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Tour de Kultur ELEVEN

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Die Tour begann heute im beschaulichen Mainz, in Zitadelle, Bau E, in der nun das Literaturbüro Mainz beheimatet ist. Dort fand unsere jährliche Jury-Sitzung für die Goldene Leslie , dem rheinland-pfälzischen Jugendbuchpreis für mehr Leselust, statt. Apropos: Leselust. Für uns war dieses Jahr mehr Lese-Frust dabei, bei all den "Problem-Büchern", die uns vorgeschlagen wurden. So konnten wir uns nicht einigen, welche Bücher wir nominieren möchten - das erste Mal in vielen Jahren. So müssen wir alle nachsitzen und noch eine Lese-Runde dran setzen. In zwei Wochen folgt dann die endgültige Entscheidung... Weiter ging es nach Wiesbaden zu mehreren Ausstellungseröffnungen rund um Fluxus 50 / 1962 - 2012 Fluxus im Nassauischen Kunstverein und im Museum Wiesbaden und im Stadtmuseum. "Niemand weiß, was es ist", sagt Robert Watts, "Art is as Art Comes", sagt Ben Vautier.  Hier bei einer "Performance" von Allison Knowles, ein besonderer Lunch...

Tour de Kultur NINE

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Frankfurt muss man ja immer so ein bisschen verteidigen vor Nicht-Frankfurtern. Das ist doch die Stadt der Banken, der Unternehmensberater_innen, Flugbegleiter_innen und Spießer_innen. Kultur? In Frankfurt? Nee, oder? Wenn schon Kultur: dann sehen und gesehen werden und die Kunst ist völlig zweitrangig. Sagt man. Und überhaupt: da ist doch nichts Hochrangiges, in Frankfurt. Und das stimmt eben nicht. Wo Geld ist, ist auch Kultur. Dies eine sehr kapitalistische Phrase, die aber der Realität stand hält. Schauen wir uns nur mal im Bermuda-Dreieck der Kultur in Frankfurt um... Hier vor der Schirn Kunsthalle aus aufgenommen, das antike Badehaus noch zu sehen, neben dem Dom, neben dem Haus am Dom... Schirn Kunsthalle am Mittwoch: Die Ausstellungseröffnung der Munch-Ausstellung (man spricht es: Munk) mit Mette-Marit und Vertretern der norwegischen Botschaft. Selten hat man so viele Besucher_innen bei einer AEÖ der Schirn gesehen. Selten wurde so viel darüber berichtet, allerdings wohl eher...

Tour der Kultur Teil 3 / am 24.9.10

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Es ist kalt, ich friere, ich habe schlechte Laune... Kälte ist nicht gut, Kälte ist ganz und gar nicht gut, sie schmerzt, man möchte nicht wach sein, schmerzwach, ja, kaltwach, kaltschmerz, übel, schlechte Lau ne, will nicht. Aber wieso diese einleitende n Sätze? Weiß nicht, vielleicht als Erklärung, wieso der schönste Mann und ich dieses Mal mit der Bahn fuhren? Die u5 kennt der Herr Woody ja genau, fährt ja oft gen ug damit, und manchmal wird er auch darin gefilmt. ;-) Es ist keine Kunst, auf der Rolltreppe zum Ausgang Schirn auf Drama-Queen zu machen. ;-) Vielleicht so viele Bilder, BEVOR wir zum MMK und zur Ausstellung kommen, weil diese auch mit Fotos zu tun hat? Oder weil die so "speciale" ist, diese Ausstellung, oder langweilig, lieblos, unausgegoren? Wir werden gleich sehen... "Goldlöckchen" sieht es genauso! Was? Alles! Dass man doch auf AEÖs am besten viel trinken sollte, schlau reden, peinlich sein, und die Ausstellung selbst erst viel später anschauen,...

Tour de Kultur - erneut

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Ach, das Fahrradfahren werde ich nie mögen, und Ausstellungseröffnungen bleiben weiterhin eine sehr ambivalente Sach e für mic h. Ein bisschen so, wie damals im Studium: Nachdem ich das Vorlesungs verzeichnis in den Semesterferien durchkämmt hatte, fr eute ich mich wochenlang auf die neuen Seminare, welch spannenden Thematiken, neue Do zenten, neue Kommilitonen, neue Entwicklungen in der Wissenschaft, Wiss begierde... um dann gleich in den ersten zwei Wochen der Vo rlesungszeit sch on wie de r völlig abgenervt zu sein, weil wieder kein e mein er Vorstellungen sich in der Realität bewies, die Dozenten langweilig w ie eh und je, die Kommilitonen nicht minder, und dann wie der d iese unseligen Referate, die von Studierenden gehalten werden müssen, damit der Dozent nicht so viel zu tun hat. So ähnlich also ist es auch bei Ausstellungseröffnungen. Wie s ehr freue ich mich darüber, es hört sich mal wieder ganz interessant an, ja, d iesmal könnte es etwas sein, und was ist, n aja, meisten ...

Chatroom

Noch etwas, was man an Sonntagen meiden sollte: große Kinos wie das Cinestar Metropolis. Riesenschlangen. Viele Kinder. Anstrengend. Doch wollten wir ganz gechillt, den Film "Symbol" anschauen. Na, dumm gelaufen, die Schlange war so groß und wir so knapp dran, dass es aussichtslos war. Also, Planänderung. Wenn schon Kultur, dann richtig, dachten wir. Und was machten wir. MMK. Ins Museum gehen. Auch dort nicht viel besser. Sonntag. Museumsuferfest. Aktionen. Vorbereitungen auf die neuen Ausstellungen. Auch hier mit anderen Worten: grauenhaft. Vor allem downstairs, in front of the washing rooms, puuuuuuuuuuuuh. Wie kann man den Menschenhass noch weiter vorantreiben, fragten wir uns? Au ja, lass McDonalds gehen. ;-) Fantastisch! Danach schauten wir erneut im Metropolis vorbei. Ja, wir hatten gerade die Baisse nach der Hausse erwischt, sehr gut. Also, Karten für den Film "Chatroom" von Hideo Nakato aus dem Jahr 2010, der nach einem Roman bzw. Theaterstück von Enda Walsh...