größen wie Proust, Nabokov, Bunuel etc. in Verbindung bringt oder bringen läßt, was natürlich Quatsch ist. Also postmodern im Sinne von "cross the border, close the gap" (zwischen E und U), ganz nach ...