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Schwarze Sonne - ein sel noir Krimi von Felix Mennen

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Krimis habe ich immer schon gerne gelesen, nicht erst seitdem ich Guido Rohms Romane kenne, nur habe ich sie früher selten rezensiert. Neuerdings kriege ich häufiger Rezensions-Anfragen für Kriminalromane - ja, das ist auch schön, aber wie oft werden mir da rätselhafte, spannende Plots versprochen, etwas noch nie Dagewesenes, und das vor allem von Indie-Autor/innen (von denen es wie überall gute und schlechte gibt). Doch wie oft sind diese Thriller dann viel zu langatmig (eine spannende Geschichte kann auch auf 100-200 Seiten erzählt werden), viel zu abstrus, die einzelnen Fäden verheddern sich irgendwo, die Figuren sind klischeehaft und tun voraussehbare Dinge. Ganz anders erging es mir mit "Schwarze Sonne" vom Tatort-Drehbuchautoren Felix Mennen, dessen Roman im wunderbaren Salis Verlag erschienen ist.  Bei Carl Banuschas Eintreffen am Tatort ist nicht nur die Leiche verschwunden; das Phantombild der vermeintlichen Toten im Monbijoupark weist zudem eine große Ähnlichkeit...