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Die Alm - Promischweiß und Edelscheiß

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Wenn ich Sarrazin hieße, dann... ja, dann - begänne mein Text mit der Feststellung: dieser minderbemittelte,. minderbefähigte Junge mit türkischem Hintergrund hat doch diese Gene, die Team-Arbeit und Intelligenz ausschließen... Aber na gut. Dieser "Mallorca-Heini" ist sehr unreif. Deswegen hat man ihn da reingesetzt. Damit er sich schön mit dem Öhi und mit allen anderen fetzt. Damit er zeigt wie Jugendliche mit Migrationshintergrund sich benehmen. Ohje. Bildungspolitisch gesehen... Ich denke nicht weiter. Meine ehemaligen Schüler_innen aus Darmstadt hatten mehr Eier in der Hose und mehr Respekt gegenüber Älteren als dieser Flegel. Eher ein Armutszeugnis für das deutsche Fernsehen, dass so ein Typ so viel Raum bekommt. Ach, ich liebe Trash-TV. :-)))) Bei der "Ekel"-Prüfung - Muh-Probe - hat der "Mallorca-Heini" sein Ziel erreicht - Pro 7 macht sich jedoch lächerlich, wenn es ständig versucht, das Dschungelcamp nachzuahmen. Mal schauen, wie viele Zuschauer_...

Stuhl hin oder her... KOKOLORES... - Teil 5 -

Metin ruft mich an, und sagt: „Oh Mann, die Österreicher nerven mich. Die machen gerade so, als müssten sie mich – als Deutschen – ausweisen, wenn ich innerhalb von drei Monaten keinen sozialversicherungspflichtigen Job nachweise. Puh, diese alten Rassisten!“ Auf diesem Spielplatz, auf der Rutsche oben, nicht von anderen einsehbar, malten wir uns die Zukunft aus, redeten von Erfolg, von Glücklich sein, etwas erreichen, etwas vollbringen. Wir waren voller Hoffnung, dass wir unserem Schicksal entkommen können. Doch scheinbar hat es uns immer wieder verfolgt, uns zeitweise zur Strecke gebracht. Unseren Idealismus abgetötet vielleicht. Unsere Hoffnung. Unsere Ziele. Wir wollten etwas Sein, etwas Darstellen, Anerkennung erhalten, Ankommen. Unsere Väter schufteten sich den Rücken krumm für uns, damit wir es einmal besser als sie haben. Metins Vater sagte nach meines Vaters Tod: „Ich hab gesagt, Papa Aris, arbeit nicht so viel. Machst dich kaputt! Habe ich gesagt. Jetzt ist er tot!“ Er wein...

Stuhl hin oder her... KOKOLORES - Teil 2 -

„Kokolores, Klischee – bringt uns alles nicht weiter. Du bist so wie du bist, weil du clever bist. Nichts weiter. Einfach ein cleveres, weltoffenes Bürschchen, und das ist gut so. Fang aber nicht mit diesen Stühlen an, sonst ramme ich dir einen in deinen kleinen Bauch.“ Toula, die bei unserer ersten Demo gegen die Bildungsmisere, vorneweg lief, plötzlich gegen die Polizisten wetterte, so etwas wie „Bullen raus, geht nach Haus´“ skandierte, woraufhin wir ihr sofort rieten, ihren Mund zu halten, bevor sie noch niedergeknüppelt werde. Unsere Väter kamen aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland. Metins Vater war ein intellektueller Linker, hochgebildet, mit Universitätsabschluss als Ingenieur. Mein Vater war ein armes Dorfkind mit geringer Schulbildung, der als ältester der Brüder beschloss sich fünf Jahre lang als Gastarbeiter bei der Firma Züblin zu verdingen, um Geld nach Hause zu schicken, den Standard der Familie anzuheben, dann zurückzukehren, eine Frau zu finden und zu heira...

Näher dran!

Es ist schon eine Weile her, dass ich euch von den Dreharbeiten zu unserem Film erzählt habe. Damals habe ich euch versprochen, den Film zu posten, sobald er online ist. Und tataaaaaa! Es ist soweit! Nun kann man mich in voller Blüte bei der Arbeit bestaunen. ;-) Es war schön, mal mit der wundervollen Jet, einen Film zu drehen. Könnten wir ruhig öfter machen! :-) Hier der Link: http://www.integra-net.org/Aktuell.html Einfach auf den Film "Näher dran..." klicken und anschauen. Dort findet ihr auch mehr Informationen zu der Methode Arbeitsmarktgespräch.

Unter Integrationisten...

Gestern war ich unter Integrationisten, zwei Erkenntnisse schlossen daran an: A) wie verdammt "Deutsch" bin ich eigentlich?! B) Wie kann man als Lamm freiwillig in die Höhle des Löwen eindringen wollen? Ich war bei der Promotion zum Dokumentarfilm "Heimaträume" der Filmemacherin Enida Delalic am 10. September im Kellergewölbe der Kultur in der Fabrik e.V. Der Film begleitet sechs Frauen mit „Migrationshintergrund“ in Frankfurt am Main zu den verschiedenen bedeutenden Orten ihrer Biografie, sowohl real als auch imaginär in ihren Erzählungen. Zu A): Nun ja, ich meine... naja, wir hatten uns nicht beeilt, der schönste Mann der Welt und ich, wirklich nicht, und trotzdem waren wir mehr als eine Stunde zu früh dran. Da stand doch ab 20 Uhr beginnt die Veranstaltung. Nun, um kurz nach neun wurde ein Anteaser des Film gezeigt, ohne Ton wohlgemerkt. Warum? Technische Probleme... Ich war ganz "Deutsch", ja, in Anführungsstrichen, denn... was ist schon Deutsch...