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Am Meer ... in Rabat

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Am Meer ist es immer schön, irgendwie. Mehrmals habe ich ja schon an dieser Stelle geschrieben, dass ich mich am Meer immer ein bisschen wie daheim, wie angekommen, fühle. Das Rauschen der Wellen beruhigt mich, das Blicken in den Horizont lässt mich Träumen, der Sand, den ich unter meinen Füßen fühle, gibt mir ein Gefühl der Geborgenheit, die Sonne, die auf mich scheint, macht mich glücklich.  Wenn mich jemand nach meinen Träumen fragt, dann sage ich, dass ich in einer Großstadt wohnen möchte, die direkt am Meer liegt, es soll warm sein, viele Palmen säumen die Wege zum Meer, viele Felsen am Wasser, die einen zum Darauf Sitzen verführen. Das ganze Jahr Badewetter sollte es am besten geben und ich genug Geld besitzen, um wunderbar zubereiteten Fisch zu essen.  Ja, die Träume ... werden sie jemals wahr werden? Wenigstens dieser?

Messdi und so

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Kehl. Alte Heimat. Nicht oft besucht - aber dann: Messdi. Die sechste Jahreszeit in Kehl. Die fünfte Jahreszeit ist, wie in Köln oder Mainz auch, die Fastnacht (Fasching, Karneval, wie auch immer). Aber den Messdi hat niemand. Vier Tage Ausnahmezustand. Immer beginnend an Christi Himmelfahrt, umgangssprachlich der Vatertag oder im Osten Herrentag.Ja, jeden Donnerstag torkeln massenweise Männer über den Messdi, schon nachmittags betrunken, abends ist bei vielen dann alles vorbei. Alles ist auf den Beinen am Messdi, jung wie alt, jeder Herkunft, ein deutsch-französisches Sprachenmeer - denn auch die Straßburger kommen zum Messdi, vor allem die jüngeren. Und es sind Menschen da, die sonst nur an Weihnachten zu Besuch sind (und nicht einmal an Ostern) - Menschen, mit denen ich mal auf der Schule war. Menschen, mit denen ich sehr viel Zeit verbracht habe - früher!  Ich hatte zwei Jahre ausgesetzt mit dem Messdi, da waren so viele andere Dinge, die ich zeitgleich zu tun hatte. Aber d...

D'rum grüß ich dich mein Badnerland, du edle Perl' im deutschen Land, deutschen Land

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Karlsruhe, Schlossgarten Er schaute uns mit seinen listigen, alten Augen an, runzelte leicht die Stirn, seine Lachfältchen zogen tiefe Risse in sein Gesicht – das war die typische Fratze des Herrn Sch., wenn er im nächsten Augenblick eine gemeine Tirade loslassen wollte. Nur war gerade nicht ganz ersichtlich, wen es treffen sollte, wir waren uns alle keiner Schuld bewusst. Als letzte hatte Andrea gesprochen, Einser-Schülerin, hübsch, immer sehr höflich –  und Dialekt-Sprecherin. Dialekt-Alaaaaaaaarm! „Liebe Andrea, weißt du, wer im Krieg zuerst stirbt?“ Sie schüttelte den Kopf. „Na, die Badener! Die stehen aus den Schützengräben auf, um ´Aaachsoooo´ zu sagen und schon werden sie abgeknallt.“ Und zu uns anderen gerichtet: „Ich wünschte, ihr würdet häufiger an Orte gehen, in denen man Hochdeutsch redet, also jetzt nicht Karlsruhe, eher ein bisschen weiter im Norden ...“ Damals war ich noch recht jung, die Kampagne „Wir können alles außer Hochdeutsch“ noch nicht geboren, „badis...

Plattenbaugefühle on Tour in Baden

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DA musst du hin, wenn du Donnerstag in Karlsruhe bist. Wohin? Na, in den Schauraum Karlsruhe, in der Uhlandstraße - die Skizze nebendran zeigt dir genau, wie du hinkommst. :-) Wozu? Um einer Lesung von Plattenbaugefühle zu lauschen, 19 Uhr.  http://www.schauraum-ka.de/ .  Weiter geht es dann am Freitag, ebenfalls ab 19 Uhr, aber dann in Freiburg. Dort veranstaltet das Schwulesbi-Referat der Uni Freiburg eine Autorenlesung mit mir. Ich bin sehr gespannt, wie meine Reise durch das Ländle wird, ich war schon sehr sehr lange nicht mehr in Freiburg und freue mich sehr darauf. Ich hoffe natürlich auf viele alte Bekannte zu treffen - aber natürlich auch darauf neue Leute kennenzulernen!  http://www.u-asta.uni-freiburg.de/engagement/referate/schwulesbi

Palmen-Party in Rheinbischofsheim

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Wieso heißt diese Veranstaltung "Palmen-Party", findet sie doch am Ostersonntag und nicht am Palmsonntag statt?! Das war die häufigste Frage. Gleich danach: Und warum gehst du da hin? Die Palmen-Party heißt so, weil da Palmen stehen... Und Jungs in Shorts und Sonnenbrillen rumlaufen, Mädels mit Flipflops und blumigen Tops. Jungs und Mädels ist schon richtig gewählt als Ausdruck, denn schätzungsweise 50 % der Anwesenden waren unter 18. Auch nach Zwölf übrigens. Manche waren auch unter 16, aber... naja, wir waren ja auf dem Dorf. Dass wir uns alt fühlten, war gar nicht so schlimm. Ich finde es ja witzig, Jungs in ihrem Gebaren zu beobachten, Mädchen zu beeindrucken. Mädchen, die einen Kopf größer sind, und gerne auch etwas reifer. Und wie sich dann die Jungs an ihren Getränken festhalten... Diese übrigens waren selten ganz gefüllt, Sparfüchse müssen nicht aus Schwaben kommen, sie können auch gerne in Baden wohnen. So, das war es mit Klischees. Viel schlimmer als die Cocktail...