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StadtteilHistoriker - diesmal bei spannenden Dreharbeiten

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Mein Projekt mit den StadtteilHistorikern macht immer Spaß, auch wenn ich den vielen Stress und den Druck, der auf mir lastet, nicht leugnen möchte. Aber ich lerne so viele spannende Dinge - und Menschen kennen. Ich hatte ja erzählt, dass die Gruppe, die ich näher beleuchte, Rotzschwul, sich offiziell erst gegründet hat, nachdem der Film von Rosa von Praunheim in Deutschland gezeigt wurde. „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ hat in den Siebziger Jahren für sehr viel Wirbel gesorgt - danach begann die im Untergrund schwelende Schwulenbewegung in die Öffentlichkeit zu gehen, Aktionen zu starten, sich zu mobilisieren. Gerade auch in Frankfurt. Rosa von Praunheim nun möchte einen Film drehen, der von seiner Zeit in Frankfurt handelt. Zum Thema Rotzschwul meldete er sich bei Hans-Peter Hoogen, so wie ich das vor einem Jahr auch tat. Und schon kurze Zeit später traf man sich im Café Größenwahn, das Hans-Peter Hoogen gemeinsam mit seinem Kump...

Der Frankfurter Engel

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http://evangelischesfrankfurt.de/  entnommen Mit dem "Frankfurter Engel" bin nicht ich gemeint, obwohl ich ja ein Engel bin. ;-) Und gerne von Engeln schreibe (siehe Moody Blue - natürlich auch von Teufeln). Der Frankfurter Engel ist die Statue links, ein Kunstwerk von Rosemarie Trockel (aus Köln) - das Mahnmal an die Verfolgung und Ermordung homosexueller Männer und Frauen im Nationalsozialismus. Wieso ich darüber schreibe? Nun, einerseits stelle ich die These auf, dass viele Menschen in Frankfurt sich gar nicht darüber bewusst sind, dass sich da am kleinen Klaus-Mann-Platz in der Nähe der Konstablerwache (vor dem Kino Eldorado, gegenüber von Döner/ Thai/ und Inder-Imbissbuden) ein Mahnmal befindet. Ich habe oft den Eindruck, dass man über Dinge, die 5000 Kilometer oder mehr von einem entfernt sind, mehr Ahnung hat als über Dinge, an denen man tagtäglich vorbei läuft. Auch ich hatte mir noch nie Gedanken über das Mahnmal gemacht... Andererseits werde ich immer gefra...

GRÖSSENWAHN - Größenwahn - GRÖSSENWAHN

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Sascha Lobo lief bei der Buchmesse am Stand des Größenwahn Verlags vorbei, als ich gerade da war. Er zeigte einen Daumen nach oben und sagte: "Großartiger Name". Größenwahn. Ja. Der Name hat Geschichte. Der Größenwahn Verlag heißt nach dem Cafe Größenwahn. Also nicht nach dem gleichnamigen Album von Udo Jürgens . ;-) Sondern nach der Kneipe in Frankfurt, die im Dezember 1978 von Hans Peter Hoogen, dem verdienten schwulen Aktivisten, und seinem Partner Heinen, eröffnet wurde und nach wie vor im Nordend Frankfurts blüht und gedeiht. Sie hat das Motto "Die Welt soll wärmer und weiblicher werden". Und das kommt von Hoogens ersten Aktionen. Hoogen, der 2005 von Roland Koch den Hessischen Verdienstorden am Bande erhalten hat, trat 1971 in die „Rote Zelle Schwul“ ein, die auch „RotzSchwul“ genannt wurde. Da das Interesse in der linken Studentenbewegung an den Sorgen der Homosexuellen gering war (da waren eher Salon-Machos zugange, selbst ein Joschka Fischer zeigte sich n...