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OH TAPIRTIER von Andreas Dury

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Tapirpaste - oder besonders krass drauf! Lange habe ich darauf gewartet. Auf einen Roman von einem deutschen Autoren, der sich im Bücherregal neben die Bücher von Erlend Loe  und Matias Faldbakken  einreihen lässt. Nun habe ich ihn gefunden. Beim Conte-Verlag  ist er erschienen, Andreas Dury hat ihn geschrieben und OH TAPIRTIER heißt das überraschend witzige und kluge Buch. Zehn heiße Tage im Juni 2007  Am Freitag, den 8. Juni, beginnt die Erzählung mit dem Protagonisten Frank Schütz, der gebannt auf den Bildschirm starrt. Am Rande des G8-Gipfels in Heiligendamm wird ein Polizeihubschrauber abgeschossen, fünf Polizisten sterben dabei. Zunächst weiß man nicht, ob er mit dieser Aktion in Zusammenhang steht, doch man erfährt sehr schnell, dass er zumindest mit den vermeintlichen Tätern, die im Antiglobalisierungslager zu finden sind, sympathisiert. Ebenso wie seine Freundin Tina, die eine erfolgreiche Tierärztin ist und die dann sagt: "Aber eine Protestbewegung, ...

Neue Umfrage - bitte beachten

Nachdem Stromaes "Alors en danse" die Umfrage zum bisherigen Lied des Jahres gewonnen hat, möchte ich diesmal eine etwas politischere Frage stellen. Dabei ist zu beachten, dass mehrere Nennungen möglich sind, mit mehreren meine ich allerdings nur maximal zwei, denn... Zunächst möge man eine Partei präferieren (oder Andere wählen), danach für eine Koalition stimmen, die man gerne hätte. Wenn die gewünschte Koalition nicht angegeben ist, möge man hier an dieser Stelle einen Kommentar mit einer Begründung schreiben. :-) Danke fürs Mitmachen!!!

Die Merkwürdigkeiten hören nicht auf...

Als ich auf der Krebsstation von Pfaundler in der Uni-Kinderklinik Patient war - ja, lange ist es her und gerade auch nicht weiter wichtig - schaffte ich etwas noch nie Dagewesenes: Als einziger Patient ever wurde ich zum Gegenstand der Diskussion einer Gesamt-Pfleger/-innen-Sitzung, denn in der Regel besprach man sich über grundlegende Dinge, nicht über Klienten, die ja bekanntlich nur auf einer Station bekannt sind, doch mein grenzenloser Expansionsdrang (;-)), das damals ein aufblühendes Pflänzchen war, und meine Networking-Talente griffen damals schon. Zunächst begann es damit, dass ich die Krankenpflegerinnen auf der Neurologie unterstützte, weil ich mich um einen besonders schwierigen Patienten kümmerte: Stefan, gerade einmal 6 Jahre alt, er hatte mich auf meinem Weg zur Eingangstür erwischt und mit Wasserbomben klatschnass gespritzt. Ich wäre nicht ich, auch damals nicht, wenn ich das nicht positiv bewertet hätte, und so war ich zwei Wochen lang seine Bezugsperson. Doch nicht nu...

Kultur der Lüge...

Als Nachschlag zum Buch von Andrea Karime, die auf Seite 158 von der Kultur der Lüge in arabischen Staaten spricht, hier ein Artikel aus der Zeit: http://www.zeit.de/2005/45/Unsere_Waehrung_ist_die_Luege Dies ist ein Gespräch mit dem syrischen Künstler Ahmad Moualla, der vom Leben in Syrien schreibt.... Moualla: Es gibt einen ganz spezifischen syrischen Nationalcharakter. Nehmen Sie das Beispiel Alkohol. In Saudi-Arabien existieren klare Regeln, dort ist Alkohol verboten. In Syrien wird durchaus Alkohol ausgeschenkt - aber nur in manchen Lokalen. Offiziell braucht man eine Lizenz, aber wenn sich niemand beklagt, geht es auch ohne. Niemand durchschaut das System wirklich. Allerdings: Im Umkreis von 600 Metern um eine Moschee ist Alkohol verboten. Es genügt also, dass die Fundamentalisten immer neue Moscheen bauen, um den Alkohol de facto zu beseitigen. Die Religion wird bei uns individuell gehandhabt - wie ein Anzug, den man sich schneidern lässt. Gleichzeitig hat sich eine K...

Einführungstext Bedingungsloses Grundeinkommen

Gerade habe ich in diesem interessanten Blog mit dem Namen http://bedingungslosesgrundeinkommen.wordpress.com/2010/02 /28/arbeit-ohne-ende/ gelesen. Darin ist dieser Text eingestellt, den ich euch nicht vorenthalten möchte, weil er nochmals gut durchleuchtet, wieso das BGE so wichtig ist, und wieso die meisten Menschen sich von diesem traditionellen Weltbild des "Geld verdienen Müssens" lösen sollten: Volle Beschäftigung voraus! Die Vollbeschäftigung – das Schlagwort der Politik in diesem Jahrtausend Unser Land beherbergt 82 Millionen Bundesbürger. Die Zahl der Vollbeschäftigten – also derer, die in einem sozialversicherungspflichigen Beschäftigungsverhältnis stehen – liegt bei rund 27 Millionen. Zweiundachtzig minus siebenundzwanzig macht fünfundfünfzig. 55 Millionen Menschen in diesem Land existieren also jenseits der definierten Vollbeschäftigung. Wie machen die das? Rund 5 Millionen Menschen gehen einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nach. Etwa 3,5 Mill...