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griechify your life - von Dietmar Bittrich und Stefan Stutz

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Eigentlich darf ich das ja hier nicht öffentlich kundtun, dass ich... dieses Buch tatsächlich gekauft habe!!! :-)))) Geld dafür auszugeben... Dafür! Auf der Buchmesse war das Gezeter groß an unserem Stand - immerhin waren da immer mehrere "Griechen" anwesend, ob in Griechenland geboren oder mit griechischen Elternteilen oder auch angeheiratete. Egal wie - diese Verunglimpfungen von Griechen und Griechenland per se, das könne man nicht dulden. Wie sich das der Rowohlt Verlag herausnehmen könne, und vor allem diese beiden Autoren. Diffamieren ein ganzes Land. Und wieso? Ist ja klar, wer den Schaden hat... da ist ja der Spott wahrlich nicht weit. Und so müssen alle Griechen oder die auf irgendeine Weise mit Griechenland verbunden sind, schon seit fast zwei Jahren mit diesem andauernden Spott, mit der Häme und mit Verunglimpfungen leben. Dann noch dieses Buch! Aber ich sehe das recht sportlich. So wie ich das bei Sarrazin gesehen habe, so wie ich es bei dem Burka Buch gesehen h...

Scham in the Apollon

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Nein, nicht die griechische, die türkische möchte ich haben, die TÜRKISCHE, Alda, die türkische, die neben der griechischen steht, arggghhhh. Mit meinem besten Freund Metin hatten wir früher im McDonald´s immer die Anzahl der türkischen bzw. griechischen Servicekräfte notiert, es war nur Makulatur, die Türken waren in der Übermacht. Nun stehe ich alleine hier, lese die beiden Namensschildchen der beiden Damen und ich favorisiere diejenige von den beiden, die türkischer Herkunft ist. Sie tragen alle Brillen in diesem Laden, ist ja klar, das muss so sein, das wundert niemanden. Diese Frau, die neben mir steht, hat eine randlose Brille, ist stark geschminkt, etwas zu bunt vielleicht, beim Lächeln hat sie Grübchen, doch das ändert nichts an der Tatsache, dass sie die Falsche ist, die, die mich nicht bedienen sollte. Ich kann ihr Namensschild sehen, sie weiß meinen Namen noch nicht. Sie kann es mir nicht ansehen, sie spürt nichts. Doch ich weiß Bescheid, und ich beginne zu schwitzen. H...

Im Jahr 2001 ein Aufsatz zum Thema Multikulti

Was ist denn Multikulti? Eine gute, berechtigte Frage. Ist das, wenn ich in einem Abteil im Zug von Frankfurt-Mörfelden nach Frankfurt einen Farbigen, einen Asiaten, einen Kroaten und einen Türken neben mir sitzen habe? Oder wenn ich in einem Seminar in der Pädagogischen Hochschule, „Medien im DaF-Unterricht“, als „deutscher Grieche“ mit einer eingedeutschten Türkin, die trilingual (deutsch, arabisch, türkisch) aufgewachsen, einer Dozentin, die vor 30 Jahren aus den USA nach Deutschland gekommen ist, und einem Ostdeutschen am PC Rätsel löse, die für Dritt- und Viertklässler im Fach Deutsch bestimmt sind? Ist es Multikulti, wenn der „Grieche“ und die „Türkin“ der Dozentin erklären wollen, dass „Wetterfrösche“ existieren und diese das für ein Märchen hält, glaubt, dass man sie hereinlegen möchte? „Nein“, sagte sie, „es gibt keine Frösche, die in Gläsern leben und auf Leitern steigen!“ Ist Multikulti, wenn ein Deutscher abwechselnd bei einem Chinesen, Türken, Mexikaner, Griechen, Italien...