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schmerzwach reist: München, Isarschwimmen

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Es war ein sehr schöner Monat. Ein wunderbares Projekt. Und doch bin ich froh, dass es zum letzten Mal heißt: "schmerzwach reist". Natürlich werde ich immer wieder reisen und es hier auch thematisieren. Dresden, Bremen, Lübeck, Dortmund und andere Städte sind noch auf meiner Liste. Und es werden sich neue ergeben. Viele Erfahrungen habe ich gesammelt, viel gelernt habe ich, spannende Menschen getroffen, Menschen, die mich ein Stück meines Lebens begleiteten oder noch immer begleiten, Menschen, die mir eine Richtung gaben. Richtung ist ein gutes Stichwort. So ein bisschen mehr Orientierung habe ich nun in Deutschland, kann einiges besser zuordnen ... Mein Nebenprojekt "in vielen Gewässern Deutschlands zu schwimmen" habe ich auch an der Isar vorangetrieben, witzigerweise fehlen ausgerechnet der Rhein und der Main, meine beiden "Hausflüsse", noch. Im nächsten Sommer. Vielleicht mache ich da erneut so eine Aktion. Im September, also genauer gesagt ab M...

Ein Waldwesen liest ein Buch?

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Was denkst du, wenn du dieses Bild siehst? Was assoziierst du damit? Eine andere Zeit, eine andere Welt. Vielleicht bin ich gerade zu sehr TRUE BLOOD addictet - es gibt aber auf jeden Fall mehr zwischen Himmel und Erde als du vermutest. Aber vor allem in deiner Fantasie, in deinem Geist. In deiner Seele. Meiner Seele ist gerade nach Ruhe und Entspannung, nach Natur, nach viel Lesen und Schreiben, nach alleine sein, Zeit für mich haben, nachdenken, überlegen, wie das alles weitergehen soll, Pause vom eigenen Leben, den Kopf durchpusten, aus dem Hamsterrad aussteigen. Viel machen, sich viel engagieren und arbeiten, netzwerken (auch Social Media) - ja, sicher, das macht auch Spaß und gibt mir etwas, doch manchmal ist alles zu viel und ich möchte Ruhe haben, vor ALLEM und JEDEM. Kennst du das Gefühl auch? 

Marianna

Sie saß an einem plätschernden Bach, hockend, mit einer Hand im sicherlich kühlen Nass und murmelte vor sich hin. Was sie da wohl redet? fragte er sich. Sie ließ ihre Hand vor und zurück gleiten und ihre Worte wurden ein wenig lauter, doch noch immer unverständlich für ihn. Er sah ihre langen wellenden Haare, brünett, und ihm war, als ob diese kurz davor waren, sich in die Lüfte zu hieven, gen Himmel – vielleicht betete sie ja dafür, dass genau dies passierte, dachte er. Ihm gefiel ihr Profil, die Nase einer griechischen Göttin, der volllippige Mund, die von der frischen Luft rosigen Wangen, die langen Wimpern, die Ohren, die halb verdeckt von den Haaren waren und an denen lustige Ohrringe, wahrscheinlich kleine Schmetterlinge, hingen. Wo schaute sie nur hin, fragte er sich. Und welche Farbe haben ihre Augen? Er kam ihr näher, doch sie bemerkte ihn nicht, so vertieft war sie in ihr Tun. Jetzt müsste ich ein Foto von ihr knipsen, ihre Seele würde sich darauf finden. Oder was auch immer ...